Mein Weg in die Freiheit Mein Weg in die Freiheit

Silke Naun-Bates
Beide Beine wurden nach Silke nach dem Unfall zur Erhaltung ihres Lebens amputiert. In der vorliegenden autobiografischen Erzählung erfahren wir, wie sie zu dieser strahlenden Frau heranreifte, die sie heute ist.

Als Silke ihren kleinen Hund vor dem Überfahrenwerden retten wollte, rutschte sie aus und blieb mit aufgeschlagenen Knien auf den Bahngleisen liegen.

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Sie ist acht Jahre alt. Wochen später erwacht sie in einer Klinik und weiß, dass ihrem Körper wesentliche Teile fehlen: Beide Beine wurden nach dem Unfall zur Erhaltung ihres Lebens amputiert. Allen Beteiligten war damals klar: Silke gehört ab jetzt in die Schublade „körperbehindertes Neutrum“. Ein Leben als Frau, Partnerin, geschweige denn Mutter wird für sie unmöglich sein, an Beruf und Arbeit gar nicht zu denken. Sie würde stets auf Hilfe und Unterstützung anderer Menschen angewiesen sein. Heute blickt Silke Naun-Bates dankbar zurück auf die Begrenztheit der damaligen Überzeugungen, denn diese verführten sie dazu, das Gegenteil zu beweisen. In der vorliegenden autobiografischen Erzählung erfahren wir, wie sie zu dieser strahlenden Frau heranreifte, die sie heute ist: berufstätige Mutter, Frau, Geliebte, glücklich und frei.

„Du willst glücklich sein? Dann sei es.“ (Silke Naun-Bates)

So einfach wie diese Worte klingen mögen, sind sie es tatsächlich. Silke Naun-Bates ist Autorin des Buches „Mein Weg in die Freiheit“ und gleichzeitig lieb gewonnene, sonnenfröhliche Redakteurin in unserem Team von Horizonworld. Viel zu oft verkomplizieren wir uns die Dinge selbst. Dabei liegt die Lösung oft einfach vor uns – bzw. vielmehr in uns, erkennen müssen wir sie jedoch erst einmal. Wie Silke in ihrem 1.Buch schreibt:

„Glücklichsein ist ein Zustand. Es ist nichts, was es zu erreichen gilt.“ (Silke Naun-Bates)

Zu dieser Formel und in diesen Zustand gelangte sie auf einem langen Weg, der aus einem bestimmten Blickwinkel eine Dramatik hat, die wohl manche Menschen selbst in mehreren Leben nicht erfahren  werden. So beginnt dieser Erkenntnispfad bereits im zarten Kindesalter als Silke ihre Beine verlor. Anstatt diese neue Situation als niederschmetternden Umstand zu betrachten, ist einer ihrer ersten Gedanken, frisch aus dem Koma im Krankenbett erwacht, wie sie dies nun ihrem geliebten Vater schonungsvoll beibringt, wenn er gleich ihr Zimmer betreten wird.

„Papa, ich muss dir was sagen. Ich habe keine Beine mehr. Das ist nicht schlimm. Wir schaffen das.“ (Silke Naun-Bates als 8-jährige)

In dieser erstaunlich leichten dargereichten Form gibt uns Silke auch die anderen, teils atemnehmenden, berührenden Etappen ihres Weges als gut aufzunehmende Lesekost. Durchmischt mit ihrem ganz eigenen Humor. Und immer wieder garniert mit klaren Essenzen ihrer gewonnenen Sicht auf das Leben und das Glücklichsein darin, die sie uns auf unseren persönlichen Wegen gern als Hilfe mitgibt.

„Mein tiefer Wunsch ist es, dass jeder Mensch erkennt, dass wir freie Wesen sind mit dem Geburtsrecht, glücklich zu sein – vollkommen unabhängig von unserer Herkunft, unserem Glauben, unseren Konditionierungen und Erlebnissen der Vergangenheit.“ – „Mein Weg in die Freiheit“ (Silke Naun-Bates)

Bevor du auf der nächsten Seite unseres Beitrags das offene Interview mit Silke zu ihrem Buch „Mein Weg in die Freiheit“ findest, hier noch ein Video von Silke und unserem Gast-Autor der Horizonworld, Siranus von Staden, der mit Silke einen sonnigen, ausgelassenen Nachmittag verbrachte unter dem Motto „Es gibt keinen Grund sich zu begrenzen“:

Und nun auf der nächsten Seite zum Interview mit Silke...

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