Jedes Kind ist hochbegabt Jedes Kind ist hochbegabt

Gerald Hüther/Uli Hauser
Jeder hat ein Talent – und dies gilt es zu erkennen und zu fördern

Auf der 2. Konferenz des „Denkwerk Zukunft“ unter dem Thema „Weichen stellen. Wege zu zukunftsfähigen Lebensweisen“ hielt auch Prof. Gerald Hüther einen Vortrag, in dem er den wichtigen Zusammenhang zwischen unserem Gehirn und unseren Emotionen aus den Erkenntnissen der Hirnforschung anschaulich erklärte.

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Buchtipp: Jedes Kind ist hochbegabt (Gerald Hüther/Uli Hauser)
Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen

Denn eine grundlegende Fragestellung auf der Konferenz war auch „Können wir Menschen auch anders denken und sein, mental uns anders und somit neu strukturieren? In unserem Frontalhirn gibt es dafür nämlich ausreichend „Speicherkapazität“ :)

In Anbetracht der heutigen Gesellschaft, die auf der einen Seite einen unglaublichen Fortschritt in Wissenschaft und Technik aufweisen, aber die (globalen) Probleme wie Hunger, Krankheit, Krieg und Leid doch nicht lösen kann, muss alles, was bisher war, eigentlich in Frage gestellt werden. Unsere Art zu denken, ist ziemlich fest verankert und wird auch (brav) an unsere Kinder Generation für Generation weitergegeben.

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Dies beweist unter anderem eine Studie mit Babys, die in einer Versuchsanordnung aufzeigte, dass alle 6-Monatige durchweg ein Gespür und eine Grundanlage zum „Guten“ haben. Die gleiche Testanordnung ein halbes Jahr später jedoch zeigt erste Abweichungen auf...  so manches Baby hat inzwischen durch Beobachtung „gelernt“.
Das bedeutet, dass Neugeborene zuerst vollkommen offen sind. Was erfahren sie denn im Mutterleib? Was ist die „Basiserfahrung“ einer Menschwerdung? Was ist vorgeburtlich angelegt?

1.  Wachstum und
2.  Verbundenheit!

Und genau dies will auch nach der Geburt weiter erfahren werden! Erst mit negativen Erlebnissen gibt es einen „Bruch“. Kann sich ein Kind nicht frei entwickeln und geistig wachsen und wird stattdessen mit „zu viel“ Liebe erdrückt, entsteht ein Ungleichgewicht. Doch genauso kann es zu viel gefördert werden und vermisst Nähe und Verbundenheit.

Prof Hüther sagt:

„Weil man das, was man braucht, nicht kriegen kann,

nimmt man sich das, was man haben kann!“

 

Und so geht das bis ins das Erwachsenenalter weiter... Wir wollen wachsen und und frei entwickeln (was schon die Schulzeit meist verhindert...), und wir brauchen das Gefühl von Nähe und Verbundensein, von Berührung und Liebe.... und wenn wir das nicht bekommen, holen wir uns als Trost Ersatz(Konsum)befriedigungen, damit wir „satt“ werden!

Im Laufe der Jahre schließlich verlernen wir die Begeisterung, die es braucht, um zu wachsen und zu lernen und das Gehirn neu zu verschalten sowie andere Denkmuster zu erzeugen.

Lasst uns also das „Begeisterungsproblem“ anpacken und Herz und Hirn miteinander in Verbindung bringen!

Buchtipp: Jedes Kind ist hochbegabt (Gerald Hüther/Uli Hauser)
Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen

Hier der Ausschnitt mit Prof. G. Hüther:

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Prof. G. Hüther ist Professor für Neurobiologie und leitet die Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung der psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen sowie das Institut  für „Public Health“ der Universität Mannheim-Heidelberg.

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alphabet - Angst oder Liebe alphabet - Angst oder Liebe

Erwin Wagenhofer u.a.
Für ein Leben in Freiheit, Verbundenheit und Glück

Der Tipp der Redaktion:

Zum Kinoerfolg „alphabet“, in dem Prof. Hüther mit obigen Thema auch zu Wort kommt, gibt es das gleichnamige Buch und endlich auch den Film als DVD:

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Alphabet (DVD)
Erwin Wagenhofer’s Meisterwerk über die Zukunft der Menschheit: Unsere Kinder

Quelle:
www.denkbonus.wordpress.com/2013/04/06/wer-glucklich-ist-kauft-nicht/
www.denkwerkzukunft.de

Für mehr von Gerald Hüther auf der HORIZONWORLD, klicken sie hier.

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