Auch beim GEO-Magazin ist Alternative Medizin und Yoga als Trend angekommen! Sie schreiben in der neuen Ausgabe: „Was einst als esoterischer Kult angesehen wurde, ist zur Weltbewegung geworden.

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Was ist dran am Yoga? Ist die östliche Körperpraxis mehr als Gymnastik und Weltanschauung? Lässt sich nachweisen, dass Yoga heilsame Wirkung entfalten kann? Neue Studien weisen in diese Richtung.“

Die Autorin des GEO-Artikels (Ausgabe 6/2013) und gleichzeitig Naturwissenschaftlerin Hania Luczakist ist mit kritischem Blick und deutlichen Schmerzen im Schulterbereich losgezogen, um in Pune in Indien (dem Hauptsitz des großen 94-jährigen Yogameisters B.K.S Iyengar), in Deutschland sowie in den USA in unterschiedlichen Forschungslabors und Universitäten der Frage nachzugehen, ob YOGA mehr kann als „nur“  mittels Atmung und meditativen Sequenzen den Geist zu beruhigen, Stress zu reduzieren und ein „allgemeines“ Wohlgefühl im Körper auszulösen.

Die Neurowissenschaftlerin Britta Hölzel an der Charité in Berlin kann laut ihrer letzten Studie mit Hilfe des Kernspintomographen klare Veränderungen der Gehirnstruktur (die Dichte der grauen Zellen hat zugenommen) nachweisen (tägliche 30 Minuten Yoga-Meditation innerhalb von acht Wochen).

Immerhin ist STRESS die Volkskrankheit Nummer eins im Westen und vor allem verantwortlich für zahlreiche schwere bis schwerste Erkrankungen. Besonders Männer sind davon mittlerweile stark betroffen! Der Mediziner Andreas Michalsen mit eigener Praxis in Berlin und selbst Yoga-Praktizierender sagt sogar, „dass chronischer Stress ein zerstörerischer Zustand für Leib und Seele ist“!

Untersucht man also unsere Zellen nach der Yogapraxis genauer, so findet man Ergebnisse, die deutlich darauf hinweisen, dass dadurch unser Immunsystem gestärkt wird, die Zellalterung sich verlangsamt, Entzündungsstoffe sich deutlich reduzieren und krebsaktive Gene wieder stumm gemacht werden können! Diese Art der Studien werden besonders in den USA getätigt, da dort extra Geld für solche Forschungsarbeit genehmigt wurde.

In Indien weiß man dies (intuitiv) schon lange – und an der Schule des berühmtesten und einflussreichsten Yogalehrers wird mit und durch Yoga nach B.S.K Inyengar vor allem therapiert. Auch die Autorin profitierte davon, denn sie ließ ihre schmerzende Schulter erfolgreich  behandeln. Auch ein persönliches, kurzes Treffen mit dem großen Meister war möglich!

Er bezeichnet seine durchaus präzise und auf Genauigkeit angelegte Yoga-Arbeit so: „Wer Yoga übe, entferne Unkraut aus dem Körper, damit der Garten wachsen könne!“

Er wünscht sich eine Welt, in der alle Menschen Yoga praktizieren – wenn man die gesundheitlichen Aspekte betrachtet, „der Himmel auf Erden“ – und dies sind wahrlich seine Worte!

Tipp der HORIZON-REDAKTION:

Ein interessanter und tief gehender Artikel für alle, die schon länger mit dem Gedanken spielen, endlich mit Yoga anzufangen.
Wichtig: Die richtige Schule, gute Lehrer und nichts übertreiben. Yoga wird auch oft als Wellness-Übung angeboten oder zu sehr unter sportlichem Aspekt praktiziert. Auch hier ist die Qualität alles entscheidend.

Quelle: www.geo.de

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