Es gibt keine Schule und keine Universität, die uns wirklich beibringen kann, persönliche Kernkompetenzen in uns zu wecken und wie deren Anwendung trainiert werden kann. Trotzdem sind diese nicht nur im beruflichen Leben, sondern auch im privaten elementar. Hier braucht es sehr viel Eigeninitiative und den Wunsch der eigenen Weiterentwicklung, um schließlich mit den Kernkompetenzen ein langes und glückliches Leben zu leben.

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Kernkompetenzen erlernen

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Mut und Verantwortungsbewusstsein gehören zu den wichtigsten Kernkompetenzen, die uns in unserem Leben weiterbringen können. Es gibt jedoch noch Weitere, denen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollten.

Wie schon Henry Ford sagte:

„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“

Doch das allein macht es nicht aus, man muss auch wissen, wie man diese Kernkompetenzen im richtigen Moment anwenden kann.

Die wichtigsten Kernkompetenzen

Es handelt sich dabei um eine sehr individuelle Auswahl, die letztlich jeder für sich selbst treffen muss. Die nun folgenden 5 Kernkompetenzen sind jedoch mit Sicherheit ein Sprungbrett für ein gutes Leben.

  • Selbstbewusstsein und Ausstrahlung

Wer selbstbewusst durch sein Leben geht, wird andere sehr schnell von sich und seinen Ansichten überzeugen können. Gerade im beruflichen, aber auch im privaten Leben kann dies einige Vorteile mit sich bringen. Wenn der eigene Partner beispielsweise von einer neuen Couch überzeugt werden soll, kann selbstbewusstes Auftreten durchaus zum gewünschten Erfolg führen. Jedoch sollte diese Eigenschaft nicht leichtfertig als Mittel zum Zweck genutzt werden, sondern vielmehr dazu, auch im eigenen oder im Leben anderer positive Veränderungen zu bewirken. Die Ausstrahlung hat nichts mit gutem Aussehen zu tun, es geht eher um das gewisse Etwas, das von innen nach außen dringt, das niemand erklären kann und trotzdem die Menschen von sich und den eigenen Ansichten überzeugt.

  • Stresstoleranz

Geben wir es doch zu. Früher war alles besser. Wer hat nicht schon mal diesen Satz gehört? Jede Generation wird dies vermutlich von Zeit zu Zeit von sich geben. Denn wenn man sich den Verlauf der Generationen so ansieht, fällt auf, dass das eigene Umfeld deutlich mehr Stress hervorruft. Früher ist man früh aufgestanden und früh ins Bett gegangen, hatte mal mit den Leuten im Dorf zu tun, ab und an mit den Nachbarn, ansonsten sorgte man sich nur um das eigene Überleben. Heute fliegen und fahren wir durch die ganze Welt und die ganze Welt kommt zu uns. Wir stehen unter permanentem Leistungsdruck und wollen bzw. müssen immer mehr leisten, als wir eigentlich können. Wir müssen also eine sehr hohe Toleranz für Stress haben. Nicht ohne Grund gibt es heute viele Krankheiten, über die früher nicht im Ansatz nachgedacht wurde. „Burn Out“… so etwas gab es früher nicht. Jeder hatte eine Rolle, mit der er klarkommen musste, heute müssen wir uns diese Rolle hart erkämpfen.

  • Mut

Wer in das heutige Leben geboren wird, muss von den Eltern eine gehörige Portion Mut mitbekommen. Nicht nur den Mut für sich selbst einzustehen, sondern auch für andere. Das ist heute noch wichtiger denn je. Das fängt bereits in der Schule an. Mobbing beginnt oft schon hier. Immer öfter gibt es jedoch Schüler und Schülerinnen, die sich auch für andere einsetzen und sagen „so nicht“. Genau diese Menschen werden später ein gutes Leben führen, weil sie wissen, dass der Schlüssel zum eigenen Glück oftmals auch der steinige Weg ist, den man beschreitet, wenn man anderen zur Hilfe kommt. Es braucht einfach den Mut, einen eigenen Weg zu beschreiten, ob das nun anderen gefällt oder nicht, muss erst einmal zweitrangig sein.

  • Lernbereitschaft

Die Erkenntnis, nicht alles zu wissen, mag für viele recht schwer sein. Doch jeder Mensch muss bereit dazu sein, zu lernen. Das Leben ist ein ständiges Lernen. Es fängt beim Öffnen der Augen an, irgendwann kommen Kindergarten und Schule und selbst im hohen Alter kann das Lernen immer noch Spaß bedeutet. Auch Lernen kann zu einem glücklichen Leben verhelfen. Nicht grundlos sagt man das Wissen Macht bedeutet.

  • Verantwortungsbewusstsein

Hier an letzter und eigentlich doch an erster Stelle. Wer verantwortungsbewusst durch sein Leben geht, kann kaum ein besseres Leben führen. Leider entsteht immer mehr eine „Ich-ich-ich-Gesellschaft“. Wenn wir jedoch auch das Leben des anderen achten, bedeutet dass für uns weniger Stress und mehr Glück. Wenn wir Kinder in die Welt setzen, ist dies immer mit einer großen Verantwortung verbunden, denn sie werden das Leben leben, welches wir ihnen ermöglichen. Nicht finanziell, sondern mit Attributen oder Kernkompetenzen, welche wir an sie weitergeben.

Kernkompetenzen können egoistisch oder zum Wohle vieler eingesetzt werden. Hier ist Vorsicht geboten, denn soziales Engagement, sei es im Kleinen oder Großen steht immer hoch im Kurs und wird auch das eigene Leben positiv beeinflussen.

Gast-Autor: Steffen Ebersbacher

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