Wie bereits aus unserem Beitrag zum Film Emotion bekannt, verankern sich negative Emotionen in unserem Körper und lösen Schmerzen an diesen Stellen aus. Und zwar genau an bestimmten Punkten, die uns eine Aussage darüber geben, woran wir emotional leiden. Welche schmerzvollen Emotionen können wir an den am häufigsten betroffenen acht Körperstellen ablesen?

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Unser Körper ist das Sprachrohr der Seele

Bei lang anhaltenden belastenden Situationen kommt es zu einer Aktivierung von körperlichem Schmerz. Dadurch entstehen nicht selten negative Gefühle, da der Körper nicht mehr so kann, wie der Kopf will. Gegen Schmerzen anzukämpfen, sie abzulehnen oder gar bewusst versuchen, sie vollständig auszublenden, verstärkt die Schmerzen meist sogar noch. Zumindest ist das Aufschieben von Beschwerden, inneren Konflikten und Schmerzpunkten keine echte Lösung.

Allerdings müssen Schmerzen nicht immer körperlicher Natur sein. Unsere Psyche hat einen unterschätzten Einfluss auf unsere Gesundheit und unserem Wohlbefinden. Stress lässt sich oft nicht vermeiden, steckt aber hinter erstaunlich vielen Beschwerden. Psychosomatische Schmerzen werden durch emotionalen Stress verursacht. Daher lässt sich sogar am Schmerzpunkt erkennen, welche Art emotionale Verspannung vorliegt.

Gefühle sind nicht fassbar. Das machen emotionale Schmerzen für die meisten Menschen schwierig zu verstehen. Dennoch sind sie sind da und machen sich bemerkbar. Wenn keine körperliche Ursache für eine Erkrankung gefunden werden kann, sprechen Ärzte oft von psychosomatischen Ursachen. Ausgelöst werden sie durch Belastung, Aufregung und jegliche andere Gefühle, die den Körper und den Geist strapazieren.

Ein spannender Fakt an der ganzen Sache ist, dass der Ort der Schmerzen uns etwas darüber verraten kann, woher die psychische Belastung rührt. Das kann uns einen Hinweis geben, ob es sich tatsächlich um emotionale Verspannungen hält und wie wir sie lösen können.

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8 Körper-Schmerzpunkte und deren Bedeutung

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1. Nacken:

Schmerzen im Nacken deuten auf Starrköpfigkeit und mangelnde Flexibilität hin. Das Problem kann in einer zu festgefahrenen Denk- und Lebensweise liegen. Auch psychischer Druck und das Gefühl, es jedem recht machen zu müssen können, dahinterstecken.

2. Schultern

Schmerzen in den Schultern sprechen dafür, dass das Leben zur Last geworden ist. So macht sich häufig ein Gefühl der Überforderung bemerkbar.

3. Wirbelsäule

Die Wirbelsäule steht für Stabilität. Im emotionalen Sinne lassen sich psychosomatische Schmerzen hier häufig auf einen Mangel an Unterstützung zurückführen. Im oberen Bereich fühlen sich Betroffene ungeliebt oder unfähig selbst zu lieben. Im Brustbereich machen sich Schuldgefühle bemerkbar, ebenso wie die Unfähigkeit, sich von der Vergangenheit zu lösen. Die untere Wirbelsäule verkörpert hingegen oft einen Mangel in finanzieller Unterstützung und damit verbundene Unsicherheit.

4. Hüfte

Schmerzen in der Hüfte lassen sich häufig auf Entscheidungsprobleme in Zukunftsaspekten zurückführen. Zudem kann das Gefühl, im Leben nicht voran zu kommen, Hüftschmerzen verursachen.

5. Ellbogen

Der Ellbogen ist ein sehr flexibler Körperteil. Er steht für etwas Positives: Der Ellbogen zeigt Veränderungen im Leben und deren Akzeptanz an.

6. Knie

Knieprobleme können vielerlei Ursachen haben. Sind diese emotionaler Natur, signalisieren sie Sturheit und einen zu großen Stolz, der im Weg steht. Zudem können Bindungsängste und das Problem, sich auf andere Menschen einzulassen, dahinterstecken.

7. Fußknöchel

Emotionale Schmerzen in den Fußgelenken können entstehen, wenn man sich unbewusst dagegen sträubt, Freude in seinem Leben zuzulassen und sich der Lust hinzugeben.

8. Fußballen

In den Füßen sitzen wichtige Reflexzonen. Emotionale Schmerzen im Fußballen können auf einen Mangel an sozialen Kontakten hindeuten.

Wer unter andauernden Schmerzen an einem dieser Körperpunkte leidet, für die es physisch gesehen keine Ursache gibt, kann diese Übersicht als Anhaltspunkt nehmen. Die psychische und physische Vitalität unseres Körpers hängen unmittelbar zusammen. Manchmal hilft es bereits, sich selbst mit seinen Problemen auseinanderzusetzen – mit der Lösung wird oftmals auch der Schmerz verschwinden. Manchmal sitzen emotionale Verspannungen allerdings tiefer. Hier kann eine Therapie helfen, ihre Ursache zu untersuchen.

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Quellen:

www.alpenschau.com/2017/03/03/emotionale-schmerzen-deine-koerperlichen-schmerzen-verraten-worunter-du-im-leben-leidest/

www.wunderweib.de/psychosomatik-8-emotionale-schmerzen-und-was-sie-bedeuten-99562.html

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