Es reicht schon ein Mal pro Woche, sich ein aluminiumsalzhaltiges Deodorant unter die Achseln zu sprühen und dabei die erlaubten Grenzwerte deutlich zu überschreiten! Dieser Wert liegt laut der

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„Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit“ (Efsa) bei einem Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht. Aktuell hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nun eine Stellungsnahme zum Thema herausgegeben. Und sie raten deutlich davon ab, solche Deodornats (Sticks, Roller oder Sprays) mit Aluminiumsalzen zu verwenden. Das ist ein gewichtiges Wort!

Aluminium befindet sich in Antitranspiranten – nicht um den Geruch von Schweiß zu mildern sondern um das Schwitzen zu verhindern, indem das Aluminioumsalz die Hautporen zusammenzieht und dabei wie einen gelartigen „Film“bildet, so dass die Schweißporen verstopft sind. Um ein vielfaches gefährlicher wird es, wenn das Antitranspirant auf frisch rasierte Haut gelangt. Und das tut sie sicherlich oft!

Warum sind Aluminiumsalze so gefährlich?

Es gibt eindeutige Studienergebnisse, die einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen – allen voran Brustkrebs – und dem zu hoch dosierten Eindringen von Aluminium in den Körper sprechen. Auch Alzheimer wird damit in Verbindung verbracht. Allerdings sind hier laut „Behörde“ noch mehr Forschungsarbeit und Beweismittel notwendig – auch wenn heute schon viele Ärzte zum Verzicht von entsprechenden Deodorants raten. Auch Sonnencremes, Lippenstifte und Zahncremes (Fluorid ist ein billiges Abfallprodukt der Aluminiumherstellung!) können das gesundheitsgefährdende  Aluminium beinhalten! Im Tierversuch übrigens wirkt das „Gift“ neurotoxisch und embyrotoxisch!

Zusätzlich kann das umstrittene Aluminium auch über entsprechendes Kochgeschirr und die allseits bekannte „Alufolie“ in den Körper gelangen. So kommt man unbewusst schnell an den tolerierbaren Grenzwert heran.

Verzichten ist sicher! Schwitzen ist besser!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät nun doch (vorsichtshalber?), auf die schweisshemmenden Aluminiumsalze in Deodorants zu verzichten. Sicher ist sicher! Und sie haben laut den Indizien einen triftigen Grund! Auf diese zwei Stoffe sollte man also beim Lesen der Inhaltsstoffe achten: „Aluminiumchlorid“ oder „Ammonium Alum“ oder „Potassium Alum“.

Naturkosmetikhersteller haben übrigens per se keine Aluminiumsalze im Angebot. Hier helfen Duftstoffe sowie Hilfsstoffe wie Salbei oder Speisenatron bei der Geruchsvermeidung. Doch es gibt glücklicherweise inzwischen genügend Produkte (auch ohne Ökozertifikat), die keine Aluminiumsalze enthalten. Der richtige und wichtige Blick auf die Inhaltsstoffe helfen! Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiges Schwitzen beim Sport oder im Dampfbad regulieren die Schweißbildung. Und einfach nicht so viel Kaffee... ;)

 

Der besondere Buchtipp der Redaktion:

Das glänzende Leichtmetall Aluminium hat eine erschreckende, dunkle Seite, die in diesem Buch zum ersten Mal kritisch beleuchtet wird.

Buch_akte aluminiumDie Akte Aluminium
ISBN 9783850688949
Ehgartner, Bert
Verlag Ennsthaler

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Der mehrfach ausgezeichnete Film „Die Akte Aluminium“ (siehe Buchtipp)

zeigt die Zusammenhänge auf:

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Über den Film:

Eva Glave hat Brustkrebs. Sie hat jahrelang Deodorants mit Aluminiumchlorid als Wirkstoff verwendet. Nun rät ihr die Ärztin, solche Deos nicht mehr zu verwenden. Der Grund: Britische Onkologen haben den Verdacht geäußert, Aluminium könnte über die Haut aufgenommen werden und Krebs auslösen. Günter Paroll ist mit nur 56 Jahren an Alzheimer erkrankt. Er hat drei Jahrzehnte lang Mittel gegen Sodbrennen eingenommen, die regelrechte Hochdosen an Aluminium enthalten. Forscher vermuten, Aluminium könne sich im Hirn anreichern und die Entstehung von Alzheimer begünstigen.
 
Aluminium ist ein faszinierendes Metall: leicht, rostfrei und einfach zu verarbeiten. Noch vor hundert Jahren war es so exotisch, dass Aluminium auf Welt-Ausstellungen präsentiert wurde. Das Metall ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir trinken aus Aludosen, verwenden es als Werkstoff für Fassaden und in der Automobilindustrie, oder als Treibstoff für Raketen.
 
In der industriellen Verarbeitung weist kein anderes Metall eine derart rasant ansteigende Wachstumskurve auf wie Aluminium. Der Film porträtiert das Zeitalter des Aluminiums und zeigt die Produktion beginnend mit dem Abbau von Bauxit, über die Aluschmelze bis hin zur Endverarbeitung diverser Aluprodukte.
 
Doch auch kritische Stimmen rücken vermehrt ins Zentrum öffentlichen Interesses: Für die Herstellung werden große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Die Gewinnung kann, wie vor gut einem Jahr in Ungarn passiert, zu Umweltkatastrophen beachtlichen Ausmaßes führen. Und aus Studien geht hervor, dass die toxische Wirkung des Leichtmetalls nicht zuletzt direkten Einfluss auf unsere modernen Zivilisationskrankheiten wie Alzheimer und Allergien hat.
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Hier gibt es Fragen und Antworten zum Thema „Aluminium in Lebensmitteln“.

Vertiefend einen Beitrag in der Welt am Sonntag über Aluminium und Alzheimer.

 

 

 

Quelle:
www.taz.de/!134554/
www.dieaktealuminium.com
www.bfr.bund.de
www.deoohnealuminium.de

 

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