Es heißt, wenn der Tod eintritt, zieht das gesamte Leben an einem vorbei. Dann soll die Erkenntnis aufkommen, warum alles auf der Welt so war, ist und sein wird. Aber was wäre, wenn man das alles schon zu Lebzeiten erfahren könnte? Das und den Sinn des Lebens schon früh zu erkennen, klingt wie das verführerische Angebot des Teufels, soll aber die unglaubliche Wirkung einer mystischen Heilmethode sein. Die Reportage Ayahuasca – einer uralten Medizin auf der Spur begleitet Martin Zoller auf seiner abenteuerlichen Reise auf dem Pfad der spirituellen Selbsterkenntnis.

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Filmtipp: Ayahuasca
Einer uralten Medizin auf der Spur
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Ein Heilmittel für die Seele

Ayahuasca – einer uralten Medizin auf der Spur Ayahuasca – einer uralten Medizin auf der Spur

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Was ist Wahrheit, warum existieren wir und weshalb machen wir uns Gedanken über unser Dasein? Die verschiedenen Glaubensrichtungen dieser Welt haben darüber unterschiedliche Ansichten und Antworten. Zusammengefasst soll man sich an die zehn Gebote halten, auf sein Karma achten, mit dem Herzen denken, dankbar sein und anderen vergeben. Hält man sich daran, erfährt man am Ende seiner Tage mehr. In dieser Hinsicht sind sich die Religionen sogar einig, der Tod ist das Ziel und ist die Antwort auf alle Fragen. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit dem Ableben und was dabei mit dem Körper passiert, dabei steht der Stoff DMT, kurz Dimethyltryptamin im Fokus, welcher als Medizin für die Seele beschrieben wird.

DMT soll im menschlichen Gehirn vorkommen und ein Neurotransmitter sein. Bei bisherigen Untersuchungen konnte es aber nur in der Zirbeldrüse von Nagetieren nachgewiesen werden. Allerdings vermutete bereits der französische Naturwissenschaftler und Philosoph René Descartes im 17. Jahrhundert, dass unsere Seele in der Zirbeldrüse sitzt, reiner Zufall oder ein bestimmter Zusammenhang? Nun gut, DMT, Ayahuasca, die Seele und der Tod – das sind alles sehr interessante Themen, aber was hat Thanatologie mit einem mysteriösen Ritual von südamerikanischen Schamanen gemeinsam? DMT soll jener Botenstoff sein, der kurz vor unserem Tod ausgeschüttet wird, also dann, wenn die Seele den Körper verlässt und man die Welt versteht. Es ist aber auch ein natürliches halluzinogenes Psychedelikum und der essenzielle Bestandteil einer Ayahuasca-Zeremonie. Das macht es zu einer Art Reiseticket für eine sehr spezielle Erfahrung, sie ist eine Medizin für den Geist und ein Mittel, um Kontakt mit der Seele herzustellen.

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Eine Reise ins Jenseits und wieder zurück

Ayahuasca ist ein Pflanzensud aus zwei Zutaten, der Banisteriopsis caapi, einer Lianenart, die von indigenen Völkern Südamerikas auch als „Liane der Geister“ bezeichnet wird sowie der Psychotria viridis, ein Rötegewächs, deren Blätter DMT enthalten. Diese Mischung hat es in sich und soll die Antworten auf das Leben beinhalten, zumindest behaupten das die Ayahuasca-Schamanen und die, die sich dem Ritual hingegeben haben.

Nach der Einnahme trennen sich Körper und Seele, eine außerkörperliche Erfahrung findet statt, man erlebt eine Reise ins Jenseits und wieder zurück. Das ist der Punkt, an dem Wissenschaft, Naturheilkunde, Spiritualität, Religion und Schamanismus aufeinandertreffen sollen. Ayahuasca aktiviert die Sinne, die Wahrnehmung steigert sich ins Unermessliche und mentale Türen, die zuvor noch verschlossen waren, öffnen sich schlagartig. Der Weg zu einem höheren Bewusstsein wird ersichtlich, man muss nur noch den ersten Schritt wagen.

Ein neues Leben nach dem Tod

Angetrieben von einer Vision wagt der Autor und Seher Martin Zoller diesen Schritt und macht er sich mit einem Filmteam auf in den südamerikanischen Dschungel, wo Ecuador, Bolivien und Kolumbien aufeinandertreffen. Der Film Ayahuasca – einer uralten Medizin auf der Spur, der jetzt auf maona.tv zu sehen ist, zeigt seine Erlebnisse sowie die unglaublichen Effekte einer Ayahuasca-Therapie. Dabei geht es nicht nur um eine spirituelle Erfahrung, die weit über den Rahmen des Bekannten hinausführt, sondern auch um den therapeutischen Einsatz bei Suchterkrankungen, Angstzuständen und Depressionen. Der Schlüssel zur inneren Zufriedenheit, der körperlichen und mentalen Gesundheit liegt ins uns, Ayahuasca kann bei der Suche danach helfen.

Eine Nahtoderfahrung prägt einen Menschen für die verbleibende Lebenszeit. Wer einmal die Gratwanderung zwischen Leben und Tod gemacht hat, verändert seine die Sicht auf die Welt grundlegend, laut Studien meist positiv. Wie denkt, handelt und fühlt man, wenn man kurzzeitig klinisch Tod war oder sich im Rahmen einer psychodelischen Zeremonie von seinem irdischen Körper getrennt hat? Sicher, die Medizin aus dem Dschungel ist die sanftere Methode, aber nicht weniger wirksam. Martin Zoller ist sich jedenfalls sicher, dass die Pflanze der Schlüssel zur Seele ist und die Kraft hat, das westliche Bewusstsein über das Leben zu revolutionieren.

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