Es ist ein großes Märchen, was uns da aufgetischt wird, wenn wir im Restaurant ein Mineralwasser bestellen. Selbst die (Lügen-)Geschichte mit dem „sauberen Trinkwasser“ ist inzwischen im großen Stil bekannt geworden: Extrem

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gesundheitsgefährdende Rückstände von Hormonen, Arzneimitteln und Pestiziden hinterlassen ihre schmutzige und vergiftende Spur.

Ohne Wasser kein Leben... jedes Kind weiß das! Dennoch ist der Verbraucher sehr vertrauensselig und glaubt, was große Konzerne mittels schön gefärbter und gefälschter Werbung dem Kunden weismachen: Mineralwasser ist sauber! Dazu ist Wasser ist ein Menschenrecht. Seit 2013 von der UN festgeschrieben! JA!

Doch es ist alles andere als das! Weder das Mineralwasser , welches man teuer in Flaschen kauft noch unser so streng geprüftes Trinkwasser!

Als „sauber“ kann man ja laut Gesetz schon das bezeichnen, was einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet! Aber es ist trotzdem nicht „in Ordnung“.

Schon 2103 gabe es in Frankreich eine große Untersuchung von unabhängigen Instituten mit insgesamt 47 verschiedenen Sorten Mineralwassers.

Das Ergebnis:

Zehn Mineralwasser enthalten Rückstände von Medikamenten, Hormonen und Pestiziden! Aber das reicht noch nicht: In der Summe waren es sogar 85 verschiedene Stoffe, die überhaupt nichts in einem Mineralwasser zu suchen haben!

Mit dabei solche Stoffe wie Tamoxifen (Brustkrebsmedikament) oder Buflomedil und Naftidrofuryl (Durchblutungsmittel).

Frankreich ist weit weg? Nein – Frankreich ist um die Ecke. Wir finden es ja besonders „schick“ , das teure französische „Wasser“ zu trinken!

Doch nicht genug: Es gab daraufhin aufgrund der großen Empörung sogar einen zweiten Testlauf – aber geändert hat sich immer noch nichts. weder bei den Messwerten noch bei den Herstellern.

Auch Ökotest hat im Juli 2013 Mineralwasser aus Deutschland unter die Lupe genommen! Die Ergebnisse schreien zum Himmel! Uran, Pestizide, Bor, Barium.... Und jedes zehnte untersuchte Wasser enthielt Keime. Das ganz große Problem ist dabei, dass sich der Gesetzgeber sich nicht über die Grenzwerte einig ist bzw. diese nicht ändern will oder kann. Und ein Weiteres ist, dass noch kein Mensch (oder Wissenschaftler) den konkreten Zusammenhang untersucht hat, wie die giftigen Substanzen gemeinsam  im Körper wirken.

Es sind vier Giganten, die das Wasser global abschöpfen: Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi. Wasser ist ein Geschäft! Das wissen wir schon seit Water Makes Money...

Oder dachtet ihr dabei an eine romantische Quelle mitten im Schwarzwald? Ja, die gibt es auch. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass das Wasser künstlich aus dem Erdboden gepumpt wird. Anders als bei einer artesischen Quelle, wo das Wasser auf natürliche Weise von selbst entgegen der Schwerkraft hervorquillt. Eine echte Quelle eben!

Aber Achtung: In Baden-Würtemmberg gibt es fünf Quellen, in denen so genannte Pestizidmetaboliten nachgewiesen worden sind! Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat im Sommer 2013 entschieden, dass ein Mineralwasser nicht frei von Schadstoffen sein muss, um „ursprünglich rein“ genannt werden zu können!

Es heißt da (Zitat im Beitrag der Netzfrauen): „Abbauprodukte von Pestiziden über dem Orientierungswert verletzten das Reinheitsgebot nicht, solange die Gesundheit nicht gefährdet sei.“

Nicht einmal der Staat kommt seiner Verantwortung in vollem Umfang nach... also muss der Verbraucher selbst handeln!

 

 Was kann nun der gesundheitsbewusste Verbraucher tun?

  • Wasser aus artesischen Quellen trinken
  • Das Trinkwasser zuhause mittels guter Filtersysteme (Carbonfilter) reinigen
  • Beim Hersteller nachfragen und solange „bohren“, bis die Antwort zufriedenstellend ist
  • Landwirtschaftliche Produkte aus ökologischer Erzeugung kaufen, denn damit wird das Grundwasser geschützt und geschont
  • Sich informieren, sich informieren, sich informieren....

 

 

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Quelle:
www.netzfrauen.org/2014/02/13/rueckstaende-von-keime-pestizide-und-uran-unserem-mineralwasser/
www.right2water.eu/de

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