Das Wort „Guru“ hat im Westen und in manchen New-Age-Strömungen einen sehr negativen Beigeschmack. Es wird davon ausgegangen, dass der Mensch die Verantwortung für sein Leben in die Hände eines Gurus gibt und damit sein Selbst aufgibt. Niemand kann jedoch die Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen. Um zur Meisterschaft auf einem Gebiet zu gelangen, braucht es aber in der Regel einen Meister, der einem sein Wissen vermittelt. „Guru“ bedeutet Spiritueller Lehrer. Braucht der Mensch einen Guru?

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Gurus und das Ego

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Mit Sicherheit gibt es den ein oder anderen Guru, der in seinem Ego verhaftet ist und seine Rolle missbraucht. Vorsicht ist geboten, wenn das eigene Ego gestreichelt wird oder große Geldsummen verlangt werden. Wenn Dir Erleuchtung oder Heilung versprochen wird, ist dies ein Weg in die Abhängigkeit – Du lernst zu folgen, aber nicht, in Deine eigene Kraft zu kommen. Doch auch ein sogenannter „falscher Guru“ kann Dich auf Deinen eigenen Weg bringen, denn auch aus Fehlern lernt man.
Im alten Indien war es üblich, dass spirituelle Lehrer häufig 12 Jahre oder noch länger von ihren potentiellen Schülern geprüft wurden, bevor sie sich ihm entweder angeschlossen oder sich von ihm entfernt haben. Auf die Frage, woher man wissen kann, ob ein Lehrer vertrauenswürdig ist, antwortete S.H. der 14. Dalai Lama:

„Dies herauszufinden sollte in Übereinstimmung mit Deinem Interesse und Deiner Neigung geschehen. Aber Du solltest kritisch analysieren.“

Was ist ein wahrer spiritueller Lehrer?

Wenn man das Wort „Guru“ einfach als „Spiritueller Lehrer“ versteht, so kann damit alles und jeder gemeint sein. Wenn man davon ausgeht, dass der Mensch für sich selbst verantwortlich ist und sich weiterentwickeln möchte, so kann er tatsächlich an jeder Ecke einen spirituellen Lehrer finden, denn jeder Gegenstand, jeder Mensch kann einem eine Lektion erteilen, wenn man offen ist, hinschaut und reflektiert. Es kann aber auch hilfreich sein, sich wirklich eine Zeit lang von derselben Person unterrichten zu lassen.
„Wir benötigen Führung und Hilfe auf dem spirituellen Pfad. Ganz offensichtlich ist eine Person, die bereits den Pfad gegangen ist, für uns die beste Hilfe. Eine solche Person kann uns dabei behilflich sein, unser Fortschreiten auf dem Pfad zu beschleunigen und unser Verständnis zu vertiefen.“ – S.H. der 14. Dalai Lama
Was macht aber nun einen guten Spirituellen Lehrer aus?
Ein guter Lehrer ist auch selbst immer Schüler. Es herrschen keine Machtspiele, der Lehrer begegnet Dir auf Augenhöhe. Er weiß, dass Dich nichts im Außen zu Deinem wahren Selbst führt.
Er zeigt Dir Möglichkeiten auf. Er zwingt Dir nicht seinen Weg auf. Er hat eine starke Ethik. Er verbreitet er keine Dogmen.
Wichtig zu beachten ist: Ein Wegweiser weist den Weg, er ist nicht der Weg. Gehen musst Du ihn selbst. 

Ein ganz besonderer spiritueller Lehrer

Dem in Skandinavien erfolgreichen dänischen Musiker Lars Muhl wurde plötzlich von seinem Plattenlabel gekündigt. Gleichzeitig wurde er auch als freier Autor gekündigt und stand so vor dem Nichts. Drei Jahre lang war er darauf hin ans Bett gefesselt. Traurigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung gehörten in dieser Zeit zu seinem Alltag – Bis er eines Tages ein Telefongespräch mit einem Fremden führt: Dem Seher, den er schließlich in einem abgelegenen Bergdorf und Schloss in Südfrankreichr trifft. Der Seher wird ein Spiritueller Lehrer für Lars Muhl. Der Seher, Calle de Montsegúr, war ein Mann mit außergewöhnlichen Begabungen: Er vermochte es, Menschen, die er nie gesehen hatte, aus der Ferne zu heilen. Er konnte Gedanken lesen und bewegte sich in feinstofflichen Welten wie andere in der Realität. 
Mit zum Teil heimlich gefilmten Originalaufnahmen erzählt Lars Muhl in dem Film „Der Seher“  von seiner Lehrzeit bei dem Seher in Südfrankreich und Andalusien in den Jahren 1999 – 2003.

Der Seher

Er lädt uns ein, einzutauchen in die magische Welt dieses Heilers, seiner Arbeit mit Energien, Gedankenformen und heilsamen Farben. Doch dürfen wir auch seine menschliche Seite erkennen, wenn er mit einem Glas Wein und rauchend an einem Tisch sitzt. Es wichtig zu erkennen, dass auch die fähigsten Menschen trotz allem als Mensch auf diese Erde gekommen sind, und damit ein gewisses Maß an menschlichen Problemen haben. Sie als unfehlbare, gottgleiche Wesen einzuschätzen, würde zwangsläufig zu einer Enttäuschung führen. Lars Muhl muss während seiner Zeit mit dem Seher auch außergewöhnliche Herausforderungen bewältigen. Erst als es ihm gelingt, Widerstände und innere Blockaden auflösen, ist er bereit: An der heiligen Stätte der Katharer am Berg Montsegúr öffnet ihm der Seher das „Tor der Zeit“ und zeigt ihm den Gral. Doch er erinnert Lars Muhl auch beständig, dass er selbst es ist, der sich entscheiden kann, den Weg zu gehen, oder es auch nicht zu tun. Und immer wieder betont er, dass die Zeit reif ist für ein neues Erwachen der Frauen – denn sie sind es, die die Kraft und die Alchemie besitzen, die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Ein absoluter Filmtipp, hier wird viel Weisheit vermittelt, jedoch weder aufdringlich noch abgehoben.

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