Vielen Menschen vermiest die Suche nach dem Sinn des Lebens die Lebensfreude und Leichtigkeit. Dabei ist es doch so einfach, sagt Coach Bruno Würtenberger. Der Sinn des Lebens ist: Zu leben! Incl. seines hervorragenden Vortrages beim OkitTalk Kongress 2015. Anhöhren lohnt sich!

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Buchtipp: Klartext! von Bruno Würtenberger
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Die Suche nach dem Sinn des Lebens

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Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen.
Bruno Würtenberger

Vielen Menschen vermiest die Suche nach dem Sinn des Lebens die Lebensfreude. Dabei ist es doch so einfach! Der Sinn des Lebens ist: Zu leben! Wem das zu einfach erscheint, der sollte sich fragen, ob es deswegen falsch sein muss? Ist nicht gerade die Einfachheit das, was das Leben auszeichnet? Ist es nicht diese Einfachheit nach dem das gesamte Universum aufgebaut ist? Funktioniert es nicht gerade deshalb so perfekt, weil es einfach ist? Für den Verstand muss immer alles schwierig sein und wenn man ihm zu lange folgt, dann wird das ganze Leben schwierig. Die Lebensfreude schwindet und das Leben wird immer mehr nur noch in der Vorstellung gelebt. Diese liefert jedoch kaum Lebensenergie. Die Energie des Lebens erwacht nicht aus einer Vorstellung, einer Kopie des Lebens sondern, durch das Leben selbst. Aber wo ist es zu finden?

Man staune, es ist genau hier. Genau da und genau in den Umständen die jetzt, in diesem Augenblick, unser Leben Ausmachen. Das, was wir als Alltag betrachten. Und wenn man sich damit anfreundet wird man entdecken, dass er gar nicht so schlimm ist, wie man angenommen hat. Paradies und Hölle sind das Selbe. Je nach dem ob derjenige, welcher sich dort befindet, es bekämpft oder schöpferisch zu nutzen weiß. Nicht die Umstände sind es, sondern derjenige, welcher sich darin befindet, der den Unterschied macht. Aber den Sinn des Lebens zu finden, diese Reise könnte ich allen leicht abnehmen, denn für mich ist der Sinn des Lebens folgender: Zu leben.

Das Leben an sich ist jenseits von Bewertung, Interpretation und Angst. Wir dürfen leben. Wir dürfen einfach so leben, wie wir wirklich sind. Jeder der etwas anderes behauptet, sagt dies aus Angst. Daher ist es nicht wichtig, den Sinn des Lebens zu kennen sondern, den Mut aufzubringen so zu sein und so zu leben wie wir wirklich sind. Dies würde unser Leben massivst erleichtern!

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Lebensfreude durch Dankbarkeit

Lebensfreude ist der Ausdruck des Lebens selbst. Wer das Leben spürt, das Leben jenseits jeglicher Vorstellungen, Ideen und Konzepten, der dockt sich unweigerlich am Quell der Lebensfreude an. Diese befindet sich weit jenseits jenes Lebens, welches wir Alltag nennen. Diesen Alltag gilt es loszulassen. Wie? In dem wir dafür dankbar sind! Einfach dankbar für das, was Ist: Nicht für das, was wir haben sondern dafür, was Ist. Das, was Ist, beinhaltet übrigens auch das, was gerade nicht Ist. Somit umschließt diese Dankbarkeit auch alles, was man nicht hat oder Ist. (Ich schreibe ‚ICH’ übrigens groß weil ich es auf das Sein beziehe.) Wem es an Lebensfreude mangelt, der würde gut daran tun, etwas dankbarer zu sein!

Das Leben jenseits des Verstandes

Wer den Verstand tiefgehend studiert hat weiß, dass keine Antwort jemals so gut sein kann, dass der Verstand sich damit zufrieden geben würde. Es sei denn, es wäre genau jene Antwort, welche der Verstand um jeden Preis haben möchte. Dann gibt er eine Weile Ruhe. Die verstandesmäßige Suche nach dem Sinn des Lebens führt also eher zu Unzufriedenheit. Alles wird immer komplexer und somit auch komplizierter und am Ende kommt es nur noch drauf an, dass es möglichst weise klingen oder in die bestehenden Konzepte passen muss. Allerdings geht es dann erst richtig los. Jetzt, da der Verstand eine mehr oder weniger befriedigende Antwort auf seine Frage ge- oder erfunden hat, geht es nun darum, Recht zu haben. Spätestens jetzt verwandelt sich jegliche Lebensfreude in einen Kampf um die vermeintliche Wahrheit. Wer diese dann nicht versteht, ist eben noch nicht so weit oder einfach nur zu dumm dazu. Hier beginnt ein sehr destruktiver Pfad jenseits jeglicher Spiritualität; Fanatismus.

Damit sage ich jedoch NICHT, dass wir den Verstand nicht auch gebrauchen! Die Frage ist nur, ob wir ihn oder er uns gebraucht. In erster Linie brauch der Verstand uns, nicht wir ihn. Wenn wir sterben, dann lassen wir unseren irdischen Verstand recht schnell fallen und trotzdem verblödet man dabei nicht, im Gegenteil sogar! Der Verstand ist ein Werkzeug und bisweilen verhält er sich wie ein junges, wildes Pferd. Wenn wir es nicht zähmen, dann wird es uns recht ungemütlich durchs Leben schleifen. Wir sollten es zähmen und auf ihm reiten, dann wird er uns dabei unterstützen, unsere Ziele zu erreichen. Ansonsten wird er uns jede Freude am Leben so lange zerfressen, bis wir nur noch ein Häufchen Elend sind. Dies nur nebenbei. Wenden wir uns also lieber wieder den besseren Nachrichten zu, einverstanden?

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Das Universum arbeitet immer für Dich

Dies ist eine wahrhaft gute Nachricht! Ich habe das genau recherchiert und erforscht, es ist tatsächlich so, das Universum arbeitet immer für uns. Vielleicht nicht immer für die Wünsche unseres Egos, aber mit absoluter Sicherheit immer für das Wohl des ‚Grossen Ganzen’! Menschen welche kein Bedürfnis am Gelingen dessen, was wir Schöpfung nennen haben, werden es daher mehr als nur schwer im Leben haben. Und wenn nicht hier, dann bestimmt dort, wo sie nach diesem Leben hinziehen werden. Und ja, natürlich glaube ich nicht, dass mit unserem physischen Tod auch gleich das Leben beendet ist. Ich bin ja ein vernünftiger Mensch! Vielleicht stimmt es und man kann niemandem beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, aber bisher konnte mir auch noch keiner beweisen, dass dem nicht so ist! Und wie heisst es doch so treffend: Im Zweifelsfalle für den Angeklagten! So lange also nicht bewiesen ist, dass es keins gibt, gehe ich wie jeder vernünftige Mensch davon aus, dass dem zumindest so sein könnte.

Um die Leichtigkeit des Lebens zu erfahren, bedarf es dieser Voraussetzung. Ansonsten wird Freude durch bloßen Spaß ersetzt. Spaß am Leben ist eins, Lebensfreude etwas ganz anderes. Spaß empfindet man als Reaktion auf etwas, Freude nicht. Freude ist der Ausdruck unendlicher Dankbarkeit. Diese Dankbarkeit am Sein ist viel leichter zu erreichen wenn man weiß, dass das Universum einen nach allen Regeln der Kunst (Lebenskunst) und wo immer es nur kann und wir es zulassen, unterstützt. Das Universum hat keinen Grund etwas anderes zu tun. Es liebt uns. Es urteilt nicht und kennt keine Bewertung. Für das Universum sind wir vollkommen. Daher wird es uns auf ewig lieben!

Wer dieser Liebe nicht zu entkommen versucht, sondern sich ihr hingibt, dem wird die Leichtigkeit und Schönheit, diese Liebe und Lebendigkeit des Seins bald offenbar werden. Hingabe an das Leben ist die Antwort auf alle Fragen und die Lösung sämtlicher Probleme, vom kleinsten bis zum grössten, denn Hingabe ist Liebe. Den Mut allerdings, sich dem Leben hinzugeben, muss jeder selbst aufbringen. Aber ich kann jedem versichern, dass es sich lohnt!

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Leichtigkeit oder nicht

Das Leben ist leicht. Würden wir vom Leben nicht verlangen, dass es sich uns anpasst, dann wäre ein Leben in Harmonie mit den Naturgesetzen um ein Vielfaches leichter, als wenn wir ständig versuchen, die Welt uns anzupassen. Würde sich die Natur nach unseren Wünschen richten, dann..., dann würde es wirklich schwierig werden! Wir haben einfach nicht diesen großen Überblick. Wir können das ‚Große Ganze’ also getrost dem Universum überlassen und darauf vertrauen, dass es genau weiß, wie es am besten ist. Wer vertraut, der fürchtet sich nicht. Denn Furcht ist das, was uns von dieser Leichtigkeit des Seins abhält. Sie reisst uns aus dem Augenblick und bringt uns dazu, dass wir entweder nach etwas jagen oder vor etwas flüchten. Leichtigkeit befindet sich allerdings im Hier und Jetzt! Und alles was wir tun, denken und fühlen was nicht dem entspricht, was Ist und was wir Sind, entfernt uns mehr und mehr von diesem Augenblick.

Das Leben wäre so leicht und lebendig, wenn wir es nicht hart und schwer machen. Wenn wir also damit anfangen würden, anstatt die Umstände uns selbst als verantwortlich zu sehen, dann wäre dies bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger mit einem herausragenden Speech am 1. OKiTALK-Internet-Kongreß 2015.

„Die Welt braucht Dich!“

 

 

Weitere inspirierende Beiträge unseres Gastautors Bruno Würtenberger findest du in seinen Autorenblog.

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Über den Autor

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger geb. 1960 in Zürich ist Bewusstseinsforscher mit Leib und Seele. Er lebt zurückgezogen im Zürcher-Oberland, hat einen Sohn und eine große Vision: Eine friedliche, glückliche und erfolgreiche Gemeinschaft aller Menschen, welche in Harmonie mit der Natur leben.

Er entwickelte das FreeSpirit®-Bewusstseinstraining, schrieb mehrere Bücher, darunter der Bestseller "Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen".

Bruno Würtenberger ist gefragter Dozent an in- und ausländischen Fachkongressen und besticht mit seiner humorvollen und charismatischen Art. So auch beim 5. Bleepkongress, an dem er als Referent zu Gast war.

Zudem gründete er das Kinderhilfswerk „FreeSpirit®-Compassion“, welches weltweit Kinder in Not unterstützt.

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