Bruno Würtenberger – gewohnt direkt und wie immer ein wenig provokant: Was ist echte Spiritualität und was ist eigentlich „Esoterik“. Wie finde ich hier meinen eigenen Weg?

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Buchtipp: Klartext! von Bruno Würtenberger
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Wird Spiritualität zur Ausrede, dann bist Du nur ein Esoteriker

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Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen.
Bruno Würtenberger

Wir sollten unbedingt langsam unterscheiden zwischen echter Spiritualität und Esoterik. Wie der Name es schon sagt, sollte Esoterik (nach innen gerichtet) eine innere Angelegenheit sein. Im Gegensatz dazu steht die Exoterik (nach außen gerichtet). Alles, was heutzutage unter Esoterik betrachtet und angeboten wird kann also nur exoterisch sein, sonst würden wir niemals etwas davon hören. Der Einfachheit halber will ich es aber weiterhin als esoterisch bezeichnen, auch wenn es – wie wir jetzt festgestellt haben, nicht ganz stimmt.

Wenn man die Esoterik, vor allem die gewöhnliche „Konsumesoterik“ mal etwas genauer unter die Lupe nimmt so, wie ich das tun kann –  weil auch ich von dort komme, dann wird schnell deutlich, dass wirklich fast alles, was Esoteriker so glauben und praktizieren, leider nur ins Äußere führt. Und was nach außen gerichtet ist, das erschafft Abhängigkeit. Abhängigkeit von höheren Wesen, Engeln, Meister und Erleuchtete, Amuletten, Ritualen oder zu Angst vor Gott.

Damit dies aber nicht auffällt, wird alles in einen Schleier von Liebe, Tugend und „Wahrheit“ gehüllt. Schnell lernt man als Esoteriker, wie man große und tiefe Erkenntnisse wirklich spiritueller Menschen zur Ausrede umfunktioniert. Mit solchen angeblichen „Wahrheiten“ wird dann wie wild um sich herum ge-rat-schlagt. Und oft ist dies nicht weniger schmerzhaft als ein physischer Schlag ins Gesicht.

Spirituelle Menschen jedoch stellen Fragen. Sie schlagen nicht mit Antworten – und schon gar nicht ungefragt – um sich, und sie haben auch kein Interesse daran, jemanden zu bekehren. Spirituelle Menschen leben einfach ihr Leben und dies von ganzem Herzen. Sie haben nämlich das, worüber Esoteriker meist nur reden, auch wirklich erfahren. Somit könnte man die Esoteriker als Theoretiker und die Spirituellen als Praktiker betrachten. Esoterik spricht von Gefühl, Spiritualität lebt es.

Was ich hier tue, das ist zunächst exoterisch. Ich spreche über ein Thema. Aber wenn ich das so richtig gut mache, dann führt es in ein inneres Erleben, ein Fühlen, welches unweigerlich zu bestimmten Erfahrungen führt. Auf genau das ist alles, was ich sage, ausgerichtet. Du als Zuhörer oder Leser wirst es nicht bemerken und das ist auch so gewollt. Es geht aber trotzdem nicht um Manipulation, sondern um Führung, um professionelle Begleitung zu einem ganz bestimmten Ziel, welches ich selbst noch nicht einmal kenne. Jeder Mensch ist individuell und einzigartig! Daher führt eine echte spirituelle Schulung bei jedem Menschen zu einem anderen Punkt. Der Begleiter darf und kann nicht genau wissen, wo es hinführt und er hat keine Vorstellung einer Wahrheit, wohin sein Tun zu führen hätte. Es handelt sich immer um ein gemeinsames Abenteuer mit ebenso ungewissem Anfang wie auch Ende.

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„Wahrheiten“ stehen da nur im Weg und in der Tat ist das erste was es zu lernen gilt: Dass Loslassen-Können von allem bisherigen Wissen, welches sich unser Verstand angeeignet, in Beschlag genommen und somit blockiert hat. Dies ist allerdings auch die Schwierigste aller Aufgaben, das Aufgeben.

Spiritualität ist es, die Dinge nicht nur zu träumen oder
über sie zu philosophieren,
sondern, sie zu tun.

Im Folgenden möchte ich einige Vergleiche und Ausreden anführen, welche es Dir ermöglicht zu erkennen, ob Du oder jemand anderer wirklich spirituell oder doch nur esoterisch ist

Ausrede 1: Ich bin dein Spiegel

Immer dann, wenn ein Esoteriker bewertet – was er in seinem Glaubensmuster eigentlich nicht tun zu dürfen glaubt – dreht er seine Not (diese Weisheit) in eine Tugend um. Weil er sich nun vormacht, dass er nicht bewertet, ist alles was andere über ihn tun oder sagen, immer nur deren Spiegel. Er selbst ist ja rein und alles Unwahre was Du an ihm kritisierst (Du darfst ja kritisieren, weil Du auch bewerten darfst und weil Du hoffentlich ehrlich mit Dir selbst bist) dreht er um zu Dir und meint, dass Du bloß Deine eigenen Mängel auf ihn projiziert. Dass er dies gerade selbst tut, etwas auf Dich projizieren, bemerkt er natürlich nicht. Und er kommt auch nicht auf den Gedanken, dass auch die anderen ein Spiegel für sie sind. Solche Menschen sind sehr verwirrt und glauben sich immer außerhalb dessen zu befinden, was in dieser Welt geschieht. Mit ihnen hat das in der Regel nie etwas zu tun. Vor allem dann nicht, wenn es etwas Negatives ist. Es verwundert sie auch nicht, dass sie offensichtlich wissen, was gut und was schlecht ist und dies nur dann möglich ist, wenn man auch selbst noch bewertet. Aber eben, die Idee oder der Glaube, nicht bewerten zu dürfen, blendet sie und macht sie blind für die banale Tatsache, dass jeder für jeden ein Spiegel ist oder keiner für niemanden.

Damit erheben sie sich über die anderen (was sie ja eigentlich auch nicht tun dürften, da sie ja nicht hochmütig sein wollen) und werden genau das, was sie immer vermeiden wollen. In diesem Falle also hochmütig. Demut – und das ist es, was sie eigentlich sein wollen, demütig – Demut wäre es aber gerade das Ganze so zu betrachten, dass es hauptsächlich darum geht zu erkennen, dass der andere mein Spiegel ist! Wer dies tut, der hört automatisch schon mal damit auf, die anderen zu bewerten. Er weiß, dass letztlich jede Kritik nur Selbskritik ist und in der Regel ist ein Spiritueller nicht so dumm, sich selbst zu bewerten oder gar zu beschimpfen. Nein, das wäre wirklich mehr als bloß ein bisschen verblödet.

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Und noch etwas für die Esoteriker hier: Ich habe nicht bewertet, wenn ich andere der Verblödung bezichtige. Denn ich weiß, dass der am meisten Verblödete unter uns allen, ich selbst bin! Doch die eigene Verblödung zu erkennen und einzugestehen – und zwar mit freudigem Herzen – gelingt nur dem, der unzweifelhaft geschaut hat, wie er wirklich ist. Man könnte auch sagen, dass der Schlafende sich selbst als Träumender immer erst dann erkennen kann, wenn er aufgewacht ist.

 

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Das ist eine gute Beschreibung: Aufwachen.

Aber jene, welche immer davon sprechen müssen, sind nicht wach, sondern sie reden im Schlaf. Denn nur ein Schlafender glaubt, dass ihm jemals ein nicht-Erwachter glauben respektive ihn verstehen würde. Sprich mit einem Schlafenden und Du wirst sehen, dass er nicht auf Dich reagiert. Wenn Du willst, dass er Dich versteht, dann musst Du ihn wecken. Die Esoteriker nun glauben, dass sie wach oder erwacht sind, nur weil sie ihr altes Glaubenssystem gegen ein noch älteres eingetauscht haben. Aber sie träumen nur davon aufgewacht zu sein und in ihrem Traum glauben sie, dass sie wirklich vor Dir stehen und bemerken nicht, dass die einzigen welche ihnen folgen werden jene sind, welche ebenfalls gerade träumen.

Ja, und solltest Du mal nicht sicher sein, wohin Du oder ein anderer gehört, dann wisse folgendes: Man kann den Unterschied fühlen.

Ich habe für mich eine Methode entwickelt mit welcher ich meine diesbezüglichen Zweifel in fast jedem Falle klären kann: Ich erzähle einen Witz. Je größer meine Zweifel, desto „anständiger“ sind meine Witze. Ja, primitive Witze sind ein gutes Werkzeug – da sie voller Bewertungsmöglichkeiten stecken – und wer nicht lacht, der bewertet und somit fliegt er unter dem Radar durch. Das ist nicht schlimm. Es ist nie schlimm, wenn etwas in Bezug auf einen wirklich spirituellen Menschen geschieht. Es geht nicht darum, sich besser als der andere zu fühlen, sondern zu wissen, wo der andere steht um ihm auf Augenhöhe begegnen zu können und ihn dort abzuholen, wo er sich auch befindet. Es sind also die Esoteriker welche sich selbst immer auf ein Podest setzen. Sie wären vermutlich gerne selbst die großen Gurus, von denen sie ununterbrochen träumen. Da sie es aber nicht sind, müssen sie eben so tun als ob. Jetzt beginnen sich viele sogar zu verkleiden. Wenn Du also ein besonders indisch angezogenes Wesen mit deutlich europäischem Gesicht und verzücktem, leicht überheblichem Lächeln erblickst, dann handelt es sich zu 99 % um einen Esoteriker. Hier zum Beispiel ist der Moment, an dem die offensichtlichsten Esoteriker sich durch ihre Reaktion, selbst entlarven. Jetzt ist also der geeignete Moment um zu erkennen, wo Du selber stehst. Jegliche Form der Ablehnung kommt einem Outing gleich. Ob Du es Dir selbst zugibst oder nicht: Es ist wie es ist. Die anderen brauchen nicht zu wissen, wer oder was Du bist, aber Du schon. Mir ist es genau so einerlei, ob Du ein Esoteriker oder wirklich Spiritueller bist – wie es Dir egal sein kann, wer oder was ich bin. Es geht immer nur darum, sich selbst zu erkennen und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

Ausrede 2: Alles ist Illusion

Auch dies, so wahr diese Aussage auch ist, sie eignet sich ebenfalls hervorragend dazu, die Not zur Tugend zu machen. Eigentlich bedeutet diese Aussage eine große Verantwortung auf. Denn sie bezieht sich auch darauf, dass der Mensch, jeder Mensch, der Schöpfer seiner eigenen Illusion (auch Welt genannt) ist. Somit ist jeder von uns für alles verantwortlich, was in seiner Welt (oder eben Illusion) geschieht. Illusion wird es deswegen genannt, weil der, welcher wir wirklich sind, sich nicht wirklich hier befindet. So, wie auch der Körper eines Schlafenden – selbst während den wildesten Träumen – immer noch wohlig in seinem Bettchen liegt. Aber ich will jetzt nicht zu spirituell werden, aber Esoteriker lieben diesen Spruch Alles ist Illusion“ vor allem dann, wenn sie mit etwas nicht umgehen können. Wenn sie etwas falsch (in ihren Augen) machen, dann ist es nie geschehen weil: Alles ist Illusion. Wenn allerdings die anderen etwas tun, dann würden sie diese am liebsten zum Scheiterhaufen führen. Zu sagen dies oder jenes sei ja nur eine Illusion, liefert ihnen die beste Ausrede immer dann, wenn es eigentlich darum ginge, die Verantwortung für etwas was negativ bewertet wird (was sie wiederum behaupten, nicht zu tun) zu übernehmen.

Sobald also in Aussicht ist, dass sie etwas über sich selbst lernen und sich selbst erkennen könnten, ist alles Illusion in dem Sinne, dass es nicht wahr oder nie geschehen ist. Noch kürzer: Sie verhalten sich höchst verantwortungslos. Allerdings ohne dies zu bemerken.

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Wenn es aber darum geht, dass jemand etwas tolles gemacht hat, dann drängen sie sich förmlich um die Verantwortung. Jetzt ist Illusion auch nicht mehr gleichbedeutend mit „nicht-wahr“. Plötzlich ist alles anders. Eben immer so – und Esoteriker lieben das – wie sie es gerade haben wollen. Sie erschaffen sich ihre Welt nicht, sondern sie arrangieren sich in einer Welt, welche nicht von ihnen zu sein scheint. Zumindest kommt es ihnen so vor. Esoteriker sind immer auf der Flucht. Du erkennst sie sehr gut an ihrer demonstrativ entspannten Verkrampftheit. Gut zu wissen (ironisch), dass auch diese Verkrampfung nur eine Illusion ist.

Mir als spiritueller Mensch kommt es allerdings höchst verdächtig vor, dass die eigenen Schmerzen immer mehr als echt sind und jene der anderen nur Illusion. Vielleicht bin ich der einzige, aber mir scheint dies äußerst widersinnig zu sein.

Frage:
Wie würdest Du jemand nennen, der nur sich selbst ernst nimmt?
Was, Egoist?!
Tja, ich glaube nicht, dass die Esoteriker damit einverstanden sind (...).
Ich allerdings schon.

 

Ausrede 3: Wir sind alle Eins

Esoteriker sind meist nicht nur gegen persönlichen Besitz, sondern oft auch gegen Geld im Allgemeinen. Allerdings ändert sich auch dies rasant, wenn es darum geht, irgend ein Projekt zu finanzieren. Dann ist es doch immer wieder gut zu sagen, dass wir alle Eins sind und was einer besitzt, letztlich doch allen gehört. Vor allem Deins! Und wie schon gesagt, Verantwortung zu übernehmen ist nicht unbedingt das größte Talent der Esoteriker. Da wir also Eins sind – und dem widerspreche ich übrigens nicht – lässt sich immer alles genau so drehen, dass man am Ende immer profitiert. Zumindest glauben sie das. Letztlich profitieren sie natürlich überhaupt nicht. Denn der einzige Profit – wenn ich es jetzt mal so nennen will – ist spirituelles Wachstum. Nicht, dass man es deswegen tun soll, aber es ist die logische Folgerung davon. Aber eben, „tun“ kann man so etwas nicht, aber es „geschieht“. Und wenn das geschieht, ich nenne es „Wachstum“, dann verändert sich der Mensch. Er wird immer unauffälliger. Wirkliches Wachstum lässt sich nicht vorspielen! Es ist trotzdem lustig zu sehen, wie sie doch immer wieder glauben, dass man ihnen ihre Show abgekauft. Esoteriker sind manchmal so Eins mit Dir, dass sie Dich glatt über den Haufen rennen. Natürlich bemerken sie nicht, wie sie ständig über die anderen hinweggehen. Aber sie beklagen sich immer sehr deutlich, wenn sie sich von jemandem nicht ernst genommen fühlen.

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Spiritualität jedoch erforscht Bewusstsein. Und da Bewusstsein sich am besten bei sich selbst erforschen lässt, sind wirklich spirituelle Menschen eher damit beschäftigt, sich selbst zu beobachten. Er weiß, dass wenn er erstmal sich selbst durchschaut hat, er jeden durchschauen wird. Der Vorteil bei derartigem Vorgehen ist der, dass damit eine persönliche Entwicklung einher geht! Dies führt dazu, dass wenn man die anderen wirklich durchschaut keinerlei Bewertungen oder urteile aufkommen. Es entsteht kein Gefälle und man begegnet jedem auf Augenhöhe.

Esoteriker fordern dies immer wieder. Warum? Warum ist niemand mit ihnen auf Augenhöhe? Liegt es an den andern oder liegt es vielleicht daran, dass sie dauernd auf die anderen hernieder schauen? Ich bin der Meinung, dass jeder der ein Gefälle wahrnimmt, derjenige ist, der von oben herab schaut. Damit zum Beispiel jemand sagen kann, dass ein bewusster Mensch auf ihn herunter schaut, muss er diesen zuerst auf ein Podest heben. Dort steht dann zwar keiner – außer in der Illusion desjenigen der sich klein fühlt – und darauf reagiert er dann auch. Sie behaupten dann, dass der andere sich über sie stellen würde. Dabei bemerken sie nicht einmal, dass sie es sind die andere auf ein Podest projizieren, auf welchem sie sich selbst nie befunden haben.

Bewusstseinsforscher kennen den Unterschied zwischen Einssein und Einssein. Einssein schließt die Vielfalt nicht aus. Wir sind also Eins und zwei und viele zugleich und zwar ohne dass sich das widerspricht! Und by the way, Eins ist mehr als zwei, drei oder dem Vielfachen. Ob es da hilfreich ist, Kerzen und Räucherstäbchen anzuzünden, um solches zu begreifen – nicht bloß zu verstehen – das wage ich, gemäß meinem vernünftigen Menschenverstand, in höchstem Masse zu bezweifeln.

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Wir sind alle Eins. Deins ist meins und meins ist Deins. Soweit so gut. Aber was bringst Du ein? Hierzu eine kleine Geschichte:

Das Gelübde der Armut

„Du willst also in unseren Ashram eintreten und das Gelübde der Armut ablegen?“
„Ja.“
„Wieviel Vermögen hast Du denn einzubringen?“
„Ich besitze leider so gut wie nichts.“
„Du hast kein Vermögen? Wozu willst Du dann überhaupt das Gelübde der Armut ablegen? Glaubst Du vielleicht, wir spielen hier Komödie?!“

 

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Ausrede 4: Ich lebe im Sein, im Hier und Jetzt

Ja genau. Das ist der Traum eines jeden Suchenden. Und genau diese Aussage kann optimal und unauffällig dazu verdreht werden, die eigene Tatenlosigkeit zu vertuschen und zur Tugend zu machen. Trotzdem scheinen sie es in dieser Welt sehr schwer zu haben. Natürlich gibt es auch Nicht-Esoteriker die sich genau so verhalten und sagen: Ich kann in dieser Welt nicht mehr leben... jeden Tag zur Arbeit, das geht nicht mehr... überall sind zu viele Menschen... die Nachrichten zu brutal... und sie fühlen sich ein bisschen wie auf dem falschen Planeten in einer Welt, die nicht ihrer Wunschwelt entspricht. Hier trifft es sich dann ganz gut, dass vor allem die Esoteriker auf alles immer auch eine Erklärung, eine Antwort parat haben. Spirituelle Menschen haben keine Antworten, sondern Fragen. Sie würden sich in so einer Situation zumindest fragen: „Was hat das mit mir zu tun?“ Es muss doch etwas mit mir zu tun haben, wenn ich es doch bin der es erlebt?! Hm... wie habe ich das bloß erschaffen? Und schon befinden sie sich auf einer spannenden Reise durch ihr eigenes Bewusstsein. Ehe sie es bemerken befinden sie sich inmitten eines so spannenden Abenteuers, dass sie ihre Depression glatt vergessen. Achte doch mal... betrachte das gequälte Lächeln eines Esoterikers und vergleiche es mit dem schmerzverzerrten Gesichtsausdruck eines unzufriedenen Menschen! Du wirst kaum Unterschiede finden, vor allem in den Augen nicht.

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Ach so ja, noch was: Sie vergessen immer leicht, dass es nicht immer nur um sie geht. Es geht nicht darum, dass sie im Sein hocken und sich von der Welt distanzieren. Es geht darum, diese Welt gemeinsam mit allen anderen weiterhin zu gestalten! Wenn wir schöpferische Wesen sind, wovon ich übrigens ausgehe, dann entspricht es auch unserem Naturell, zu erschaffen. Erschaffen ist Tun und im salbungsvollen Wort ‚Nicht-Tun’ steckt mehr Arbeit als in jedem anderen Job. Natürlich wird es nicht als Arbeit oder Anstrengung empfunden, aber es ist eine vage Möglichkeit etwas zu beschreiben, was nicht ganz so leicht zu verstehen ist. Zumindest nicht mit dem Verstand. Bewusstseinsforschung befasst sich auch nicht ausschließlich mit verstehen, sondern besonders damit, die Dinge zu erfassen. Es ist letztlich nicht möglich etwas zu verstehen, bevor man es nicht erfasst hat. Dies geschieht allerdings nicht auf bewusster Verstandesebene, sondern im Unterbewusstsein und somit in einer erweiterten Wahrnehmung des Gefühls. Und genau diesen Zugang erhält man dann, wenn man einmal wirklich Eins und wirklich im Jetzt mit einer Sache verschmolzen ist. Wer von dort wieder auftaucht, der ist ein anderer Mensch. Da ist etwas passiert! Es hat ihn verändert. Und erst jetzt hat er ein echtes Problem! Welches? Tja, wie soll man das, was man im Gesamten erfasst hat, in einer so von Details bestimmten, materiellen Welt umsetzen?

So hat schon manche Vision (ja, so nenne ich solche generell und gesamthaft erfassten Begebenheiten) Jahrhunderte benötigt, um schlussendlich in dieser Welt manifestiert zu werden. Hier kommt es nämlich wieder darauf an, wie gut sich einer in dieser Welt hier, in der Materie, auskennt. Je besser einer die wirklichen Gesetzmäßigkeiten dieser Welt, die wahre Physik, kennt, desto schneller wird er das, was er „gescheut“ hat, umsetzen können.

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Große Erfinder, Wissenschaftler, Künstler und andere, die Großes vollbracht haben – Visionäre also – sie waren Eins, sie waren im Hier und Jetzt. Und wer von den vielen, sich selbst als spirituell bezeichnenden Esoteriker haben jemals so etwas Großes vollbracht? Ich will nicht behaupten, dass es sie nicht gibt, aber mir persönlich ist keiner bekannt. Esoteriker würden jetzt sagen, dass der Wunsch Großes zu vollbringen nur Ego ist. Damit haben sie auch völlig Recht. Aber Menschen, welchen so etwas zuteil wird, den Visionären, denen geht es zu aller letzt darum, dass sie das tun wollten. Es geschieht einfach. Sie wollten nie große Taten vollbringen, sondern sie wollten etwas zutiefst erforschen und haben sich darin glatt verloren. Ihre Faszination ist es, welche ihr Bewusstsein für großartige Leistungen geöffnet und sie ins Hier und Jetzt, mitten ins Sein hinein geworfen hat. Und es ist auch ihre Faszination, welche andere mit derselben Idee, demselben Traum anzustecken vermag – so, dass sich die Idee auch nach ihrem Tode noch weiter entfalten konnten.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es immer zuerst um Ideen geht. Große Ideen oder eben Visionen, benötigen einen Träger. Das heißt: Mindestens die Faszination eines Bewusstseins. Allerdings muss das Massenbewusstsein der Menschen auch dafür bereit sein. Denn wir teilen hier eine Welt mit vielen anderen Geschöpfen die mit ihrer Schöpferkraft an der selben Welt mit gestalten in der wir alle leben. Zumindest in irdischer Hinsicht. Und wenn dieses globale Bewusstsein bereit ist, dann finden sich fast auf jedem Kontinent gleichzeitig auch Visionäre, welche die selbe Idee, die selbe Vision empfangen. Somit ist garantiert, dass sie eines Tages verwirklicht sein wird. Man kann einen Visionär unterdrücken, andere einschüchtern und ein paar sogar umbringen, aber einer entwischt immer. Und dieser sorgt dafür, dass die Vision, welche wichtig für die Menschheit ist, auch durchzudringen vermag. Die Vision stellt das Gesamte Wohl immer über das persönliche Wohlergehen des Trägers. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass es bisher so wenige Visionäre gegeben hat. Aber ich bin da ziemlich zuversichtlich. Ich denke, dass es nun immer mehr werden und dass wir bald Dinge und Fähigkeiten entwickeln werden, für welche man früher hunderte oder gar Tausende von Jahren gebraucht hätte.

Und vermutlich werden es die Esoteriker sein, welche zu all dem am wenigsten beitragen. Sie werden wohl weiterhin mal in allem zuerst die Gefahr entdecken, anstatt ihre Aufmerksamkeit auf deren Nutzen zu richten. Und wie heißt es doch so treffen: What you resist, persists. Auf Deutsch: „Wogegen Du Widerstand hast, das bleibt bestehen“-. Und wenn es stimmt, was die Bewusstseinsforschung weltweit behauptet, nämlich: Energie flows where attention goes. Zu Deutsch: Energie fließt immer in Richtung der Aufmerksamkeit, dann erschaffen gerade sie sich eine Welt, in welcher Schmerz und Leid um einiges länger bestehen bleiben als sie eigentlich notwendig gewesen wären.

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Spiritualität und Bewusstsein kennen keine Ausreden

Solltest Du Dich mit Bewusstsein oder Spiritualität – was ja das selbe ist – ernsthaft beschäftigen, dann solltest Du Folgendes wissen: Jede entdeckte Weisheit besitzt enorme Kraft und verlangt höchste Eigenverantwortlichkeit. Wird sie dazu verwendet, etwas zu entschuldigen, dann wendet sich diese Kraft gegen Dich. Denn das, was Dein Bewusstsein am schnellsten wieder verschließt ist: Die Ablehnung jeglicher Eigenverantwortlichkeit in jeglicher Hinsicht.

Zu glauben, dass man doch die Verantwortung angenommen habe aber trotzdem nicht inspiriert zu sein, ist ein Irrtum. Und so ganz nebenbei: Das Universum irrt sich nicht! Nur wer wirklich bereit ist, die volle Verantwortung für die gesamte Welt zu übernehmen, ist empfänglich für die Inspiration mit einer Vision. Denn einer Vision ist man vollkommen ausgeliefert. Um dieses „ausgeliefertsein“ ertragen zu können, benötigt es mehr als nur einen „stabilen“ Charakter. Dazu braucht es wahre Helden und nicht jemand, der sich von der Welt zu stehlen versucht und hinter Ritualen, falsch verstandenen Weisheiten oder religiöser Traditionen verschanzt.

Ein spirituellem Mensch verfügt also nicht nur über einen hervorragenden Charakter und unübertrefflichem Mut,
sondern auch über einen freien und klaren, vernünftigen Menschenverstand.

Bewusst, wie auch spirituell zu Sein, kann nur in Anspruch nehmen, wer das Einssein erfahren hat. Ansonsten ist man bloß ein Wissender oder ein Besserwisser. Aber zur Weisheit reicht dies – so leid es mir tut – bei weitem noch nicht.

 

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Die Liebe

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich kein einziges Wort über die Liebe gesagt habe, ja? Vielleicht fragst Du Dich auch, ob das einen Grund hat? Esoteriker würden sich das nicht fragen. Sie hätten schon längst festgestellt, dass ich ein Aufschneider, ein Besserwisser und vielleicht sogar ein Idiot sei der keine Ahnung von dem Ganzen hat. Aber für die anderen hier: Liebe braucht nicht erwähnt zu werden, genau so wenig wie ich erwähnte, dass ich zwischendurch einen Schluck Wasser getrunken habe. Solche Dinge sind selbstverständlich, oder? Und rate doch mal, wie weit her es mit der Liebe von jemandem ist, der ständig nur davon redet, wie wichtig sie ist? Wenn Dein Partner Dir jeden Tag hundert mal sagt, dass er Dich liebt, glaubst Du nicht, dass er da irgendwo ein Problem mit der Liebe zu Dir hat? Dem Bewusstseinsforscher ist hier ganz klar, dass diese „Liebe“ jene, die sich immer bestätigt, absolut keine Zukunft haben wird. Warum? Weil sie sich schon längst verabschiedet hat. Wenn einer liebt, dann wird er eher weniger darüber reden und sie um so mehr einfach leben. Einverstanden? Fein, dann gehe in Zukunft bitte davon aus, dass ich die Liebe als wesentlichsten Teil, dem Ganzen voraussetze. Liebe ist ein Synonym für „Gott“. Es ist jene Kraft, die all das erst möglich macht und sie mittels eines Namens zu begrenzen, macht wenig Sinn. Du kannst „Gott“ oder die Liebe nicht beschreiben, Du kannst sie nur erfahren und dann, dann erst kennst Du sie und weißt, wovon Du sprichst, falls Du dann noch darüber sprichst.

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Demut kann nicht erlernt werden, das ist nur Angst, mehr nicht. Demut ist die Folge der Erfahrung dessen, was ich die Weisheit des Universums nenne. Seine Feinde zu lieben erübrigt sich, weil es keine Feinde mehr gibt. Den Nächsten zu lieben, stellt ebenfalls keine große Herausforderung mehr dar, da Du Eins bist, reicht es, wenn Du Dich selbst liebst. Und in diesem Falle ist, sich selbst zu lieben keine egoistische Angelegenheit mehr, weil es weit darüber hinaus geht als was es im Allgemeinen vermutet wird.

Solltest Du ein Esoteriker sein und Dich nach einem wahren Heiligen sehnen, dann suche ihn jenseits wallender Gewänder und mit Götzen überfüllter Altare. Suche ihn nicht aufgrund äußerer Merkmale sondern danach, mit wem Du Dir vorstellen könntest, Dein ganzes Leben mit ihm zu verbringen. Suche nach jemanden in dessen Gegenwart Du Dich inspiriert und fraglos fühlst. Kurz: Suche ihn nicht dort, wo ein „Zirkus“ stattfindet, sondern dort, wo Dir gezeigt wird, welches Deine Schwachstellen sind.

Jeder kann seinen „Meister“ finden, wenn es nötig ist, und alle finden ihn am selben Ort, dort nämlich, wo er aus seiner Komfortzone herausgelockt wird. Einem spirituellen Menschen würde ich allerdings empfehlen, den Meister in sich selbst zu finden.

Bewusstseinsforscher und spirituelle Menschen befinden sich mit beiden Füßen fest auf dem Boden und leben das Leben hier und in jedem Augenblick – wohingegen die Esoteriker sich mehr mit ihren vergangenen Leben oder zukünftigen Lorbeeren beschäftigen. Ein Spiritueller wird eher mit einem Materialisten verwechselt als mit einem Esoteriker. Esoteriker verändern nicht die Welt, das tun die Visionäre! Und ein Visionär ohne Spiritualität ist in etwa genau so selten wie ein ausgewachsener Elefant im Kühlschrank. Also ich habe noch nie einen gesehen.

Also, meine Freunde, gehabt Euch wohl und denkt nicht zu sehr über das nach was ich hier sage, sondern tauche ein in Dein Leben, gib Dich hin und vertraue dem Universum. Sei nicht zu esoterisch und glaube, dass das Universum die Arbeit für Dich macht nein, aber es gibt Dir die Kraft es selber zu tun.

Nimm Dein Leben wieder in Deine eigenen Hände!

Werde wieder wie damals, als Du noch ein Kind warst, Du wolltest doch immer diese Welt verändern, oder? Gut, dann lass es uns anpacken bevor Du davon enttäuscht bist, dass „Gott“ es nicht für Dich gemacht hat. Wenn Du Dich erst einmal selbst in Bewegung gebracht hast, dann wird sich das gesamte Universum bewegen und Dir dienen. Und wenn nicht, wenn Du weiterhin nichts oder nur Scheinbares tust, dann löst Du damit auch keine große Resonanz im Universum aus. Dann war Dein Leben wirklich nicht mehr als eine bloße Illusion im Sinne von unecht. Dann warst Du zwar anwesend, aber nicht wirklich da. Dann wirst Du das Gefühl haben, nicht wirklich gelebt zu haben und dann geschieht genau das, was Du womöglich am wenigsten haben möchtest: Dein nächstes Leben wird dann nämlich genau da weitergehen, wo Du hier aufgehört hast. Mit anderen Worten: Noch einmal alles von vorne. Viel Spaß dann noch.

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Und noch was: Ich habe nichts gegen Esoteriker, aber ich finde es immer wieder schade, wenn Menschen sich selbst belügen, besonders dann, wenn sie als „Blinde“ auch noch glauben, andere Menschen führen zu können. Meiner Meinung nach sollte ein Lehrer, Coach, Begleiter, Berater oder was auch immer, über eine klare Innenschau und einen kompetenten Background verfügen.

Wir arbeiten seit Jahren daran, von der Öffentlichkeit und den Wissenschaftlern ernst genommen zu werden, da ist es immer sehr kontraproduktiv, wenn sich Esoteriker als Spirituelle und Bewusstseinsforscher ausgeben und nur um zu mehr Aufmerksamkeit zu kommen und ihr Ego zu befriedigen, selbst in den lächerlichsten Talk-Shows auftreten und ihre ganz persönlichen Erkenntnisse als universelle Wahrheit darstellen. Zudem sind sie meistens noch genau so gekleidet und ohne tiefere Argumente, wie es eben auch erwartet wird – um uns alle dann nach diesem Bild zu Witzfiguren machen zu können. Wenn wir aber – als Außenseiter der Gesellschaft – die Anerkennung wollen, dann sollten wir es den anderen so leicht wie möglich machen, uns auch annehmen zu können.

Stellt Euch nur mal vor, wie es wirken würde, wenn ich als Schweizer plötzlich als Indianer, indischer Guru oder in sonst einem Jesusgewand verkleidet, womöglich noch mit Birkenstocksandalen auftreten würde?!

Wer sollte mich dann noch ernst nehmen? Natürlich, ich kann solche Menschen genau so respektieren wie jeden anderen auch. Aber können das auch die Zuschauer und diene ich dann der Sache oder bewirkt man durch so ein Auftreten und Verhalten eher das Gegenteil? Für mich ist die Sache klar: Je unauffälliger desto akzeptabler. Es geht eben nicht nur um mich, und wenn wir eine Sache vertreten, dann sollte man sich nicht zum Clown machen, nur um damit prahlen zu können, im Fernsehen gewesen zu sein. Aber bitte, das ist nur meine Meinung und Du kannst Dir ja vorstellen, dass ich auch diesbezüglich aus eigener Erfahrung spreche.

Das Business „da draußen“ ist knallhart. Du machst Dich ein oder zwei Mal zum Affen und kannst danach 20 Jahre daran arbeiten, dass Dich die anderen nicht unablässig immer wieder in genau diese Schublade stecken. Wenn Du also die Ambition hast, an die Öffentlichkeit zu treten, dann sei Dir nicht nur bewusst, wie Du Dich selbst siehst sondern ganz besonders, wie dies bei den anderen ankommt. Es geht hier nicht um ein „sich Verstellen“, sondern in der Tat genau ums Gegenteil! Einer der so esoterisch auftritt, der hat sich ja schon verstellt. Verstellt er sich nun wieder zurück, ist jeder genau richtig so, wie er eben wirklich ist!

Du kannst es Dir und uns leichter machen, wenn Du Dich dazu entscheidest, meine Worte so zu verstehen, wie ich sie auch gemeint habe – Danke!

© Bruno Würtenberger

Weitere inspirierende Beiträge unseres Gastautors Bruno Würtenberger findest du in seinen Autorenblog.

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Über den Autor

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger geb. 1960 in Zürich ist Bewusstseinsforscher mit Leib und Seele. Er lebt zurückgezogen im Zürcher-Oberland, hat einen Sohn und eine große Vision: Eine friedliche, glückliche und erfolgreiche Gemeinschaft aller Menschen, welche in Harmonie mit der Natur leben.

Er entwickelte das FreeSpirit®-Bewusstseinstraining, schrieb mehrere Bücher, darunter der Bestseller "Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen".

Bruno Würtenberger ist gefragter Dozent an in- und ausländischen Fachkongressen und besticht mit seiner humorvollen und charismatischen Art. So auch beim 5. Bleepkongress, an dem er als Referent zu Gast war.

Zudem gründete er das Kinderhilfswerk „FreeSpirit®-Compassion“, welches weltweit Kinder in Not unterstützt.

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