Viele Menschen beklagen sich darüber, dass ihr Leben nicht so läuft wie sie es gerne hätten. In der Liebe harzt es, die Finanzen fließen nicht, gesundheitlich stockt es, der Computer rebelliert, die Freunde verstehen dich nicht und sowieso ist alles zu teuer, zu anstrengend und zu mühsam. Woran das liegen kann, erklärt uns Erfolgsautor und Coach Bruno Würtenberger.

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Buchtipp: Klartext! Spirituelle Psychologie vom Feinsten.
Weise, humorvoll, leicht verständlich, alltagstauglich und herrlich provokativ.

Die Ursache des Problems

„Es hat immer einen Grund warum es läuft, wie es läuft. Du findest ihn allerdings nicht bei den anderen.“

Klartext Klartext

Bruno Würtenberger
Klartext ist spirituelle Psychologie vom Feinsten.

Wenn man sich diese Frage zum erst einmal stellt, dann versucht unser Verstand die Gründe dafür im Außen zu suchen. Und natürlich findet er unzählige Gründe. Gute, logische Gründe. Scheinbar vernünftige Gründe. Dass bei solcher Betrachtungsweise allerdings von vornherein die Möglichkeiten ausgeschlossen sind, bemerken die wenigsten. Der Verstand ist immer sehr schnell zufrieden. Daher sucht er auch lieber nach Gründen als nach Möglichkeiten. Wenn genügend Gründe vorhanden sind, dann muss er nämlich nicht handeln. Möglichkeiten zu sehen zwingt uns dagegen förmlich dazu, zu handeln. Zu handeln bedeutet, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen. Dies ist aber nicht möglich, wenn wir schon von vornherein davon ausgehen, dass es nicht an uns liegt.

Der erste Schritt ist also zu erkennen und auch anzuerkennen, dass ich die Ursache meiner Probleme bin. Ich sage bewusst ‚die Ursache’, denn es geht nicht um ‚Schuld’, sondern um Verantwortung. Ich bin verantwortlich. Das ist wieder etwas, womit der Verstand nur schlecht umgehen kann. Denn wir haben ihm beigebracht, Verantwortung als Schuld zu sehen. Schon hier wehrt sich so mancher Verstand gegen die Formulierung: Wir haben dem Verstand beigebracht... Viel lieber würde er sagen, dass ihm das von anderen aufgezwungen wurde. Und schon hier beginnt die Ablehnung der Eigenverantwortlichkeit. Dass wir damit aber auch die eigene Schöpferkraft verleugnen, fällt ihm leider nicht auf. Und ein Baum, dessen Wurzeln schon faul sind, wird es nie zu einer schönen Krone schaffen. Aber wie gesagt, er denkt dann eben lieber, dass er nichts dafür kann. Der Verstand benützt den freien Willen lieber dazu, eben diesen abzulehnen. Dass dies eine komplette loose-loose Situation (Gegenteil von win-win) ist, scheint ihm nicht aufzufallen oder nicht zu interessieren. Würde er dies erkennen, dann würde er sich nämlich schlecht fühlen. Warum? Eben, weil er sich dann nicht verantwortlich, sondern schuldig fühlen würde.

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Die Spirale der Selbstzerstörung

Schuldgefühle sind die Wurzel allen Übels. Sie entmachten uns. Sie betäuben uns. Sie machen uns lethargisch und handlungsunfähig. Schuldgefühle bewirken, dass wir resignieren und dies schon bei den kleinsten Herausforderungen. Sie bewirken, dass wir uns zurückziehen und von der Welt abschotten. Sie zwingen uns zu einem Leben auf der Couch, von welcher aus wir lauthals verkünden, dass wir unser Leben so leben, wie wir es wollen. Sobald jedoch die kleinste Herausforderung auf uns zu kommt schreien wir: Ich lass mir von niemandem sagen, wie ich zu leben habe! Dass man schon lange nicht mehr das Leben lebt, welches man sich eigentlich wünscht, fällt wiederum kaum einem auf. Entweder haben sie keine Arbeit und keine Beziehung oder eine, die sie nicht erfüllt. Aber auf dem Sofa spielen sie König und Königin. Daher fühlen sie sich außerhalb der eigenen vier Wände – welche übrigens oft kaum etwas anderes sind als ein Gefängnis – unwohl. Aber wie heißt es doch so treffend:

„Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.“ (Rosa Luxemburg 1870-1919)

Viele erkennen ihre eigene Gefangenschaft übrigens auch deshalb nicht, weil sie ihr gesamtes Leben aufs Wochenende verschieben. Da machen sie Party, gehen wandern, treffen sich mit Freunden oder gehen ins Kino.

Manche flüchten sich auch für ein paar Wochen in Urlaub und glauben somit, dass es ihnen gut geht. Dass es uns keineswegs gut geht, so lange wir uns nach solchen Zeiten sehnen, das ignorieren sie konsequent. Dass 14 Tage nach dem Urlaub nicht nur die Bräune, sondern auch das Ferienwohlgefühl schon wieder verschwunden ist, scheint sie nicht zu beunruhigen. Dass die meisten, um den Alltag zu überleben – irgendwelche Medikamente, Alkohol, Süssigkeiten, Unterhaltung oder Religion brauchen – scheint ihnen ebenfalls nicht aufzufallen und wenn doch, dann platzieren sie es blitzgeschwind in die Schublade, dass dies doch völlig normal sei und es doch jeder tut. Dass sie jedoch niemals ‚normal’ sein wollten, gilt in solchen Momenten dann aber nicht. Ihr Verstand wird ihnen schon erklären, dass es ihnen doch immer noch viel bessergeht als vielen anderen. Doch wie lange noch?! Sie werden sich so lange darum bemühen anders zu sein als alle anderen, bis sie genau so sind wie sie es niemals sein wollten.

Sie werden so lange versuchen aus dem System auszusteigen, bis sie total darin verheddert und total davon abhängig sein werden. In Sachen Geld sind sie dann plötzlich auf Sozialleistungen angewiesen. In Sachen Liebe sind sie vollkommen abhängig vom andern. In Sachen Gesundheit geht es ständig bergab.

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Langsam aber sicher verlagert sich das ganze Leben in eine gedankliche Phantasiewelt, welche kaum noch etwas mit ihrer Realität gemein hat. Aber eben, auch dies scheint sie nicht zum Denken anzuregen. Zumindest nicht zu vernünftigem, lösungsorientiertem Denken. Im Gegenteil! Sie schrauben sich mit ihrem negativen und von Aussichtslosigkeit geprägtem Denken, immer tiefer in eine Spirale der Selbstzerstörung hinein. Und es scheint ihnen alles so logisch zu sein. Sie können einfach nichts dafür. Die Wirtschaftslage ist eben schlecht. Kunden finden sich nicht mehr so leicht, alles wird immer teurer und die Qualität immer schlechter. Keiner ist ehrlich und alle schauen bloß auf ihre eigenen Vorteile. Tja, es ist eben alles nicht so leicht wie manche – zum Beispiel ich – es behaupten. Manchen genügt es dann zu denken, dass eines Tages alles besser sein wird. Und natürlich geschieht das dann – eines Tages – von selbst. Selber kann man ja nichts tun. Die ganz Kaputten sind da schon einen Schritt weiter. Sie denken, dass es nur noch schlimmer wird. Und sie werden Recht haben. Mit einem solchen Denken wird es garantiert immer schlimmer.

Und wenn wir den Fokus nun schon auf dem Denken haben, dann sei folgendes festgehalten: Es sind unsere Gedanken, welche unsere Aufmerksamkeit lenkt! Es wäre also dringend notwendig, solch destruktives Denken zu verändern. Und damit nicht genug, denn selbst, wenn wir unser Denken positiveren, führt dies nicht zu wesentlich anderen Umständen. Klar, man fühlt sich schon ein wenig besser. Aber wenn es darum geht, sich eine neue und bessere Zukunft zu erschaffen, darf man eines nicht vergessen: Das Zentrum, die Energie welche Realität wirklich erschafft und bestehende Umstände wirklich und nachhaltig zu ändern und gestalten vermag, ist das Gefühl!

Jenseits der Komfortzone beginnt das Leben

Wir können denken was immer wir wollen, es kann noch so ‚positiv’ sein, aber wenn wir es nicht fühlen, dann geschieht gar nichts. Aber es ist ein guter und der wohl einfachste Weg, übers Denken anzufangen. Aber sobald man fühlt, dass man sich eine Spur besser fühlt wäre es angebracht, dieses Gefühl bis ins Unendliche zu intensivieren! Dann, wenn man sich wirklich und echt, ohne es sich bloß vorzumachen gut fühlt, dann gilt es das zu denken, was man gerne als Realität erfahren möchte. Jetzt geht es nicht mehr ums ‚positiv’ denken, sondern darum, etwas zu erschaffen. Das ist ein großer Unterscheid! Das ist etwa so wie ein Trostpflaster zur Heilung.

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Es geht letztlich nicht darum, sich einfach etwas besser zu fühlen, sondern darum, sich ein neues Leben zu erschaffen eines, welches uns erfüllt. Und ja, das ist möglich! Und zwar aus jeder Situation heraus.

Allerdings gelingt das nur jenen, welche sich selbst nicht belügen. Denn den Verstand kann man belügen, das Gefühl aber nicht! Wer sich seine gegenwärtigen Gefühle jene, die wirklich da sind, nicht eingesteht, der hat ganz schlechte Karten im Spiel des Lebens. Wer aber bereit ist, ehrlich zu spielen, dem steht jederzeit alles offen!

Die Realität welche wir jetzt erleben ist das erfolgreiche Resultat dessen, wie wir bisher gedacht und vor allem gefühlt haben. Es gibt keine Ausnahme außer... die freiwillig von uns getroffenen Entscheidungen etwas Bestimmtes aus bestimmten Gründen anders erleben zu wollen. Hier erst wäre der Punkt an dem ich vom ‚Freien Willen’ spreche. Und der befindet sich weit jenseits der Couch auf welcher man versucht ein gemütliches Leben zu verbringen. Das wahre Leben beginnt immer jenseits der Komfortzone und mit absoluter Sicherheit weit jenseits von einem Verstand, der lieber Gründe erfindet anstatt Möglichkeiten zu erschaffen.

Wenn unser Leben, unsere Finanzen, unsere Liebe und unsere Gesundheit wieder in Fluss kommen sollen, dann müssen zuerst wir selbst wieder im Fluss sein!

Wenn du Unterstützung dabei brauchst wieder in Fluss zu kommen und dein Leben in Fluss zu bringen,

Lebenserfüllte Grüsse und danke für Deine Aufmerksamkeit,

Bruno Würtenberger

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Über den Autor

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger, geb. 1960, ist Schweizer Autor und Bewusstseinsforscher.

Er leitet weltweit Kurse, Seminare und Workshops zu den Themen der Bewusstseinsentwicklung.

Bruno Würtenberger ist Vater eines Sohnes und lebt in der Nähe von Zürich.

Er war unter anderem beim 5. Bleepkongress als Referent zu Gast und wirkte bei der DVD "Heile dich selbst" mit.

Sein Buch "Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen" ist die Quintessenz seiner langjährigen Arbeit.

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