Zu viel Nachdenken kann man mit Schaukeln sehr gut vergleichen. Man ist zwar durchaus beschäftigt und fühlt sich vielleicht gut, allerdings kommt keinen einzigen Schritt voran. Wenn man sich den Kopf mit Gedanken zerbricht, dreht man sich letztendlich nur im Kreis. Es folgt eine Endlosschleife, in der sich mehr und mehr negative Gedanken drehen. Negative Gefühle werden so hervorgerufen, gestärkt und festgesetzt. Tja, willkommen im Teufelskreis. Zum Glück gibt es ein paar Tipps und Tricks, um aus dem gefährlichen Strudel zu entkommen. Hier sind sieben Wege, die Dein Pfad in ein glückliches Leben sein können.

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Was hast Du heute gedacht?

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70.000 Gedanken denken wir täglich – und manchmal vielleicht sogar noch mehr, so hat die Wissenschaft herausgefunden. Jetzt stell Dir einfach mal vor, dass jeder Gedanke den Du hast Dein Leben beeinflusst. Auch das haben Wissenschaftler tatsächlich herausgefunden. Mit jedem Gedanken den Du hast, kreierst Du ein Gefühl in Deinem Körper.

Folgendes wurde beobachtet und bei Untersuchungen und Langzeitstudien erkannt:

  • Wenn Du sorgenvolle Gedanken hast, kreisen Deine Gedanken und Dein Körper wird schwerer.
  • Wenn Du Gedanken hast die Dich begeistern, wird Dein Körper leichter.
  • Wenn Du klare Gedanken hast ist Deine Körpersprache klarer.
  • Wenn Deine Gedanken chaotisch sind, ist Deine Körpersprache auch chaotischer.
  • Wenn Du angenehme Gedanken hast, wird Dein Körper weicher.
  • Wenn Du aggressive Gedanken hast, hast Du mehr Spannung im Körper.
  • Wenn Du Selbstzweifel hast, wirkt Dein Körper weniger attraktiv.
  • Wenn Du positiv über Dich und andere denkst, wirkst Du sympathischer.

Jeder Gedanke den Du hast, verändert Dich . Und wenn Du Dich veränderst, verändert sich auch Dein Leben. Menschen reagieren anders auf Dich, Du reagierst anders auf Situationen. Vielleicht wird Dir jetzt langsam klar, wie viel Macht in Deinen Gedanken steckt.

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Kreiere Dein Leben selbst – und vor allem vielleicht sogar: neu

Leider treiben die meisten Menschen wie ein Blatt im Wind und haben keine Kontrolle über ihre Gedanken. Sobald etwas Negatives (beziehungsweise etwas was Du als negativ interpretierst) vor sich geht, beginnt die Kettenreaktion, und damit oft der berühmte Teufelskreis. Und innerhalb von 10 Minuten hast Du Dich selbst runter gezogen. Danach ist es kein Wunder, dass Dir auch negative Dinge passieren. Denn du bist schon in einer negativen Stimmung.

Du hast Dich runter gezogen. Kein anderer. Du trägst die Verantwortung für Deine Gedanken.

Und das ist eine sehr gute Nachricht!

Denn das bedeutet Du kannst etwas daran ändern!

Wie der Dichter Ralph Emerson Waldo einst schön und klar formulierte:

„Ein Mensch ist das, was er den ganzen Tag denkt.“

Zwei kleine Beispiel zur Gedankenmaschine

Die Harvard Professorin und Trägerin zahlreicher internationaler Preise Ellen Langer – ständig reisende Wissenschaftlerin und außerdem Referentin für weltweite Organisationen oder Wirtschaftsunternehmen – schrieb über „Mindfulness“, so auch ihr Buchtitel. Eins ihrer berühmtesten Experimente während der Forschungsstudien dazu bestand darin, Anfang der achtziger Jahre alte Herren um die achtzig in ein ehemaliges Kloster in New Hampshire einzuladen. Dort war alles so eingerichtet, wie zu jener Zeit, als die Probanden zwanzig Jahre jünger waren. Uralte Bücher und Magazine lagen herum, im Fernsehen lief Rauchende Colts, und abends diskutierten die Testpersonen scheinbar zeitgenössische Themen wie die kubanische Revolution.

Die Männer waren aufgefordert worden, sich über die Ereignisse jener Zeit so zu unterhalten, als fänden sie ganz aktuell statt. Eigentlich waren die Probanden es gewohnt, betreut und gepflegt zu werden. Jetzt lebten sie plötzlich eine Woche lang in einer Umgebung, die in keiner Weise dem entsprach, was als „altersgerecht“ galt: Mahlzeiten etwa wurden nicht zur festgelegten Stunde serviert, sondern mussten selbst zubereitet werden, und anschließend machten die Achtzigjährigen den Abwasch. Und, o Wunder: Nach sieben Tagen in der Zeitkapsel waren die Probanden beweglicher geworden, schnitten in den Hör-, Seh- und Intelligenztests deutlich besser ab als die Kontrollgruppe. Als sei auch das Altern bloß eine Frage der eigenen Einstellung.

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In welchem Ausmaß der Geist den Körper beeinflusst, zeigen auch die Versuche des amerikanischen Sozialpsychologen John Bargh: Er ließ die Teilnehmer einer Experimentalgruppe Kreuzworträtsel lösen, die negative Stereotype über das Älterwerden enthielten – etwa „schwerhörig“, „grau“, „Hautfalten“. Eine Kontrollgruppe löste Rätsel mit neutralen Wörtern. Danach wurden alle Probanden in ein anderes Gebäude geschickt, und die Forscher stoppten heimlich die Zeit, die jeder für den Weg benötigte. Und siehe da: Diejenigen, die sich mit Begriffen aus der Welt der Senioren beschäftigt hatten, liefen nachweislich langsamer als die anderen. „Priming-Effekte“ nennen Psychologen das Phänomen, dass Wörter oder Bilder beim Menschen spezifische Assoziationen an frühere Erfahrungen auslösen und so sein Verhalten beeinflussen.

„Priming aktiviert Gedanken, die wir unaufmerksam aufgenommen und verinnerlicht haben“, sagt Ellen Langer. Solche unterschwelligen Gedanken zu entdecken, meint sie mit Achtsamkeit: „Was wir sehen, hängt davon ab, worauf zu achten wir gelernt haben. Mindfulness bedeutet: in dem, was wir bereits zu kennen glauben, etwas Neues entdecken.“

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Wie kann ich also in 7 Wegen meine Gedanken anders denken?

  1. Der erste und wichtigste Schritt um negativen Gedankenspiralen zu entkommen ist, dass Du es merkst, wenn es passiert. Das ist schon einmal die halbe Miete.
  2. Dann nimm einfach mal ein paar tiefe Atemzüge in Deinen Bauch. So stellst Du wieder eine Verbindung zu Deinem Körper her. Was will man mehr? FÜHLE! Dann beruhigt sich Dein Denken!
  3. Dann schau Dir Deinen Gedanken mal in Ruhe an! Frag Dich ehrlich, ob er sinnvoll ist und ob Du ihn brauchst. Selbst wenn er unnütz ist, kämpfe nicht dagegen an. Wie willst Du von diesem Gedanken wegkommen, wenn Du dagegen angehst?
  4. Freue Dich über Dein Gehirn und Deinen Verstand. Ist das nicht krass, was Dein Gehirn alles kann?
  5. Dann nimm noch einmal ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Deinen Körper dabei. Wenn Dein Körper los lässt, lassen auch Deine Gedanken los.
  6. Schau Dich mal in der Umgebung um! Wo bist Du gerade? Was passiert hier? Wie geht es den anderen Menschen? Gibt es Natur? Gibt es Industrie oder nette Cafés?
  7. Dann nimm einfach in aller Ruhe wieder eine Aktivität auf. Falls Du in der S-Bahn sitzt atme und schau Dich um. Zu Hause kannst Du den Abwasch machen, oder auf was hast Du denn jetzt Lust?
 

Tadaaaaa! Jetzt bist Du wieder da. Es ist im Grunde ganz einfach. Los lassen ist angesagt. Ruhe im Geist kommt durch nichts tun. Falls es einer von den verdammt hartnäckigen Gedanken ist, lass ihn wieder los, wenn er wiederkommt. Spüre in Deinen Körper. Oft tauchen diese Gedanken nur solange auf, bis wir unseren Körper wirklich komplett wahrgenommen haben.

Dein Leben ist so, wie Du denkst – Wenn Du davon überzeugt bist, dass es geil ist, dann ist es auch geil!

So viel Macht über unser eigenes Leben!

Viel Spaß bei der Umsetzung!

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Quellen:

www.ecstatics.de/du-bist-was-du-denkst/

www.zeit.de/zeit-magazin/2016/22/gedanken-fantasie-denken-einbildung

www.zeitzuleben.de/die-macht-der-gedanken/

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