.... oder der Preis von Mobilität und Erreichbarkeit! Ungefähr 300.000 Mobilfunksender – so genannte Basisstationen – sind  alleine in Deutschland stationiert – in Stadt und Land und so verteilt, dass jederzeit und überall

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in jedem noch so entfernten Winkel „Empfang“ ist!

Die verschiedenen Sendekanäle schicken dabei elektromagnetische Strahlung mit hohen Frequenzen, den so genannten Mikrowellen, in den Äther und die Welt hinaus.

Nicht sichtbar, dennoch 24 Stunden nonstop existent!

Was sie grundlegend von den schon lange genutzten Rundfunkwellen unterscheidet: Diese digitalen Wellen sind getaktet – sozusagen in einzelne gepulsten Paketchen „verpackt“. Fürs Auge sichtbar gemacht, würde das bedeuten, man befindet sich dauerhaft in einer Diskothek mit einem gepulsten Lichtblitz! Und wer heute noch ein Telefon mit DECT-Standard besitzt, hat damit seine eigene gepulste Anlage in den eigenen vier Wänden stehen – und zwar 24 Stunden nonstop!

Was aber ist daran für uns Menschen anscheinend so gefährlich?

Viele wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass nicht nur die Mobilgeräte die passenden und korrespondierende Antennen für diese Art der gepulsten Wellen von 10 Hertz haben, sondern auch lebendige Wesen wie Pflanzen, Tiere und wir Menschen!

„Wissenschaftler sprechen dabei von Hormon-, Stoffwechsel-, Herz- und Kreislaufproblemen, der erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, der Verklumpung von Blutkörperchen (so genannte Geldrollenbildung), von Zelldefekten, DNA-Brüchen, Krebs, Leukämie, Hirntumoren, Gentoxizität, oxidativen Stress, Alzheimer, Verhaltensauffälligkeiten, kognitiven Problemen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, reduzierter Fruchtbarkeit, Nervenschädigung, Immunschäden“, so nachzulesen bei Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie und Journalist (Quelle: www.maes.de).

Es gibt nur Hitzeschutz, aber kein „Zellschutz“

Nun werden Sie sicher gleich sagen, dass es doch gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte gibt! Ja, diese bestimmen die thermische Wirkung der Mikrowellenstrahlung: Es handelt sich um die „Spezifische Absorptionsrate“, abgekürzt SAR. Gesetzliche Grenzwerte erlauben eine Strahlenbelastung bis 10 Millionen Mikrowatt pro  Quadratmeter. Diese schützt den Körper beziehungsweise das Gehirn aber nur vor einer übermäßigen Erhitzung.

Bei der Diskussion um eine gesundheitliche Gefährdung geht es um die Langzeitauswirkungen durch den Einfluss der 10 Hertz-Frequenz auf das Gehirn sowie auf die hoch komplexen Abläufe innerhalb einer Körperzelle (Ein Erwachsener hat 100 Billionen Körperzellen!).

Sogar das Krebsforschungsinstitut der  Weltgesundheitsorganisation (IARC) stufte im Jahr 2011 ganz offiziell Hochfrequenzstrahlung als möglicherweise krebserregend beim Menschen ein. Für Kinder, Jugendliche, ältere oder kranke Menschen und für Schlafplätze im Allgemeinen sollte die Grenze darum auch bei max. 1 μW/m² liegen (Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es in den europäischen Ländern ganz unterschiedliche Grenzwerte gibt)!

Die Wellen gehen auch durch Wände!


Das ist aber ein Wunschtraum – die Realität sieht heute ganz anders aus!
Ein „normaler“ Haushalt hat heute ein schnurloses DECT-Telefon, jedes Haushaltsmitglied zusätzlich mindestens ein Mobiltelefon und der WLAN-Router steht mitten in der Wohnung. In einem Mehrfamilienhaus summiert sich das, denn die Wellen gehen auch durch Wände (allerdings wesentlich weniger durch Stahlbeton).

Machen wir einen Ausflug in das menschliche Gehirn: Mit einem EEG kann man verschiedene Hirnstromwellen messen: Delta-, Beta-, Theta- und Alphawellen. Die Alphawellen liegen zwischen 8 und 12 Hertz.  Nun kommt eine WLAN-Frequenz mit 10 Hertz und funkt im wahrsten Sinne des Wortes dazwischen und bringt dabei so einiges durcheinander – besonders den Zustand von Ruhe, Entspannung, Zuversicht, Ausgeglichenheit – und letztlich auch den Schlaf!

Und wer sein Gerät nachts nicht abschaltet (und wenn es die Nachbarn auch nicht tun), kann sich vielleicht besser vorstellen, warum man keinen Schlaf findet oder nicht ausgeruht aufwacht; warum Schüler unaufmerksam sind und Burn-out zu einer Massenkrankheit wird. Das ist zumindest die Ausgangslage, mit der sich die Forscher und Wissenschaftler beschäftigen und ihre Aussagen und Ergebnisse begründen.

Der Mensch als Versuchskaninchen

Es gibt tatsächlich unzählige unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführte Studien zum Thema – sie alle hier im Einzelnen aufzuzählen ist gar kein Platz (es gibt Tausende davon). Doch wurden sie nicht ohne Grund gemacht – und oft sogar, weil man das Gegenteil beweisen wollte – also die Unschädlichkeit von Mikrowellenstrahlung. Der größte Feldversuch wird ja momentan mit uns Menschen gemacht – auch mit denjenigen, die kein Mobiltelefon oder WLAN nutzen. Sie sind ausgeliefert – mitten in der Stadt, in Bus und Bahn und im eigenen Zuhause. Tiere in freier Wildbahn können ausbüchsen (und das tun sie auch), Pflanzen gehen ein und wir Menschen?

Die vielen Verdachtsmomente einfach zu unterschätzen oder gar zu manipulieren, weil wirtschaftliche Interessen wichtiger sind, ist höchst fahrlässig, oder?
Warum aber berichten die Medien so wenig darüber?
Warum wird so oft dementiert oder beschwichtigt?

Ein Magazin hat im August 2013 mehr gewagt: Mit dem Titel „Krebs durch Handy-Strahlung? Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel“ berichtet das Magazin FOCUS von den erschreckenden Ergebnissen verschiedener aktueller Studien. Besorgnis erregend – doch was kann man konsequenterweise tun, als Eltern, als Geschäftsmann? Diese Technologie ist so selbstverständlich geworden – ein Verzicht kaum vorstellbar.

Bestimmte „Grundregeln“ können das Risiko minimieren:

  • So gut wie möglich nur kabelgebundene Technik verwenden
  • Statt WLAN über ein Stromleitungsnetzwerk (dLAN) nachdenken
  • Ein Schnurlostelefon mit ECO+ Modus nutzen
  • Beim Telefonieren Headset mit Freisprechfunktion verwenden
  • Handygespräche nur kurz halten
  • Nicht in der U-Bahn, im Auto, Bus oder in Tunneln telefonieren
  • Bluetooth vermeiden
  • WLAN Antenne im Rechner und Router nur einschalten, wenn es gebraucht wird!
  • Nicht per UMTS-Stick ins Internet
 Quelle Grundregeln: www.newerla.de

Natürlich auch: Das doch sehr komplexe Thema mit einem wachsamen Ohr und Auge verfolgen und sich mit anderen Menschen austauschen. Nicht in Panik verfallen, aber es mit einem gesunden Menschenverstand betrachten.

Für vertiefende Informationen also hier weiterlesen:

Schüler experimentieren mit Keimlingen und Mobilfunkstrahlen

Wie schütze ich mein Smartphone vor neugierigen Augen und Ohren?

 

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Quellen und mehr Informationen hier:
www.maes.de
www.newerla.de
www.diagnose-funk.org (u.a. Übersicht über Studien)
www.focus.de (Gesundheit/Ratgeber)
www.emf-portal.de

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