Wie jedes Jahr am 8. März rücken die Frauen und explizit die Frauenrechte mal wieder für einen Tag ins Rampenlicht. Die Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin hat schon 1910 auf der

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Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ die Einführung eines solchen „Frauentages“ eingefordert.

Inspiriert wurde sie vom ersten Frauentag im Jahr 1909 in den USA, wo verschiedene Gruppierungen ein Wahlrecht für Frauen einforderten. So kam es schließlich zum ersten internationalen Frauentag am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz.

Dass es nunmehr immer der 8. März ist, liegt an einer eindrucksvollen Revolution von Frauen in Russland im Jahr 1917.

Schon bald weiteten sich die Proteste aus und hatten in den Zwanzigern die Gleichberechtigung bei Löhnen, bessere Arbeitsbedingunge , Schulspeisung, legaler Schwangerschaftsabbruch und niedere Lebensmittelpreise als Protest-Themen. Doch auch brisante Probleme wie Genitalverstümmerlung, Kinderarbeit, Kinderheirat, Prositition und „HIV“ rückten im Verlauf der Zeit immer mehr in der Vordergrund.

 

Da gibt es so viel zu „tun“, zu verbessern,

dass wohl ein ein einziger Tag hierfür nicht ausreichen mag.

 

Übrigens forderte Alice Schwarzer die Abschaffung des Weltfrauentages und dafür die Einführung von 365 Tage „Menschenrechte“. Da hat sie wohl Recht! Ach ja, der Tag der Menschenrechte wird weltweit immer am 10. Dezember eines Jahres gefeiert!

Heute ist der 8. März in vielen Ländern sogar ein Feiertag – in China haben die Frauen am Nachmittag frei. ;)

 

Und hier in Deutschland? Wo stehen Frauen heute?

 

Frauen haben immer noch schlechtere Aufstiegschancen, sind in der Führungsebene Mangelware, können Familie und Beruf immer noch nicht optimal miteinander vereinbaren, und oftmals fehlt aber auch der Ehrgeiz und die Durchsetzung, den gleichen Lohn oder die gleichwertige Position doch noch zu erhalten. Es gibt noch genügend Potenzial für weitreichende Verbesserungen. So manches Unternehmen denkt glücklicherweise inzwischen um, wenn sie merken, dass Frauen sich doch wertsteigernd im Unternehmen einbringen. So werden Randbedingungen geschaffen, dass es auch mit Kind und Kegel gut geht.

Aufklärung und Gespräch tun also immer noch Not! Darum stehen Frauen heute zwar besser da, aber noch nicht da, wo sie sein könnten...

 

Der Extra-Tipp der Redaktion:

In der Wochenendausgabe der TAZ wird es anlässlich des Frauentags eine Sonderausgabe geben und im Rahmen dessen die so genannte sonntaz-Frage gestellt – hier die Fragestellungen der Redaktion:

„Wozu haben Frauen Lust?
Wie sieht eine selbstbewusste weibliche Sexualität aus?
Wie sehr werden Ideale immer noch von einem männlichen Blick auf Sex bestimmt?
Und: Reden wir über diese Fragen wirklich so offen, wie wir immer vorgeben?“

 

Lesestoff für Frauen, von Frauen, über Frauen – auch für Männer!

Hier werden uralte Mythen entzaubert, Klartext geredet, bahnbrechende Forschungsergebnisse offenbahrt  und die Geschlechterdiskussion neu angepackt! Und es darf auch geschmunzelt werden...

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Quelle:
www.wikipedia.de
www.taz.de/Die-sonntaz-Frage/!134213/
www.02elf.net/allgemein/ausblick-zum-weltfrauentag-2014-kaum-frauen-in-deutschen-chefetagen-395382

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