Warum ist oder wird man krank? Warum genesen bei gleicher Behandlung die einen, aber die anderen nicht? Warum ist man anfällig für Mikroben oder Viren, und vor allem: Warum schaden sie uns meist nicht, wo wir doch quasi

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in Symbiose mit Millionen von ihnen leben? Zwei Auffassungen stehen sich hier nach Ansicht des Schweizer Arztes Dr. med. Daniel Dufour gegenüber: Während die Schulmedizin davon ausgeht, dass die Krankheitssymptome und ihre Auslöser mit Hilfe von Medikamenten bekämpft werden müssen, plädiert der Autor für den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und versteht die Krankheit als Botschaft des Körpers, die es zu verstehen gilt, um Heilung zu erlangen.

„Jeder Mensch kann gesund sterben“

„Ziel dieses Buches ist die Weitergabe der Idee, dass der Mensch schön und gut ist, dass er zu einem Leben bei guter Gesundheit fähig ist und folglich auch gesund sterben kann.“ So eröffnet der Genfer Arzt und Therapeut Dr. med. Daniel Dufour sein zweites Buch „Die Heilkraft innerer Krisen“, dessen französische Originalversion „Les tremblements intérieurs“ sich bereits über 50.000-mal verkauft hat. Bereits sein erstes Werk „Das verlassene Kind“ hat einen alternativen Ansatz vertreten, um die emotionalen Verletzungen aus der Kindheit zu behandeln, indem den Betroffenen geholfen wird, ihre unterdrückten Gefühle zu erkennen und auszuloten, sich mit dem inneren Selbst vertraut zu machen. „Die Heilkraft innerer Krisen“ erweitert nun die Perspektive auf die gesamte Lebenssituation. Demnach befindet sich jeder irgendwann einmal in einer Krise, die zu widerstreitenden Emotionen führt und sich nicht selten in ganz konkreten und sogar chronischen Krankheiten äußert.

Für sich selbst statt gegen eine Erkrankung kämpfen

Gesund zu sein kommt uns allen selbstverständlich vor, denn die meisten Menschen kommen mit einem gesunden Körper zur Welt. Das ist der natürliche Zustand des Menschen, und wir müssen nicht darum kämpfen, gesund zu bleiben. Wenn er aber krank wird, muss der Mensch für sich und seine Genesung kämpfen. In den westlichen Gesellschaften hat die Schulmedizin die Art des Kampfes verkehrt. Man kämpft „gegen“ etwas und nicht „für“ etwas. Man kämpft gegen die Symptome an, gegen die Krankheit. Man kämpft demnach nie für sich, immer gegen sich. Dagegen vertritt Dufour die Auffassung, dass unser Körper versucht, uns mit Hilfe dieser Symptome oder dieser Krankheit ein Signal zu senden, statt uns eine Lehre zu erteilen oder uns zu bestrafen. „Nehmen wir weiter an, dass dieser Körper uns sagen will, er habe genug davon, misshandelt zu werden, und dass er uns das mit mehr oder weniger Nachdruck sagt, damit wir der Intensität des Signals entsprechend reagieren.“

Krankheit als wertvoller Helfer

Anhand vieler Fallbeispiele aus der Praxis des Arztes und Autors legt „Die Heilkraft innerer Krisen“ auf sensible und verständliche Weise dar, dass das Fehlen oder Auftreten von Krankheiten der sichtbare Ausdruck inneren Wohlergehens oder Unwohlseins ist. Es gilt zu verstehen, wie der Mensch in seiner Ganzheit funktioniert, also körperlich und geistig, und warum er gesund oder krank ist. So wird aus einer Krankheit ein wertvoller Helfer, der es uns ermöglicht, unser Wohlergehen wiederherzustellen. Denn jeder Mensch sei für seine Krankheiten verantwortlich und halte den Schlüssel zur Heilung derselben in Händen, indem er seinen Emotionen und Bedürfnissen nachgibt.

www.mankau-verlag.de

 

buch_heilkraft innerer kriesnDie Heilkraft innerer Krisen
ISBN 9783863741037
Dufour, Daniel
Verlag Mankau

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