Intuition, Sensitivität, Medialität – haben wir alle den „sechsten Sinn“ und wissen es nicht? Auralesen, Hellsehen, Gespräche mit Engeln und Verstorbenen – wie real sind diese Phänomene? Thomas Schmelzer besucht in diesem neuartigen Dokumentarfilm einige der bekanntesten Medien und Experten zum Thema.

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Menschen mit übernatürlichen Sinnen

Mehr Sehen, als unsere Augen vermögen, mehr Hören, als die Ohren es tun – haben wir alle das Potenzial, unsere Sinne zu erweitern oder gehören Geschichten von Hellsehern, Engeln und Gesprächen mit Verstorbenen ins Reich der Märchen?

Aber gibt es sie: Menschen mit übernatürlichen Sinnen: Sie sehen Auren, lesen Gedanken, kommunizieren mit geistigen Wesen oder finden vermisste Personen mittels Finger auf der Landkarte. Thomas Schmelzer, Moderator und Experte der ganzheitlichen Szene, besucht in dieser Dokumentation Die Übersinnlichen einige der deutschlandweit und international bekanntesten Sensitiven und Medien, befragt sie nach ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen. Und er will sie bei der Arbeit erleben. Wird er auch selbst von ihnen lernen, Feineres wahrzunehmen? Oder gelangt er durch seine Suche zu ganz anderen Erkenntnissen?

So lernt er Menschen und Unternehmer kennen, die offen über Ihre Eingebungen und Intuition sprechen. Der RemoteViewing Experte Martin Zoller führt Thomas in eine innere Stille, und Hartmut Lohmann hilft, energetische Blockaden im Körper aufzulösen. Varda Hasselmann beschreibt ihre Fähigkeit, in Tieftrance Botschaften zu erhalten und Jana Haas ihre Wahrnehmung von Engeln. Und erstmals vor laufender Kamera treffen sich auf der Bühne zwei der bekanntesten Medien, die Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen können: Pascal Voggenhuber und James van Praagh.

Renommierte Wissenschaftsautoren wie LynneMcTaggart und Rupert Sheldrake beschreiben den Stand der Forschung und der berühmte Geistheiler Horst Krohne erläutert den heilsamen Einfluss höherer Energien.

Regisseur und Protagonist Thomas Schmelzer lässt die Zuseher hautnah an seinen Erlebnissen und Erkenntnissen teilhaben – augenzwinkernd, berührend, inspirierend. Eines wird immer klarer: All diese Experten sind Menschen wie Du und ich, und ihre Botschaft lautet:

Ja, wir alle sind auch mit feineren Sinnen ausgestattet. Ist es also erstrebenswert, diese zu erlernen – oder geht es im Leben um ganz andere Dinge?

Der offizielle Trailer zum Film auf YouTube

Ein berührender Film mit spannenden Übungen und Livedemonstrationen. Ein Film, der einmal mehr zeigt, wie vielschichtig das Leben ist. Ein ermutigendes Plädoyer für das Potenzial in uns allen.

 

 

Die Protagonisten:

Sabrina Fox, Helmut Lind, Martin Zoller, Lynne McTaggart, Rupert Sheldrake, Hartmut Lohmann, Varda Hasselmann, Friederike Rath, Jana Haas, Pascal Voggenhuber, James van Praagh, Paul Meek, Horst Krohne, Annegret Hallanzy, Bruno Würtenberger und Andy Schwab

Interview mit Thomas Schmelzer

Thomas Schmelzer, bekannt als Moderator und Chefredakteur von MYSTICA.TV, führte Regie bei diesem Film. Hier erzählt er im Interview über seine Erfahrungen.

Eine gängige Frage, aber es interessiert uns einfach: Wie kamen Sie auf die Idee zum Film?

Das Thema Medialität interessiert mich schon lange. Ich habe schon immer viel gelesen und fand zum Beispiel die „gechannelten“ Bücher von Seth oder Ein Kurs in Wundern hochinteressant. Erst allmählich erkannte ich, wie unterschiedlich die faszinierenden Fähigkeiten einzelner Sensitiver und Medien sind und dachte, so was hat noch niemand gemacht – eine Doku, die einen Überblick gibt und einige der faszinierendsten Persönlichkeiten nah vorstellt.

Sie selbst sind ja als Moderator von MYSTICA TV sehr bekannt. Warum moderieren Sie auch in dieser Dokumentation?

Na ja, eigentlich sehe ich mich im Film gar nicht als Moderator, sondern einfach als Thomas, der die Themen selbst hautnah erleben will. Aus dramaturgischen Gründen ist das auch viel spannender, so vermeiden wir einen Film, in dem die Protagonisten ständig in die Kamera sprechen, was einem oft nach 20 Minuten schon zu viel ist. Ich habe mich selbst überraschen lassen, was so passiert.

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Es sind in der Tat einige spannende Momente aufgenommen worden. Was waren für Sie die Highlights?

Das ist schwer zu sagen, es gab einige tolle Momente. Zum Beispiel war ich gar nicht darauf vorbereitet, als Jana Haas mir plötzlich meinen Schutzengel beschrieb – und der hatte dann auch noch eine Botschaft für mich. Oder Pascal Voggenhuber mit seinem für mich sehr berührenden Jenseitskontakt.

Sind dies für Sie reale Gegebenheiten? Engel, Verstorbene, Geistwesen, die zu einem sprechen?

Ich gebe zu, dass ich früher alles erst mal geglaubt habe. Heute schaue ich da schon kritischer hin und in der Tat widersprechen sich ja manche Aussagen der einzelnen Medien. Man kann es einfach nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es nun tatsächlich mein Schutzengel war oder es so etwas wirklich gibt – ich kann das nicht wahrnehmen. Die Botschaft jedenfalls hat mir gut getan. Wir wollen im Film einfach die verschiedenen faszinierenden Spielarten der Medialität aufzeigen, sie auch ein bisschen kritisch hinterfragen, aber nicht zu sehr… Gerade die beiden genannten Kontakte lieferten ja für mich recht persönliche Botschaften. Da diese Mitteilungen aber im Grunde für jeden Menschen aufbauend und ermutigend wirken, habe ich mich entschlossen, diese im Film zu lassen.

Was haben Sie während der Begegnungen und der Dreharbeiten dazu gelernt?

Dass wir alle ein großes Potenzial haben, diverse feine Sinne zu trainieren. Es war auch etwas verwirrend, weil mir im Grunde fast jeder der Experten erzählt hat: Ja, auch Du kannst das lernen – und am Ende stand ich da und wusste nicht mehr so recht, ob ich das will, was ich überhaupt will, wohin meine Reise weiter gehen soll. Ich wollte im Grunde ja auch – sozusagen mit dem Zuschauer an meiner Seite – herausfinden, wie ich meinen inneren Weg noch besser finden und gehen kann. Möglichkeiten gibt es viele, eben auch in den „Geistigen Ebenen“, aber vielleicht geht es für den Einzelnen um ganz andere Dinge. Am Ende des Films – ich will nicht zu viel verraten – stehe ich auch wirklich eher verwirrt, aber mit vielen Erfahrungen da und widme mich mit dem letzten Gesprächspartner den daraus entstandenen Fragen: Kann mich Medialität und all das auch ablenken von meinem eigentlichen spirituellen Weg? Wie finde ich nun wirklich Frieden und Klarheit im Leben?

Mal eine ihrer Fragen aufgegriffen: Versprechen manche Medien nicht zu viel, wenn sie behaupten, jeder könne dies lernen?

Gute Frage. Den Eindruck hat man schon manchmal, dass diese Versprechen auch aus werbetechnischen Gründen ausgesprochen werden. Das Ganze wird gerne verglichen mit Klavierspielen: Jeder kann es lernen, aber es gibt nur ganz wenige große Meister. Ob man so ein Meister wird, hat man meiner Meinung nach nur bedingt in der Hand: Ich glaube daran, dass wir einen Lebensweg haben, in dem bestimmte Erfahrungen gemacht werden müssen. Wenn es also im Lebensplan vorgesehen ist, wird es geschehen, ansonsten kann man sich endlos in Seminaren verlieren und doch nicht die Qualität erreichen, wenn es nicht sein soll. Und ich glaube, auch das Seelenalter spielt eine Rolle.

Sind Sie jetzt hellsichtiger oder hellfühliger geworden?

Ich glaube nicht. Bin sogar ein bisschen enttäuscht, aber eigentlich ist es klar: Die Entwicklung solcher Fähigkeiten bräuchte viel Übung, die ich aber nicht gemacht habe. Plus die schon genannten Gründe: Es ist vielleicht nicht ganz mein Weg. Auf der anderen Seite gehe ich auf meinem Weg weiter, lerne dazu und bin – ob nun unterstützt durch die Gespräche mit Medien oder nicht – etwas feinfühliger geworden, zum Beispiel, wie es dem Menschen neben mir gerade geht.

(Die Fragen stellte Marcel Bruwer)

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