Gewohnt provokativ wirft Coach und Erfolgsautor Bruno Würtenberger einen erfrischend klaren Blick auf die wirkliche Bedeutung der Worte „gut“ und „böse“ und das Thema „Bewertungen“.

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Was bedeuten „gut“ und „böse“ wirklich?

„Gut“ und „böse“ sind keine Bewertungen, sondern die Beschreibungen der Geschwindigkeit einer Schwingung.

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Bruno Würtenberger
Klartext ist spirituelle Psychologie vom Feinsten.

Tja, einige wird dies überraschen, aber „gut“ und „böse“ sind keine Bewertungen. Nur, weil die meisten Menschen und vor allem Esoteriker dies behaupten, muss es noch lange nicht stimmen. Sie oder wer auch immer solches sagt, bewertet es einfach selbst. Und somit bezichtigen sie jeden der nur schon Worte wie „gut“, ‚“böse“, „richtig“ und „falsch“ etc. in den Mund nimmt als bewertend. Es kann eine Bewertung sein, muss es aber nicht. Man kann in alle Worte Bewertung implementieren. Aber jene, welche bewerten können leider nicht unterscheiden, ob andere dies auch tun, oder ob sie nur dieselben Worte verwenden.

Damit dieses Thema ein für alle Mal geklärt ist, biete ich hiermit eine andere Sichtweise an. Viele glauben ja auch, dass „spirituell“ so etwas wie „gut“ und „materiell“ so etwas wie „schlecht“ bedeutet. Auch das ist eine völlige Fehlinterpretation bewertender Menschen. Manche meinen auch, dass Bewerten per se schlecht ist. Auch das ist ein Irrtum. Die Dinge zu bewerten ist eine natürliche, wenn auch sehr stark persönlich gefärbte Angelegenheit. Man muss es nicht tun, aber man kann und darf es. Daran ist nichts Schlechtes. Es dient den Menschen zur Orientierung. Vor allem jenen Menschen, welche selbst noch nicht stabil sind und ihren eigenen Weg – entgegen ihren eigenen Behauptungen natürlich – noch nicht gefunden haben. Das ist ja gerade ein deutliches Zeichen dafür, dass man seinen Weg noch nicht gefunden hat, wenn man bei jeder Gelegenheit beteuert, dass man ihn schon längst gefunden hätte. Was einer am lautesten behauptet, ist das, was er selbst am wenigsten umgesetzt hat. Also jener, der ständig behauptet, dass er nicht bewertet und alle anderen ununterbrochen darauf hinweist, dass sie bewerten würden, bewertet selbst am meisten von allen. Merkt euch das bitte.

Also, hier eine andere Betrachtungsweise von „gut“ und „böse“:

Alles ist Energie. Jede Energie weist eine entsprechende Frequenz auf. Je schneller sie schwingt, desto spiritueller und je tiefer sie schwingt, desto materieller ist sie. Da die meisten aber schon „tiefer“ und „höher“ bewerten, müssen wir noch einen Schritt weitergehen. Je materieller eine Schwingung ist, desto langsamer ist sie. Je schneller sie ist, desto spiritueller ist sie.

Es geht also nicht um irgendeine Bewertungsgeschichte, sondern um die Geschwindigkeit. Manchmal ist nämlich auch langsam zu sein ein Vorteil und somit „gut“ und manchmal ist es eben „besser“, etwas schneller zu schwingen. Es kommt immer auf die Situation an. Als „böse“ bewerten die meisten Menschen alles, was langsam schwingt und was schneller schwingt bewerten sie als „gut“. Aber ist ein schnelles Auto wirklich „besser“ als ein langsames? Ist schnelle Musik wirklich „besser“ als langsame? Ist eine Schnecke „schlechter“ als eine Mücke? Nein, selbstverständlich nicht. Aber eben, dies wird erst dann klar, wenn man es wirklich nicht bewertend betrachtet.

Ein Mörder ist also nicht per Definition ein schlechter Mensch, sondern einer, der langsam schwingt. Schlechte Menschen im bewertenden Sinne sind Menschen, mit schlechten Absichten. Und ja, wie schon gesagt, es spricht nichts dagegen auch mal zu bewerten. Aber da die meisten Menschen schon das Bewerten bewerten, fällt bei ihnen jedwede Bewertung in die ‚Schlecht-Schublade’.

Fehlinterpretierte Bewertung

Also meine Lieben, geht der Welt bitte nicht auf den Sack mit Sprüchen wie: „Du bewertest!“ Damit outet ihr nur euch selbst. Lernt doch besser endlich selbst das Bewerten sein zu lassen, wenn ihr es schon nicht gut findet. Aber eben, dazu müsst ihr es erstmal richtig verstehen und ich hoffe, dass meine diesbezüglichen Ausführungen es ein wenig klarer verdeutlichen, worum es sich wirklich handelt beim Bewertungsthema.

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Je langsamer etwas schwingt, desto materieller wird es. Ein Stein schwingt also langsamer, als eine Blume. Deswegen ist der Stein in seiner Qualität keineswegs weniger als eine Blume, oder? Daher wäre ich sehr vorsichtig mit dem Interpretieren solcher Begrifflichkeiten. Manchmal ist es also gut langsam zu schwingen und manchmal besser schnell zu schwingen. „Gut“ und „besser“ sind übrigens ebenfalls nicht zwingend Bewertungen. Ich betrachte es so: „Gut“ und „besser“ ist gleichzusetzen mit „hilfreich“, und „schlecht“ oder „schlechter“ mit “in diesem Moment nicht gerade hilfreich“. Somit wäre das Thema fehlinterpretierter Bewertungen gelöst. Aber eins muss ich dazu noch sagen: Man merkt es immer, ob jemand diese Sichtweise wirklich innehat oder nicht. Macht euch also nicht lächerlich in dem ihr etwas vorgibt, was nicht der Wahrheit entspricht. Es ist kein Drama, wenn man noch bewertet, im Gegenteil! Es ist ein Drama nicht zu erkennen, dass man es selber tut und das Gegenteil davon behauptet.

„Gut“ ist das, was hilft etwas zu erreichen, was man erreichen möchte und „schlecht“ ist das, was einen daran hindert seine Ziele zu erreichen. Gut und schlecht sind somit Synonyme für Hilfreich und Nicht-Hilfreich. So gesehen wird alles relativ und um zu erkennen, ob jemand bewertet oder nicht, gilt es, nicht nur auf die Worte, sondern auf das Gefühl dahinter zu achten. Wer die Menschen also nicht fühlen, sondern nur interpretieren kann, hat diesbezüglich einen schlechten Stand. Die meisten Menschen befinden sich mit dem Fühlen jedoch im Bereich des interpretierten Fühlens. Sie fühlen den anderen erst nachdem alles durch die eigenen Bewusstseinsfilter geflossen und somit bereits modifiziert ist. Das ist jedoch nicht das Fühlen, welches uns ein untrügliches Bild über den anderen liefert, sondern eher eines, welches uns bestätigt, was wir eh schon über den anderen gedacht haben. Diesbezüglich liest du am besten meinen Text über das Fühlen.

Wenn also jemand sagt, dass er eine höhere Schwingung hat als du, dann heißt das nicht, dass er besser ist als du. Er hat einfach eine schnellere Schwingungsfrequenz. Manchmal kann das sogar dazu führen, dass die Herausforderungen des Lebens schwieriger zu bewältigen sind, als wenn man nicht so schnell schwingt. Tiefer zu schwingen kann manchmal sogar Vorteile haben. So kann man zum Beispiel essen und trinken, was man will und hat trotzdem keine körperlichen Beschwerden. Schneller zu schwingen bedeutet auch, dass man vieles nicht mehr verträgt und vieles umstellen muss. Das ist nicht immer leicht.

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Damit sage ich jedoch nicht, dass alle kranken Menschen nur deswegen krank sind, weil sie eine höhere Schwingungsfrequenz aufweisen. In der Tat ist Krankheit einfach eine sehr langsame Schwingung, welche uns darauf hinweist, unsere Energie anzuheben und den nächsten Schritt zu gehen. Somit kann Kranksein auch gut und Gesundsein manchmal auch nicht hilfreich sein. Gesunde Menschen achten in der Regel nicht auf die Feinheiten des Lebens und stagnieren dadurch in ihrer Entwicklung.

Und eines noch, zum Schluss gilt es ebenfalls zu wissen: Schnelle und langsame Schwingungen verstehen sich in der Regel nicht. Solche Diskussionen können wir also gleich sein lassen. Sie verärgern meist nur und zwar jene mit der langsameren Schwingungsfrequenz.

Und zu glauben, dass es kein „gut“ und „böse“, kein „richtig“ und „falsch“ gäbe kann man sich jetzt sparen, wenn man weiß, dass „richtig“ hilfreich meint und ‚“falsch“ nicht hilfreich. Es gibt durchaus schnelle und langsame Schwingungen. „Gut“ und „böse“ haben also rein gar nichts mit Bewertung zu tun. Man kann, aber man muss es nicht bewerten.

Und wenn ich euch allen jetzt einen „guten“ Tag wünsche, dann meine ich damit folgendes: Möge dein Tag so sein, dass er dir genau das liefert, was am besten für deine geistige Entwicklung ist und nicht nur das, was sich dir Dein Ego wünscht.

Guten Tag allerseits.

Bruno Würtenberger

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Über den Autor

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger, geb. 1960, ist Schweizer Autor und Bewusstseinsforscher.

Er leitet weltweit Kurse, Seminare und Workshops zu den Themen der Bewusstseinsentwicklung.

Bruno Würtenberger ist Vater eines Sohnes und lebt in der Nähe von Zürich.

Er war unter anderem beim 5. Bleepkongress als Referent zu Gast und wirkte bei der DVD "Heile dich selbst" mit.

Sein Buch "Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen" ist die Quintessenz seiner langjährigen Arbeit.

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