Es sind die immer wiederkehrenden Rituale, die Veränderungen in der Natur und am Himmel, die uns auffordern, in eine neue Zeitqualität einzutauchen. Wir erhalten die Chance, uns zu wandeln und zu transformieren.

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Auch Anfang Februar ist wieder solch ein „Einschnitt“, denn endlich ist es in der Natur heller und lichter.

Diese neue Lichtqualität wirkt inspirierend und weckt in uns neue ungeahnte Kräfte. Sie schafft einen Raum, in dem wir unsere Visionen kreieren und auf den Weg bringen können.

 

Wir formen visionäre Bilder,

um die Kräfte im Kosmos zu bewegen!

 

Der Archetyp der Göttin Brigid unterstützt uns in dieser Zeit der Visionssuche! Sie ist die dreifache Göttin der Kelten und die irische Heilige, die diese drei Aspekte der Frau widerspiegelt:

Die Jungfrau
Die Mutter
Die alte Weise.

Brigid (engl. Übersetzung „bright“) ist die Göttin der gebärenden Frauen, Dichter, Künstler, Heiler und Beschützerin der Schmiedekunst (analog zu „Pläne schmieden“).  Brigid ist auch die Hüterin des Feuers, das in der Nacht vom 1. zum 2. Februar in Form weißer Kerzen in den Häusern angezündet wird. In der Kirche werden zu dieser Zeit die Kerzen werden geweiht – zu Ehren von Maria, die jedoch den mutigen, kraftvollen und inspirierenden Aspekt von Brigid nicht mehr hat!

Ihr feuriger Pfeil sind die ersten heiß ersehnten Sonnenstrahlen des anbrechenden Frühlings. Der Archetyp ist somit intellektuell, unabhängig, inspirierend –und machtvoll!

Nach der langen dunklen sowie eher stillen und nach innen gekehrten Phase darf endlich wieder wild getanzt und ausgelassen gefeiert werden – im Sinne einer Berührung mit dem wildem und schöpferischem Chaos in uns.

Lärmendes Treiben, Essen, Alkohol, Umzüge, Tanzen und Schabernack kennen wir hierzulande vom Fasching oder vom Karneval… es fällt in diese Zeitspanne.

 

Die Botschaft von Brigid lautet:

„Ich, Brigid,
begleite dich auf dem Weg in den Frühling und
zeige dir, wie Sonne und Licht im Februar immer stärker werden.
Zieh dich warm an und spüre gemeinsam mit mir die Frische der Luft,
lausche den Geräuschen des tauenden Eises, höre auf die Stimmen der Vögel.
Suche die Zeichen des nahen Frühlings, junges Grün und erste Blüten.
Atme diese belebende Energie tief in dich hinein und lasse auch in dir Neues wachsen.
Überlege, wo genau, wo möchtest du das Feuer der Begeisterung in diesem Frühling leben?
Wann brauchst du die zunehmende Kraft der Sonne besonders?
Ich kitzele neue Perspektiven in dir wach und das macht Spaß.
Hörst du mein Lachen?
Mit frischem Schwung trägt es dich in den Frühling.
Möge sich dein Leben in Schönheit entfalten.“

(Aus: „Pflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter“, Ursula Stumpf Kosmos 2010)

 

Die Farben Weiß, Silber, Türkis und ein helles Grün sowie die Heilsteine Bergkristall, Türkis und Aquamarin unterstützen uns in dieser Phase der Orientierung.

Schneeglöckchen, Beifußkraut, Lavendel, Süßgras, Zitronengras, Vogelmiere und Huflattich sind unter vielen anderen die bevorzugten Pflanzen dieser Zeit.

Und die Birke als Baum der Lichtgöttin gibt uns Kraft und Stärke, wenn wir uns mit ihr auf Spaziergängen in der Natur verbinden (oder es innerlich einnehmen).

Die Elemente Luft & insbesondere Äther stehen im Vordergrund; außerdem das Feuer der Inspiration.

Erneuerung sowie Reinigung erfahren wir durch die Kraft des Räucherns mit hellen, erfrischenden und klärenden Kräutern – mit Beifuß als Kraut der Göttin Artemis zum Beispiel.

In der Natur können die ersten Frühblüher entdeckt werden, und auch wohltuende und heilsame Kräuter sind zu finden. Nichts wie raus!

Reinigungsrituale wie Salzbäder, Aufräum- und Putzaktionen in der Wohnung (mit anschließendem Räuchern) sowie das bewusste Tragen weißer oder hellgrüner Kleidung unterstützen uns hierbei. Damit sensibilisieren wir unseren feinstofflichen Körper und öffnen nebenbei das Dritte Auge.

Erst dann sind wir bereit für unsere Visionen, die wir auf der Grundlage der aktuellen Fähigkeiten und der äußeren Gegebenheiten entstehen lassen.

Gut ist, mit Klarheit und Präzision entsprechend Worte und den (bildhaften) inneren Ausdruck hierfür finden. Diese geben wir dann getrost in den Prozess der Verwandlung. Der Kosmos unterstützt uns durch das Luftzeichen Wassermann mit Uranus als Planetenherrscher. Die Wassermannzeit befreit uns aus engen Strukturen und schenkt uns geistige Freiheit und Unabhängigkeit – und bringt uns die Kraft der Veränderung, der Phantasie und der schöpferischen Freiheit.

Und dann – im Frühling – zur Tagundnachtgleichen am 21. März nutzen wir die vorantreibende zielgerichtete Widder/Marsenergie, um unsere Visionen greifbar und erlebbar zu machen.

 

Der Buchtipp der Redaktion:

Die Kräfte und Fähigkeiten, die wir Göttinnen verschiedener Kulturen zuschreiben, sind im Jahreslauf mit Monaten und Pflanzen verbunden. Ursula Stumpf stellt uns zu den zwölf Pflanzengöttinnen 46 Kräuter, ihre spirituelle Bedeutung und ihre Heilwirkung vor. Zahlreiche Wohlfühl-Tipps und Rezepte regen dazu an, die Kraft der Natur Monat für Monat zu nutzen. Sie machen dieses Buch zu einem idealen Begleiter durchs Jahr.

 

buch_pflanzengöttinnenPflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter
ISBN 9783440122365
Stumpf, Ursula
Verlag Kosmos

Hier bestellen


Quelle:

Brigitta de las Heras: Die Reise durch den Jahreskreis
Martina Kaiser: Der Jahreskreis
Ziriah Voigt: Ritual und Tanz im Jahreskreis

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