Jeder kennt das englische Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away“, doch wer hält sich daran, jeden Tag einen (Bio-) Apfel zu essen, um sich den Gang zum Arzt zu ersparen? Nun haben jüngst  britische Forscher entdeckt, dass der tägliche Verzehr eines Apfels

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tatsächlich vor Gefäßkrankheiten wie Gehirnschlag oder Herzinfarkt wirksam schützen und auf die unvermeidliche Einnahme von einem der meist verschriebenen Medikamenten in der westlichen Welt – den Statinen – verhindert werden kann.

Statine werden als Cholesterinsenker verschrieben und das in hohem Maße. Doch die Einnahme des Mittels ist auch durch Nebenwirkungen wie Muskelschwäche oder Grauer Star gekennzeichnet. Die Studie wurde im „BMJ-British Medical Journal“veröffentlicht und beschäftigt sich mit der Altersgruppe der über 50-Jährigen in Großbritannien, die mit dem regelmäßigen Apfelgenuss sinnvoll  vorbeugen können. Das sind immerhin 17,6 Millionen Menschen, die bislang noch ohne Statine durchs Leben gehen und bei denen die zukünftige Einnahme verhindert werden könnte.

Das Magazin „Grenzwissenschaft aktuell“ schreibt dazu: „Diese Gabe von Statinen auf täglicher Basis an 17,6 Millionen Menschen würde demnach die jährliche Anzahl vaskulärbedingter Todesfälle um 9.400 reduzieren. Der Verzehr eines Apfels pro Tag durch alle über 50-jährigen Briten – also von rund 22 Millionen Menschen – könnte die Todesrate um 8.500 Fälle mindern.“

Der apfelkundigen Forscher wie Dr. Adam Briggs von der BHF Health Promotion Research Group an der Oxford University sagt dazu: „Unsere Studie zeigt, wie effektiv schon kleinste Veränderungen in unserer Ernährung sein können und dass Medikamente und eine gesündere Ernährung einen wirklichen Unterschied machen und Herzerkrankungen und Schlaganfälle verhindern können. Obwohl niemand, der derzeit schon Statine verschrieben bekommen hat, diese absetzten sollte, zeigt sich erneut, wie gesund es ist, einfach mehr Obst zu essen.“

Die Wissenschaftler raten also, Patienten, die schon Statine einnehmen, dies weiterhin zu tun – aber dazu den täglichen Apfel mit dem natürlichen Cholesterinsenker „Pektin“ nicht zu vergessen“!

Wenn sich dies flächendeckend in allen westlichen Ländern  durchsetzt, dann freuen sich die Apfelbauern und die Pharmaindustrie muss (endlich!) umdenken...

 

Und hier einige der gesunden Inhaltsstoffe des Apfels (je nach Sorte):

Leicht verdauliche Kohlenhydrate (Frucht- und Traubenzucker)

Pektin, einen Ballaststoff mit verdauungsfördernder und cholesterinsenkender Wirkung

Besonders Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt (Sonnengereifte Äpfel haben einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt)

Mineralstoffe, vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt.

Sekundäre Pflanzenstoffe, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, das Immunsystem stärken und das Krebsrisiko mindern (zum Beispiel Polyphenole).

Und zudem:
Provitamin A
Vitamin B1
Vitamin B2
Vitamin B6
Vitamin E
Lävulose
Apfel-, Zitronen- und Bernsteinsäure
Milch- und Oxalsäure
Gerb- und Salicylsäure

 

Was wohl Eva aus dem Paradies dazu sagen würde? ;)

Vielleicht hat ja dieser Apfel doch eine andere Symbolkraft und Eva war noch viel schlauer?

 

Quelle:
www.grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de
www.was-wir-essen.de
www.bund-lemgo.de/aepfel-als-quelle-der-gesundtheit.html

 

 

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