Gibt es überhaupt falsche oder richtige Ziele? Wissenschaftler beantworten diese Frage mit einem klaren JA. Was genau falsche und richtige Ziele sind und welchen Unterschied sie bewirken, erfährst du in unserem aktuellen Beitrag. Viel Spaß!

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Ich werde glücklich sein, wenn …

Wie oft denken wir, dass wir erst „mehr Geld, mehr Freizeit, den passenden Partner, den richtigen Job, das perfekte Aussehen“ erreichen müssen und dann – ja dann sind wir endlich glücklich. Vielleicht hast du selber schon bemerkt, dass diese Gleichung nicht aufgeht. Haben wir diese Ziele erreicht spüren wir zwar für den Moment erfüllende Glücksgefühle, doch anhaltend sind diese meistens nicht. Sie können sogar dazu führen, dass wir uns unglücklicher fühlen. Und das hat einen Grund, wie wissenschaftliche Studien bestätigen.

Das „falsche“ Ziel

Die falschen Ziele werden in der Psychologie „extrinsische Ziele“ genannt. Schauen wir uns die Übersetzung des englischen Wortes „Extrinsic“ an, wird die Bedeutung schnell und einfach klar.  Das englische Wort bedeutet übersetzt „fremd, äußerlich, nicht dazugehörend“. Extrinsische Ziele werden vorwiegend als Mittel zum Zweck genutzt. Im Vordergrund steht die Zielerreichung. Extrinsische Motivation folgt dem Prinzip der Belohnung und Bestrafung und beginnt bereits im Kindesalter. Die Auswirkungen der Handlung sind dabei wichtiger als der Handlung selbst. Der Anreiz zur Handlung wird durch materielle oder soziale Anerkennung durch das persönliche Umfeld geschaffen.

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Das „richtige“ Ziel

Das englische Wort „intrinsic“ steht für „innerlich dazugehörend, wesentlich oder wahr“. Intrinsische Ziele entstehen aus „mir selbst heraus“ und wir sind von der Sinnhaftigkeit des Zieles überzeugt. Handlungen und Aktivitäten werden dann natürlich und spontan aufgenommen und brauchen keinen Anreiz von außen. Faktoren wie Geld, Status, Anerkennung und Bewunderung spielen hierbei keine nennenswerte Rolle. Der Weg ist das Ziel und die Ausübung der einzelnen Aktivitäten sorgt bereits für Erfüllung. Im Gegensatz zu extrinsischen Zielen steht hier die Handlung im Vordergrund und nicht das Ziel.

ACHTUNG: Verwechslungsgefahr

Wissenschaftliche Studien zeigen, wie eng unser Wohlbefinden, unser Glück mit dem Erreichen von selbstgesetzten Zielen zusammenhängt. Zu erkennen, welche unserer Ziele extrinsischer und intrinsischer Natur sind, fällt uns jedoch oft schwer. Eine einfache Prüfung unserer Ziele kann uns beim Erkennen unterstützen und fördert ganz nebenbei auch noch unser persönliches Wachstum.

Frage dich bei jedem deiner Ziele einfach, ob du die Handlungen und Aktivitäten, die zur Erreichung des Zieles auch noch durchführen würdest, wenn du dafür kein Geld, keine Anerkennung, keine Bewunderung, keine Belohnung sonstiger Art bekommen würdest oder keine „Bestrafung in Form von Liebesentzug, Geldentzug, Verlust von Statussymbolen erfolgt. So kommst du den wahren Gründen deiner Ziele einfach auf die Spur.

Oder du beantwortest dir spontan und ohne nachzudenken folgende Fragen:

Ich werde glücklich sein, wenn ….

Ich bin glücklich, wenn …

Auch das kann zu erhellenden Momenten führen.

Intrinsisch und extrinsisch – beides ist in Ordnung

Nur intrinsische Ziele zu verfolgen, davon träumen sehr viele Menschen, doch es spricht auch nichts dagegen extrinsische Ziele zu verfolgen. Wir müssen uns dessen nur bewusst sein und entweder den Wert hinter diesem Ziel für uns entdecken. Dann verwandeln wir ein extrinsisches in ein intrinsisches Ziel und erreichen unsere Ziele einfacher und sind dabei auch noch glücklich.

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Ein anderer Weg ist, sich bei der Erreichung von extrinsischen Zielen stets selbst daran zu erinnern, dass die Erreichung des Ziels nicht zu anhaltendem Glück führen wird. Doch Spaß und Freude kann uns auch die Erreichung extrinsischer Ziele schenken.

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Quellen

http://www.psych.rochester.edu/people/ryan_richard/index.html

http://www.focus.de/wissen/experten/ganz-einfach-wenn-sie-nur-eine-kleinigkeit-aendern-werden-sie-schneller-gluecklich_id_5760864.html

The “What” and “Why” of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior – Edward L. Deci and Richard M. Ryan

http://link.springer.com/article/10.1007/s10902-007-9057-2

 

 

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