Bedeutet dies womöglich ein Meilenstein für Arbeitnehmer, wenn laut des neuesten Gesetzantrags einiger Bundesländer psychische Belastungen und Erkrankungen durch den Arbeitsplatz

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und das Arbeitsumfeld plötzlich rechtmäßig Einzug in das Arbeitsschutzgesetz findet? Wird sich unsere Arbeitswelt und der Umgang mit den Mitarbeitern dadurch womöglich weitreichend wenn nicht sogar tiefgreifend verändern?

Arbeit macht krank, wenn der Arbeitende nicht ausreichend vor möglichen Gefahren geschützt ist. Ergonomische Arbeitsplätze mit ausreichend Licht sowie Schutz vor Lärm und Schadstoffen sind schon lange berücksichtigt. Doch nun kommt ein nicht neuer, aber immer weiter ansteigender Aspekt hinzu, der sich deutlich in Zahlen ausdrückt: Psychische Erkrankungen und Störungen durch den Arbeitsplatz stehen bundesweit mittlerweile auf Platz zwei als Hauptursache für Fehltage im Job. In den letzten 15 Jahren haben diese Art der Krankmeldungen um 165 Prozent zugenommen!

Auch ein erst kürzlich veröffentlicher „Stressreport 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin spricht deutliche Worte: In den Unternehmen existieren große Defizite, was den Umgang mit psychischem Stress und desen Folgen betrifft!  Interessant wird es, wenn man genauer hinschaut und entdeckt, dass zentrale Punkte dabei die „mangelnde Führungskompetenz von Vorgesetzten, Multitasking, Termin- uund Leistungsdruck, Monotonie und Störungen“ sind.

Hier besteht also deutlich Handlungsbedarf!

Laut des Antrags sollen die Unternehmen nicht nur alles dahingehend „auf Herz und Nieren“ prüfen und umgestalten sondern künftig auch dem einzelnen Mitarbeiter mehr Handlungs- und Entscheidungsspielräume ermöglichen. Und so mache Führungskraft könnte seine Kernkompetenzen hinterfragen...

Quelle: www.hamburg.de

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