Pflanzen sind Heilmedizin, Bäume spenden Schatten und sind die grüne Lunge unserer Erde, so viel ist den meisten zumindest bekannt – doch was Baum-& Pflanzenforscher sowie Wissenschaftler in jahrelangen Beobachtungen herausgefunden haben, bringt absolut Erstaunliches über die Pflanzenwelt hervor und dürfte unser Bewusstsein für unsere grünen Gastgeber noch mehr öffnen.

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Filmtipp: Das Geheimnis der Bäume
Werde Zeuge eines der größten Naturwunder und begleite Botaniker Francis Hallé
auf eine magische Reise zum Ursprung des Lebens.

Bäume sind lebendige Wesen

Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! –  Über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume erzählt der Förster Peter Wohlleben faszinierende Geschichten. Mit Hilfe von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinen eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald schafft er eine aufregend neue Begegnung für uns Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt.

Peter Wohlleben berichtet uns in seinem neuen Buch „Das geheime Leben der Bäume“ davon, dass Bäume eine Sprache haben. Dabei nehmen Duftstoffe als Boten eine wichtige Rolle ein und bilden Pilze mit ihren Fäden und Myzel das „Internet der Waldes“. Wir erfahren, dass Bäume Freundschaften pflegen, sie „kuscheln“, ihre „Baumbabys stillen“ und ihre Baumkinder „erziehen“. Uns wird aufgezeigt, dass Wurzelspitzen gehirnähnliche Strukturen haben und man sich automatisch somit die Frage stellt, ob Pflanzen denken können? Und wusstest du, dass in einer Handvoll Walderde mehr Lebewesen stecken als es Menschen auf der Erde gibt? Dass Stadtbäume ein extrem hartes Leben haben? Und Bäume generell Meister der Entschleunigung sind?

Hier ein paar Aufzüge aus dem Buch „Das geheime Leben der Bäume“:

  • Bäume können durchaus aufeinander Rücksicht nehmen. Wenn etwa zwei Bäume eng nebeneinander stehen, sieht man oft, dass nur dünne Äste in Richtung des anderen Baumes zeigen. Während nach allen anderen Seiten dicke Äste raumgreifend wachsen, um möglichst viele Blätter zum Einfangen des Sonnenlichts zu haben, tasten sich nur zarte Ästchen vorsichtig in Richtung des benachbarten Baumes vor. Keiner der Bäume will mit dem anderen in Konkurrenz treten, sondern beide achten rücksichtsvoll darauf, dass jeder genug Licht erhält, um gesund zu bleiben.
  • bei Unwetter und Sturm bilden Bäume oft eine Art Solidargemeinschaft. Wo ein einzelner Baum umfallen würde, stützen sich die Mitglieder eines intakten Buchenwaldes gegenseitig. Und zwar, indem sie durch ihre unterschiedlichen Kronen und Stämme auch unterschiedlich hin und her pendeln, gegeneinander schwanken, ihre Bewegungen damit abbremsen und somit ein Aufschaukeln und Umfallen verhindern.
 
  • Bäume können sich gegenseitig vor Schädlingen warnen und tun dies oft auch. Wenn z.B. eine Buche von Insekten befallen wird, warnt sie ihre Kollegen über Duftbotschaften. Diese können dann in Abwehrstellung gehen und Abwehrstoffe in der Rinde einlagern. In der afrikanischen Savanne gibt es eine Akazienart, die das Gas Ethylen ausstößt, wenn eine Gazelle ihre Blätter abfrißt. Damit warnt die Akazie ihre Nachbarn, die einen Stoff in ihre Blätter einlagern, der diese ungenießbar macht.
 
  • Bäume leiden oft unter einer für sie ungünstigen Umgebung – genau wie wir Menschen. So ergeht es etwa Straßenbäumen, die neben einer Laterne stehen. So wie wir Menschen brauchen auch Bäume ihren Schlaf, um sich zu regenerieren. Das können sie aber nicht, wenn sie nachts unter Dauerbelichtung stehen. Sie leiden unter dem Schlafentzug – genau wie wir Menschen dies tun würden.
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Das Buch verändert die Sichtweise auf Bäume und Pflanzen generell. Während bei Tieren inzwischen ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass diese oft leiden und unsere menschliche Rücksichtnahme benötigen, werden Bäume oft noch als reine Rohstofflieferanten angesehen – doch Bäume können auch kommunizieren, genauso leiden wie Mensch oder Tier. Sie verdienen ebenso unsere Beachtung und Rücksichtnahme. Hierfür ein Bewusstsein zu erzeugen, ist das wichtige Verdienst dieses Buches „Das geheime Leben der Bäume“, was seit Wochen nahezu vergriffen ist. Dies zeigt, dass wir unsere natürliche Verbindung und das wichtige Miteinander nicht vergessen haben und wir uns wieder dahin bewegen, ein ausgeglicheneres Leben mit dieser kostbaren Natur erschaffen zu wollen.

Eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens

Während Peter Wohlleben überwiegend unsere einheimische Baum-und Pflanzenwelt erkundet, wurde auf dem Cosmic-Cine-Film-Festival 2014 der internationale Film „Das Geheimnis der Bäume“ als Gewinner prämiert. Unter der Regie von Oscar®-Preisträger Luc Jacquet (bekannt durch „Die Reise der Pinguine“) offenbart „Das Geheimnis der Bäume“ den Zuschauer eine noch nie zuvor gesehene Welt natürlicher Wunder. Der Film basiert auf einer Idee des Botanikers Francis Hallé, der durch den Film führt – zeichnend, beobachtend, staunend – und viele Jahre damit verbracht hat, die Regenwälder zu studieren und die Geheimnisse des Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren zu entschlüsseln.

Das Geheimnis der Bäume ist ein faszinierender Dokumentarfilm über das Wunderwerk Baum. Er nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen beeindruckenden Film überrascht werden.  Bildgewaltig und eindrucksvoll präsentiert er uns den Gesamtorganismus Wald.

Der Film entführt den Zuschauer auf eine poetische Reise, auf der er nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde.

Hier kannst du dir gern den YouTube-Trailer zum Film anschauen:

 

 

In der deutschen Synchronisation leiht der bekannte Schauspieler und bekennende Naturfreund Bruno Ganz Francis Hallé seine Stimme. Das Geheimnis der Bäume ist nicht nur ein eindrucksvolles Plädoyer für den Naturschutz; nach diesem Film wirst du Bäume mit anderen Augen sehen!

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auf eine magische Reise zum Ursprung des Lebens.

Wissenschaftlich fundiert werden all diese Erkenntnisse auch durch zwei weitere Autoren – Peter Tompkins & Christopher Bird – die das Pionierwerk „Das geheime Leben der Pflanzen“ zur neueren Wissenschaft vom Verhalten der Pflanzen schrieben, was darin erstmals dargestellt wurde.

Durch bahnbrechende wissenschaftliche Versuche wurde von ihnen bewiesen, was Außenseiter unter den Pflanzenforschern schon vor Jahrhunderten aussagten: Pflanzen reagieren wie Menschen. Sie haben Gefühle und Erinnerungsvermögen, nehmen optische und akustische Eindrücke wahr und unterscheiden zwischen Harmonien und Dissonanzen. In Experimenten wurden Pflanzen an empfindliche Meßgeräte angeschlossen. Diese Geräte zeigen an, daß Pflanzen erschreckt reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen, und freudig, wenn sich ihnen ein Freund näherte. Die Entdeckung der Pflanzen als beseelte Lebewesen und ihrer physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen eröffnet atemberaubende Perspektiven für unser gesamtes Naturverständnis.

Was wir über die „Blumensprache“ wissen, wie ihre Bio-Signale zu verstehen sind und wie all diese revolutionierenden Erkenntnisse sich praktisch nutzen lassen, zeigt uns dieses Buch.

„Wir könnten noch über Sex reden.“ Zu ihrer aller Überraschung wurde die Pflanze da plötzlich aktiv, und die Schreibfeder hüpfte wild auf dem Papierstreifen hin und her. Diese Beobachtung ließ einige vermuten, dass ein Gespräch über Sex möglicherweise in der Atmosphäre eine Art sexueller Energie freisetzt – vergleichbar dem von Wilhelm Reich entdeckten und beschriebenen ‚Orgonen‘ – und dass die Fruchtbarkeitsriten, bei denen auf frisch gesäten Feldern Geschlechtsverkehr ausgeübt wurde, tatsächlich die Pflanzen zum Wachstum angeregt haben könnten. “ (aus dem Buch „Das geheime Leben der Pflanzen“)

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