Nach neuesten Untersuchungen von GREENPEACE steckt in Kinderkleidung ein gefährlicher Mix aus krebserregenden oder hormonell wirksamen Stoffen – egal ob teure Markenklamotte oder günstige Kleider vom Discounter.

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In einem T-Shirt wurden so zum Beispiel elf Prozent Weichmacher (Phthalate) entdeckt. Die Gefährlichkeit auf das Hormonsystem ist hier ja schon seit langem bekannt!

„Die Textilien wurden auch auf per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) geprüft, die extrem langlebig sind und sich in Umwelt und Körper anreichern“, schreibt Greenpeace.
In 50 von 82 untersuchten Artikeln fand Greenpeace Nonylphenolethoxylate.

Die Chemikalien werden zum Teil für farbige Audrucke auf T-Shirts verwendet, oder aber um die Kleiung schmutz- und wasserabweisend zu machen.

 

Langlebige Giftstoffe

 

Kinder reagieren aber wesentlich empfindlicher als Erwachsene: Ihr Immun- und Hormonsystem ist noch nicht so ausgereift, um einen ausreichenden Schutz zu haben. Zudem sind viele Gifte auch extrem langlebig.

Letztlich verseuchen die Chemikalien auch unsere Umwelt – schon bei der Herstellung, dann beim Waschen und später als Abfall.

 

Ein nicht tolerierbarer Zustand!

 

Mit einer so genannten „Detox-Kampagne“ will nun Greenpeace die Markenhersteller (wie Mango, H&M, Adidas, Primark, C&A, Nike, Puma und andere) davon überzeugen, sich bis zum Jahr 2020 auf eine Produktion ohne Risiko-Chemikalien zu verpflichten!

 

Was kann der verantwortungsbewusste Verbraucher tun?

 

Die Studie genau durchlesen und den Zögling von der Giftigkeit überzeugen! ;) Auch wenn Widerstand zu erwarten ist!

Es gibt im Ökobereich zudem Gütesiegel, wie die des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) oder des Global Organic Textile Standard (GOTS).

Für Babys und Kleinkinder gibt es inzwischen viele Anbieter mit öklogisch korrekter Bekleidung. Für junge Heranwachsende, die sich ja immer extra modisch kleiden möchten, wird dann schon schwieriger. Hier hilft vielleicht „Second Hand“ oder  Onlineplattformen wie „Kleiderkreisel“.

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Der Buchtipp der Redaktion für ultimative Aufklärung:

Kann ein T-Shirt die Welt retten? Das vielleicht nicht, verbessern aber auf jeden Fall. Und wir können dazu beitragen, indem wir bei Herstellern kaufen, die auf sauber und sozialverträglich produzierte Kleidung setzen. Doch wo wird wirklich fair und nachhaltig produziert und wo handelt es sich um Fälschungen, die der bloßen Imageverbesserung dienen? Kirsten Brodde deckt grünen Etikettenschwindel auf und zeigt, wie man saubere Kleidung findet, die zu Recht Laufstege und Läden erobert.

buch_saubere sachenSaubere Kleidung
ISBN 9783453280038
Brodde, Kirsten
Verlag Ludwig, München

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Quelle:
www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/teure_kleidung_lohnt_sich_nicht/
www.taz.de
www.naturtextil.de
www.global-standard.org/de
www.kleiderkreisel.de

 

Der extra Tipp der Redaktion:

Das betrifft die Weuchmacher in unsem täglichen Essen: Immer noch gefährliche Weichmacher im Plastik

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