Der Künstler Stefan Strumbel, der sich in seinen Werken dem Thema „Heimat“ verschrieben hat und dazu die typischen Symbole seiner Heimat im Schwarzwald verwendet, wie Kuckucksuhren, gestaltete  nun die Innenräume

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der Dorfkirche Goldscheuer neu.

Da der Graffiti Künstler gerne Frauen in Trachten portraitiert, steht im Zentrum der Kirchenkunst eine Wandbemalung mit einer überdimensionalen Madonna in Trachtenkleidung.

Hier  einige Impressionen:

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Die Dorfgemeinschaft Goldscheuer stand dem Kunstprojekt jedoch zwiespältig gegenüber. Die katholische Dorfkirche des kleinen Ortes bei Offenburg sollte aufgrund der niedrigen Besucherzahl geschlossen werden. Dank Spendengeldern konnte eine Renovierung stattfinden, zu diesem Zweck setzte sich Pfarrer Thomas Braunstein mit dem ehemaligen Street Art-Künstler Stefan Strumbel in Verbindung, der die Kirche nun vor dem Verfall rettete.

Die katholische, konservative Kirche und zeitgemäße, moderne Graffiti Kunst, wie soll das zusammenpassen? Wie die Aufnahmen zeigen, optisch sehr gut. Braunstein sieht in dem Künstler „einen Segen für die Gemeinde, der Bewegung bringt.“ Strumbel hofft durch seine Kunst und sein einmaliges Projekt die Kirche in einem neuen Kontext darstellen zu können, ihr ein moderneres und offenes Image zu geben. Viele Dorfbewohner waren geschockt, dass ihre Spendengelder nun für einen solchen Zweck verwendet werden, sie sahen diese Darstellung als Verunglimpfung der Madonna und wollten ihr Geld zurück. Der Pfarrer der Gemeinde hielt dennoch an dem Plan fest. Die Kirche wurde eingeweiht, der Eröffnungsgottesdienst war ein großer Erfolg und der Kirchgang in Goldscheuer ist seitdem ein Erlebnis.

Mehr Infod zur „Goldschuer“ hier.

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