Großmutter Agnes, das älteste Mitglied des internationalen Rates der 13 indigenen Großmütter und bekannt aus dem Film „For the next 7 Generations„, trat am 27. November 2019 ihre Heimreise in die Geisterwelt an. Sie war eine „Stimme für die Stimmlosen“ – Tiere, Pflanzen und das Wasser und eine starke, liebende Frau.

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Filmtipp: For the next 7 Generations
Die Botschaft der 13 weisen Großmütter
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„Wir Großmütter sind von weit hergekommen, um das Wissen zu vermitteln, das wir in uns haben. In vielen Sprachen wurde uns gesagt, dass es Zeit ist, die richtigen Veränderungen für unsere Familien und für die Länder, die wir lieben, vorzunehmen. Wir können die Stimme der Stimmlosen sein. Wir sind an der Schwelle. Wir werden Veränderungen sehen. Wenn wir die Vision in unserem Herzen erschaffen können, wird sie sich ausbreiten. Als Lichtbringer haben wir keine andere Wahl, als uns zusammenzutun. Als Frauen der Weisheit können wir nicht geteilt werden. Wenn der Kondor auf den Adler trifft, kommen die Donnervögel nach Hause.“

Großmutter Agnes „Taowhywee“ (Morgenstern), Baker Pilgrim, trat  am 27. November 2019 um 8:49 Uhr ihre Heimreise in die Geisterwelt an. Sie war 95 Jahre alt. Ihre Familie war an ihrem Bett, als sie lächelte und ihren letzten Atemzug machte.

Großmutter Agnes: Eine Stimme für die Stimmlosen

Am 11. September 1924 wurde sie in Logsden, Oregon, auf einem Stammesgebiet am Oberlauf des Siletz geboren. Sie stammte aus der Blutlinie von Chief George Harney des Siletz-Stammes und ihre Eltern waren Eveline Lydia Harney Baker und George Wentworth Baker. Die Stammeslinie ihrer Mutter ist Takelma vom Siletz Confederated Tribe und ihr Vater ist Coos Tribe, beide sind Küstenstämme in Oregon.

Großmutter Aggie war aus vielerlei Gründen eine engagierte Großmutter für Krieger. Sie war eine „Stimme für die Stimmlosen“ – Tiere, Pflanzen und das Wasser. Sie hatte viele wichtige Erfolge bei den Bemühungen und Anliegen, die sie verfolgte. Um nur einige zu nennen, führte sie die erfolgreiche Beseitigung und Säuberung aller Dämme am Rogue River bis 2012 durch. 1994 belebte sie die Zeremonie der Siletz-Stammeslachse. Zu ihrer Gemeindearbeit gehörte es, als Beraterin einer Ärztekammer zu fungieren und jungen Stammesmitgliedern die Möglichkeit zu geben, etwas über ihre Kultur zu lernen.

„Ich danke Gott jeden Tag, dass ich in der Lage war, die Dinge zu tun, die ich als einer der Internationalen Räte der dreizehn indigenen Großmütter getan habe, und mein Gespräch zu führen. Ich sage: „Mach es richtig, denn du hast nur einmal Zeit, um diese Erde zu betreten. Mach es gut, mach daraus eine gute Sache. “- Großmutter Agnes

Im Juli 2013 waren die 13 weisen Großmütter zu Gast in Deutschland und waren an dem, von Horizonworld ausgerichteten, 1. Weltongress Gesundheit, Bewusstsein und Heilung der Erde zu Gast. Udo Grube berichtet über die bewegenden Moment bei den 13 Großmüttern.

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Die Botschaft der weisen Großmütter

Im Jahr 2004 haben sich 13 indigene Großmütter aus allen vier Himmelsrichtungen aus Besorgnis um unseren Planeten zu einer historischen Versammlung in New York zusammengefunden und eine Allianz geschmiedet: „The International Council of 13 Indigenous Grandmothers“.

Seit diesem Tag treffen sich in regelmäßigen Abständen 13 weise Frauen aus unterschiedlichen indigenen Völkern, um zu einem friedvolleren Umgang miteinander und mit Mutter Erde aufzurufen.

Wir wurden durch eine gemeinsame Vision zusammengeführt, um ein neues globales Bündnis zu gründen. Wir sind der internationale Rat der 13 indigenen Großmütter.

Dies ist ein Bündnis des Gebets, der Erziehung und der Heilung von Großmutter Erde, all ihre Bewohner, aller Kinder und für die nächsten sieben Generationen.

Die Großmütter einigten sich in New York darauf, dass nur dann dauerhafte Verbindungen von Herz zu Herz stattfinden konnten, wenn die alten weisen Frauen sich gegenseitig in ihren Ländern besuchten und dort das Heilige Feuer anzündeten. Diese „Lines of Prayer“ erzeugten auch ein Modell für eine Welt, in der die verschiedenen Traditionen an einem Tisch Platz haben. Und es wird bewusst angesprochen, woraus wahre Friedensarbeit besteht:

Wenn wir für Frieden und Einheit beten, müsst ihr wissen, dass wir auch auf das treffen werden, was keine Einheit will. Wenn wir sehen, dass diese Energien sichtbar werden, ist es unsere Aufgabe, sie zu umarmen und anzunehmen, in einem Moment des Gebets und der Einheit aller Völker.“

Diese Großmütter sind reife Frauen, die aufstehen und das Wort ergreifen. Es gibt viele Prophezeiungen, die davon sprechen, dass das neue Zeitalter maßgeblich von den Frauen eingeläutet werden wird. Von Frauen, die für Mutter Erde, für die Kinder und für das Leben eintreten. Sie praktizieren das wovon viele Menschen auf dieser Welt träumen: Ein friedliches und nährendes Zusammentreffen verschiedenster Kulturen Asiatinnen, Afrikanerinnen, Indianerinnen. Mögen wir von ihrer Weisheit lernen.

For the next 7 Generations: Der Film über das Wirken der 13 indigenen Großmütter

 

Ein bewegender, mitfühlender Film, geprägt von weiblicher Weisheit. Über vier Jahre hinweg werden die 13 Großmütter filmisch begleitet. Vom amazonischen Regenwald bis in die Berge Mexicos, bei Ritualen, Gesängen, Diskussionen und Treffen mit anderen spirituellen Führern, wie zum Beispiel bei einer herzerfrischenden Audienz beim Dalai Lama.

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Aus der Erklärung von „The international Council of 13 indigenous Grandmothers“:

„Die Zerstörung der Erde beunruhigt uns zutiefst: die Vergiftung der Luft, der Gewässer und der Erde, die Gräueltaten des Krieges, die Bedrohung durch nukleare Waffen und Abfälle, die wachsende Armut, die vorherrschende Kultur des Materialismus, die Epidemien, welche die Menschen bedrohen, die Ausbeutung der indigenen Völker und die Zerstörung indigener Lebensformen.

Wir, der internationale Rot der Großmütter, glauben, dass die ursprüngliche (indigene) Art zu beten, zu heilen und Frieden zu stiften heutzutage von größter Notwendigkeit ist. Wir versammeln uns, um unsere Kinder zu umsorgen, sie zu erziehen und auszubilden. Wir versammeln uns, um die Traditionen am Leben zu erhalten und das Recht einzufordern, pflanzliche Medizin einsetzen zu dürfen. Wir versammeln uns, um das Land unserer Völker zu beschützen, auf das ganze Kulturen angewiesen sind. Wir versammeln uns, um das kollektive Erbe traditioneller Heilmethoden zu erholten und die Erde an sich zu verteidigen. Wir glauben, dass die Lehren unserer Vorfahren uns den Weg durch eine unsichere Zukunft weisen werden.“

Wir freuen uns die Sicht durch die Realisierung von Projekten zu fördern, die unsere verschiedenen Kulturen schützen: Länder, Medikamente, Sprache und zeremonielle Wege des Gebetes und durch Projekte, die unsere Kinder zu erziehen und zu pflegen.

Durch alle Zeiten haben Prophezeiungen vorausgesagt, dass der Augenblick der Transformation der Menschheit kommen wird, und dass Frauen in dieser Transformation vorangehen werden. Und hier sind wir und pflanzen unsere Samen“ (Großmutter Maria Alice, Amazonas/Brasilien).

 

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Quellen:

http://www.grandmotherscouncil.org

https://www.facebook.com/516658431790634/posts/2393011064155352?d=n&sfns=mo

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