Der „Engelsflüsterer“ – so wird der noch junge und sympathische Engländer Kyle Gray noch genannt – schreibt in der aktuellen Ausgabe des Magazins „KGS Hamburg“ über die nahende Weihnachtszeit und der sich bietenden Chance für Heilung und Gnade!

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Kyle Gray schreibt: Die Weih­nachts­zeit ist für vie­le Men­schen im­mer noch ei­ne be­son­de­re Zeit, auch wenn Stil­le und Ein­kehr in Kom­merz und Tru­bel ver­lo­ren zu ge­hen dro­hen. Sie ist ei­ne Ein­la­dung und Er­in­ne­rung dar­an, dass wir uns in Lie­be mit an­de­ren Men­schen ver­bin­den kön­nen. Ge­schen­ke kön­nen ein Aus­druck des­sen sein, aber auch auf ei­ner nicht ma­te­ri­el­len Ebe­ne kön­nen wir un­se­re Lie­be und Ver­bun­den­heit aus­drü­cken.

Mit Ge­be­ten für an­de­re Men­schen oder auch für die gan­ze Welt kön­nen wir un­se­re Her­zen öff­nen und En­gel kön­nen uns da­bei hel­fen hei­len­de En­er­gie dort­hin zu sen­den, wo sie ge­braucht wird. Der „En­gel­flüs­te­rer“ Kyle Gray nennt das „Gna­de“ und hat da­mit wun­der­ba­re Er­fah­run­gen ge­macht

Hast du je­mals den Ruf ver­nom­men, an­de­ren zu Hil­fe zu kom­men? Hast du dich je­mals zu ei­nem Le­ben im Di­ens­te der an­de­ren be­ru­fen ge­fühlt und dir ge­wünscht, du könn­test die Welt hei­len?

Es gibt ei­ne spi­ri­tu­el­le En­er­gie, die uns al­le durch­strömt, die uns er­mu­tigt, für un­se­re Mit­men­schen da zu sein und zu die­nen. Ich nen­ne die­se En­er­gie „Gna­de“.

Gna­de ist ei­ne gött­li­che Qua­lität des Geis­ti­gen. Sie berührt uns al­le, oh­ne dass wir uns des­sen be­wusst sein müs­sen; sie durch­strömt uns und bringt die Mau­ern um un­ser Herz zum Schmel­zen.

Ist dir je­mals in ei­ner Ein­kaufs­pas­sa­ge ein Kind be­geg­net, das sei­ne Mut­ter ver­lo­ren hat­te und dem du hel­fen konn­test, sie wie­der­zu­fin­den? Das ist Gna­de. Oder er­in­ne­re dich an Mo­men­te, in de­nen du das star­ke Be­dürf­nis ver­spürt hast, ei­nen Freund an­zu­ru­fen, und dann fest­ge­stellt hast, dass er ge­ra­de ganz drin­gend ei­ne Schul­ter zum Aus­wei­nen brauch­te – auch das ist Gna­de.

Gna­de ist die­ser Mo­ment, in dem du je­man­dem hilfst, sein Kind und den Kin­der­wa­gen in ei­nen Zug zu he­ben oder ei­ne lan­ge Trep­pe hin­un­ter­zu­tra­gen; es ist der Mo­ment, in dem du siehst, wie je­mand 20 Eu­ro auf der Straße ver­liert, und hin­ter ihm her­läufst, um sie ihm zu­rück­zu­ge­ben; es ist auch der Mo­ment, in wel­chem du die Au­gen schließt und ein Ge­bet für die Welt sprichst.

Ich glau­be, dass die En­gel, die ein Au­ge auf un­se­ren wun­der­vol­len Pla­ne­ten ha­ben, die­se gött­li­che Qua­lität in uns al­len er­mu­ti­gen. Die En­gel bli­cken mit den Au­gen be­din­gungs­lo­ser Lie­be auf uns, oh­ne je­de Be­ur­tei­lung. Sie lie­ben uns für das, was wir sind, nicht für das, was wir tun – in je­dem Au­gen­blick un­se­rer Rei­se.

Die meis­ten Men­schen, die sich der be­din­gungs­lo­sen Lie­be und der Un­ter­s­tüt­zung der En­gel ge­wahr wer­den, möch­ten die­se Wun­der mit je­dem Men­schen in ih­rem Um­feld tei­len. Wenn du zu die­sen Men­schen gehörst, hast du si­cher er­fah­ren, dass es nicht im­mer ein­fach für an­de­re ist, sich auf dei­ne Ide­en und Über­zeu­gun­gen ein­zu­las­sen. Und ge­nau dann kommt Gna­de ins Spiel.

Gna­de ist nicht nur ei­ne Qua­lität des Geis­ti­gen, sie ist ei­ne uni­ver­sel­le und spi­ri­tu­el­le Ge­setz­mäßig­keit. Es braucht nur we­ni­ge Wor­te, die du zu dei­nen Ge­be­ten hin­zu­fü­gen kannst und die ei­nen wahr­haft wun­der­vol­len Ef­fekt ha­ben. Die En­gel und das Uni­ver­sum un­ter­lie­gen dem Ge­setz des „frei­en Wil­lens“ und kön­nen nie­man­dem ih­re Un­ter­s­tüt­zung, Füh­rung oder Fül­le auf­zwin­gen, wenn sie nicht ein­ge­la­den und will­kom­men sind.

Auch wenn du für je­man­den be­test in der Hoff­nung, dass das Uni­ver­sum und die En­gel ihm oder ihr in die­sem Mo­ment hel­fen kön­nen, ist das nicht mög­lich, so­lan­ge die See­le die­ser Per­son die Hil­fe nicht will­kom­men heißt.

Das spi­ri­tu­el­le Ge­setz der Gna­de er­laubt uns, für an­de­re Men­schen und für Si­tua­tio­nen in die­ser Welt Ge­be­te zu sp­re­chen. Das be­deu­tet, dass wir auf der spi­ri­tu­el­len Ebe­ne Un­ter­s­tüt­zung sen­den und für Wun­der und Hei­lung be­ten kön­nen, oh­ne in die mit der Si­tua­ti­on ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen oder ein Kar­ma ver­wi­ckelt zu wer­den.

Das spi­ri­tu­el­le Ge­setz der Gna­de be­deu­tet: „Al­les für das höchs­te Gut.“ Es be­deu­tet, dass du, wenn du für je­man­den oder ei­ne Si­tua­ti­on in der Welt be­test, der Gna­de er­laubst, mit der See­le oder der En­er­gie der Per­son oder Si­tua­ti­on zu in­ter­a­gie­ren und wenn Hil­fe wahr­haf­tig ge­braucht und ak­zep­tiert wird, die­se zu ge­wäh­ren.

Ich wer­de nie ver­ges­sen, wie ich un­ter dem Ge­setz der Gna­de wäh­rend ei­ner Ein­zel­be­hand­lung mit ei­ner Kli­en­tin ge­be­tet ha­be. Ich hat­te das ganz star­ke Ge­fühl, dass die Mut­ter der Frau, der ich das Rea­ding ge­ge­ben ha­be, ei­ne Zeit großer Her­aus­for­de­run­gen durch­mach­te. Die En­gel zeig­ten mir, dass sich die Mut­ter im Aus­land auf­hielt und ei­gent­lich auf ei­ne Kreuz­fahrt ge­hen woll­te. Dann sah ich, dass sie statt­des­sen auf dem Fest­land war und nahm in mei­ner Brust ei­nen star­ken Schmerz wahr. Weil ich mei­ner Kli­en­tin kei­ne Angst ma­chen woll­te, fra­ge ich sie ein­fach, ob ih­re Mut­ter im Aus­land sei und auf Kreuz­fahrt ge­hen wol­le. Das be­s­tä­tig­te sie und sag­te, dass die Kreuz­fahrt stor­niert wor­den sei und dass ih­re Mut­ter statt­des­sen Ur­laub auf ei­ner spa­ni­schen In­sel ma­che. Da er­zähl­te ich ihr von mei­nem Ge­fühl, dass ih­re Mut­ter Hei­lung und Un­ter­s­tüt­zung von den En­geln benö­ti­ge und be­stand dar­auf, Ge­be­te für Hei­lung aus­zu­sen­den. Ich nahm die Hand mei­ner Kli­en­tin und sag­te et­was wie:

„Dan­ke, ihr En­gel der gött­li­chen Hei­lung, dass ihr eu­re Hän­de über (hier nann­ten wir den Na­men der Mut­ter) hal­tet und sie un­ter­s­tützt und in Si­cher­heit bringt – un­ter dem Ge­setz der Gna­de und für das höchs­te Gut! So ist es!“

Spä­ter am Abend be­kam ich tatsäch­lich ei­ne E-Mail von mei­ner Kli­en­tin, in der sie mir schrieb, dass ih­re Mut­ter sich un­wohl ge­fühlt und es sich her­aus­ge­stellt hat­te, dass sie ei­nen klei­nen Herz­an­fall er­lit­ten hat­te. Sie glaub­te, dass die Ge­be­te für Hei­lung und Gna­de in der Si­tua­ti­on Hil­fe ge­bracht hat­ten. Und ich wuss­te in die­sem Mo­ment, dass die­se Wor­te Wun­der ge­wirkt hat­ten.

gray engelflüsterer
Foto: (c) www.kgs-hamburg.de

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Hier ei­ni­ge Tipps für die An­wen­dung des Ge­set­zes der Gna­de:

* Du kannst es für al­les, für je­den Men­schen und ü­be­r­all an­wen­den.

* Du brauchst die Per­son nicht ein­mal um Er­laub­nis zu fra­gen, denn ih­re See­le wird ent­sch­ei­den, ob sie Hei­lung und
Un­ter­s­tüt­zung an­neh­men möch­te.

* Du kannst es so­gar an­wen­den, wenn je­mand in fi­n­an­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten ist.

* Es ist wich­tig, dass du nie „bit­te“, son­dern statt­des­sen „dan­ke“ sagst.

* Sprich in der Ge­gen­wart und so, als ob dein Ge­bet schon er­hört wor­den ist.

(c) Kyle Gray

 

Quelle:
www.kgs-hamburg.de
www.kylegray.co.uk

 

 Buchtipp der Redaktion:

buch_derengelfluestererDer Engel-Flüsterer
ISBN 9783941435308
Gray, Kyle
Verlag Reichel

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