Wissenschaftler der Ohio State University haben entdeckt, dass Brokkoli und Rosenkohl die Ausbreitung von Krebszellen stoppen können.

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Brokkoli aktiviert die Bildung von krebsbekämpfenden Substanzen

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WVG Medien, Polyband
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Brokkoli und Rosenkohl haben die Fähigkeit im Körper die Bildung eines Stoffes anzuregen, der nicht nur prophylaktisch vor Krebs schützen, sondern auch in der Lage sein soll , vorhandenen Krebs zu vernichten.

Beide Gemüsearten regen den Organismus zur Bildung einer bestimmten krebsbekämpfenden Substanz an. Sie heisst I3C (Indol-3-Carbinol). I3C stellt sich Krebszellen in den Weg, so dass sich diese nicht mehr unbeschwert im Körper ausbreiten können.

In der entsprechenden Studie – sie wurde kürzlich im Fachmagazin Cancer Prevention Research veröffentlicht – fanden die Forscher Hinweise dafür, dass I3C neben vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen auch die Fähigkeit hat, Krebs zu bekämpfen.

Die Untersuchung konzentrierte sich auf Brustkrebszellen, aber es ist sehr wahrscheinlich – so die Forscher – dass die Substanz auch andere Krebsarten und eventuell sogar auch andere Krankheiten wie z. B. die Alzheimer-Krankheit abwenden kann.

Hemmung von Zellteilung und Vermehrung von Krebszellen

Bei der Hälfte aller Brustkrebspatienten – insbesondere bei jenen, deren Krebs sich im fortgeschrittenen Stadium befindet und welcher daher als lebensbedrohlich gilt – können ungewöhnlich hohe Cdc25A-Werte gemessen werden. Bei Cdc25A handelt es sich um ein Molekül, das im Körper für jedwede Zellteilung und Zellvermehrung gebraucht wird.

Leider ist dieser Stoff auch an der Zellteilung und Vermehrung von Krebszellen beteiligt.

Er wurde bereits mit Brustkrebs, aber auch mit anderen Krebsarten in Verbindung gebracht.

„Wenn abnormale grosse Mengen Cdc25A nachweisbar sind, dann muss man in der Regel mit einer schlechten Verlaufsprognose der Erkrankung rechnen“,

erklärte Forschungsleiter Xianghong Zou, assistierender Professor für Pathologie am medizinischen Institut der Ohio State University. Wenn nun aber ausreichend I3C im Körper vorhanden sei, dann mache es mit den überschüssigen Cdc25A-Molekülen kurzen Prozess und raube dem Krebs damit eine Grundvoraussetzung für dessen Wachstum und Ausbreitung.

I3C, so haben Studien nachgewiesen, begünstigt den Rückgang von Gebährmutterhalskrebs. Außerdem fanden Wissenschaftler heraus, dass I3C Schutz vor transplazentarer Karzinogenese bietet, also einem Schutz vor krebserregenden Faktoren, die über die Plazenta von der Mutter auf das Kind übertragen werden könnten. Sie schliessen daraus, dass Mütter, die I3C während der Schwangerschaft und während des Stillens einnehmen, auf diese Weise ihre ungeborenen Kinder bzw. Säuglinge vor solchen Krebserkrankungen bewahren können, die bevorzugt bei Kindern und Jugendlichen in Erscheinung treten.

Professor Zou ist der Meinung, dass I3C auch in Form eines Nahrungsergänzungsmittels bei der Behandlung vieler Krebserkrankungen eingesetzt werden könne. Professor Zou nannte in diesem Zusammenhang Brustkrebs, Prostatakrebs, Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs sowie Krebs der Lymphknoten (nicht Morbus Hodgkin (= Lymphogranulomatose).

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Da auch einige andere Krankheiten wie zum Beispiel die Alzheimer-Krankheit ein abnormal hohes Aufkommen von Cdc25A-Molekülen zeigen, könne I3C laut Professor Zou auch hier zur Behandlung eingesetzt werden.

Bild: Shutterstock

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Die von Victoria Kush, Ph.D für Krebsheilung in Toronto, durchgeführte und erst kürzlich im Journal of the National Cancer Institute veröffentlichte Studie bestätigte die krebsschützende Wirkung von Kreuzblütengewächsen (in diesem Fall von Brokkoli und Blumenkohl) und von grünem Blattgemüse. Sie fand heraus, dass Männer, die häufig Brokkoli, Blumenkohl und grünes Blattgemüse assen, ein deutlich geringeres Risiko hatten, jemals an aggressivem Prostata-Krebs zu erkranken.

In einer weiteren Untersuchung fanden Forscher der University of Michigan heraus, dass eine Substanz, die in Brokkoli und in Brokkoli-Sprossen vorkommen, Krebsstammzellen bei Mäusen und bei menschlichen Zellkulturen im Labor abtöten und einer erneuten Entstehung von Tumoren vorbeugen könne.

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Inhaltsstoffreich und kalorienarm

In Bezug auf die Qualität der Ernährung ist Brokkoli unter anderem reich an Folsäure, Vitamin K, Kalium und Magnesium. Genetisch ist Brokkoli sehr eng verwandt mit Blumenkohl – die Menge an Vitamin C pro 100 Gramm ist beim grünen Kohl allerdings doppelt so hoch. Brokkoli gehört auch zu einer der besten veganen Calcium-Quellen (105 mg Calcium pro 100 g).

Darüber hinaus fällt Brokkoli mit 28 Kalorien pro 100 g kaum ins Gewicht.

Der heimisch angebaute Brokkoli hat von Juni bis November Saison. Außerhalb dieser Zeitspanne wird er meistens aus Italien und Spanien importiert.

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Interessant zu wissen: Wir essen Blütenknospen, denn Brokkoli ist der noch nicht voll entwickelte Blütenkopf des Kohls. Am besten den Brokkoli sofort essen und nicht zu lange lagern, etwa 2-3 Tage im Kühlschrank.
 
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Quellen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sprossen-brokkoli.html
http://www.codecheck.info/news/Inhaltsstoffreich-kalorienarm-Darum-gehoert-Brokkoli-auf-den-Teller-142185

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