Ein kurzer Blick in den Spiegel reicht vollkommen aus. Man sieht sein Gesicht und die Wahrnehmung der eigenen Person lässt vermuten, dass man ein Mensch ist. Aber was außer der Erscheinung macht uns zum Menschen, was bedeutet Menschlichkeit und handeln wir noch nach menschlichen Prinzipien? Yann Arthus-Bertrand geht in seiner dreiteiligen Reportage HUMAN – Die Menschheit den Fragen nach, was uns wirklich zu einem Menschen macht und was der Sinn des Lebens ist? Um das zu beantworten, interviewt der französische Fotograf mehr als 2.000 Menschen aus verschiedenen Ländern und dokumentiert ihre unglaublichen Schicksale für die Ewigkeit.

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Filmtipp: HUMAN – Die Menschheit
Die vielen Facetten der Menschheit
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Geteiltes Leid ist halbes Leid – aber wieso?

HUMAN – Die Menschheit HUMAN – Die Menschheit

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Nicht mehr lange und wir haben die acht Milliarden Marke geknackt. Noch nie gab es mehr Menschen auf dem Planeten, Raum zu leben ist aber nur begrenzt vorhanden. Da ist es doch selbstverständlich, dass es in manchen Regionen zu Konflikten kommt, vor allem wenn zudem kulturelle Differenzen vorliegen. Oder geht es doch anders, ist es ein Muss, dass es Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Krieg und Elend gibt? Hält man einen kurzen Moment inne, manifestiert sich schnell die Überzeugung, dass es auch anders gehen sollte.

Der Mensch ist in der Lage zu fühlen, Hass, Trauer, Sehnsucht und Neid stellen aber nicht die Gesamtheit unserer Emotionen dar, sondern nur einen kleinen Teil. Liebe, Verbundenheit, Treue, Freude und Glück, es gibt so viele wunderbare Gefühle, die uns die eigenen Sorgen als auch die Probleme dieser Welt zumindest etwas einfacher machen. Mehr noch, wir können mit anderen fühlen, wir freuen uns mit oder für Menschen und leiden, wenn es ihnen schlecht geht. Tatsächlich geht es uns besser, wenn es den Menschen in unserer nahen Umgebung ebenfalls gut geht. Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle mit anderen zu teilen oder Gefühle für jemanden zu empfinden, ist vielleicht das, was uns zum Menschen macht.

Realität oder naives Wunschdenken

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Die Lehre der Harmonie findet sich kulturübergreifend in Kunst und Musik wieder, aber wie viel Harmonie steckt noch in uns? Die Nachrichten dieser Welt sind voller schrecklicher Schlagzeilen über Krieg, Armut, Naturkatastrophen, Xenophobie und anderen schlimmen Ereignissen, hinter denen meist der Mensch steht. Haben wir uns als auch unsere Werte komplett verloren oder gibt es sie noch, die Menschlichkeit und das Mitgefühl? Es gibt im gesamten Universum nur eine Spezies, die dieser Frage auf den Grund gehen kann, und das sind wir selbst, die Menschen dieser Welt. Der Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Für seine dreiteilige Dokuserie reiste er um den Globus, traf Menschen aus mehr als 60 Länder und konfrontierte sie mit der dunklen als auch der guten Seite des Menschen.

Die Reportage HUMAN – Die Menschheit, die exklusiv auf maona.tv zu sehen ist, führt in einer außergewöhnlichen Art und Weise vor, dass ein Mensch nicht grundsätzlich böse ist. Es sind die äußeren Umstände, die einen Menschen zu seinem Handeln und Denken veranlassen. Die Augen der mehr als 2.000 Gesichter, die Yann Arthus-Bertrand abgelichtet hat, sind der Beweis dafür, dass Menschen Reue zeigen und sich ändern können. Jede Träne erzählt eine Geschichte, einige davon sind unvorstellbar traurig, andere traumhaft schön. Kinder, ohne Heimat und Familie, Freiheitskämpfer und Soldaten, die Schreckliches erlebt gesehen haben, Flüchtlinge, die nichts mehr haben, außer ihr Leben, bis hin zu verliebten Pärchen, Freundschaften aus verschiedenen Kulturen, Mütter, die über ihre unendlich große Liebe zu ihren Kindern sprechen oder Menschen, die eine bessere Welt für alle schaffen wollen.

Der Sinn des Lebens

Eine Frage, die im Film wieder und wieder aufkommt, ist die nach der Sinnhaftigkeit des Lebens. Und egal woher der Mensch auch kommt, die Antwort ist Prinzip immer die gleiche, nur die Sprache ändert sich von Person zu Person. Ist es das, was uns zum Menschen macht? Ob alt oder jung, reich oder arm, schwarz oder weiß, wir sind alle Menschen und wollen letztendlich nur ein gutes Leben in Frieden haben.

Schlussendlich liegt es an uns, jeder muss sich die Frage stellen, was für ein Mensch man sein möchte und welchen Sinn man hinter allem erkennt. Man kann die wertvolle Zeit des Lebens sinnvoll nutzen, gut zu anderen sein, ein liebender Mensch sein oder eben nicht, man selbst hat die Wahl. Die Reportage von Yann Arthus-Bertrand macht darauf aufmerksam, dass wenn man sich bewusst dazu entscheidet, gut zu sich selbst als auch zu allen anderen zu sein, dann ist diese große weite Welt schon ein kleines Stückchen besser und friedlicher geworden.

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