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Eine humorvolle literarische Begegnung der besonderen Art. Lachen garantiert!
Eckart von Hirschhausen mit Hellmuth Karasek
Hast du heute schon herzhaft gelacht?

Wenn du das jetzt liest, ziehe einfach einmal deine Mundwinkel nach oben und grinse so breit wie ein „Honigkuchenpferd“. Und, wie fühlt sich das an? Komisch?

Doch das ist keineswegs unnatürlich oder gar „ungesund“. Immerhin lachen Babys bis zu 400 Mal am Tag! Als Erwachsener „ver“-lernt man leider viel zu schnell das Lachen – doch es hat ungemein viele Vorteile.

Nicht nur auf Reisen in ein fremdes Land, dessen Sprache man nicht kennt. Die Mimik des Gesichts ist bei allen Völkern dieser Erdkugel genau gleich! Jeder Mensch erkennt so beim Lächeln oder Lachen: Alles ist gut!

Der erimitierte  amerikanische Psychologe Paul Ekman von der University of California in San Francisco hatte schon in den siebziger Jahren das bekannte „Facial Action Coding System“ entwickelt. Er kategorisierte hierfür bei den unterschiedlichsten Kulturen und Völkern die Mimik des Gesichtes und stellte fest: Die 7 hautpsächlichen emotionalen Ausdrücke sind bei allen Menschen dieser Welt gleich! :) Dies sind Freude, Angst, Überraschung, Ekel, Wut, Verachtung und Trauer. Universal erkennbar. Egal ob in Afrika, Asien oder auf Hawaii.

Das Lachen war zuerst da!

Die neueren Forschungen zeigen klar: Ein freundliches Gesicht und Humor helfen bei ganz vielen „Unpässlichkeiten“, die uns tagtäglich ereilen – und sie erleichtern unseren Alltag beim Lernen, stärken das Immunsystem, spenden Trost und fördern das soziale Miteinander.

Der Erziehungswissenschaftler Dieter Kassner fordert mehr Humor im Unterricht!

Lachen kann man sogar rudimentär oder gar „primitiv“ bezeichnen: Das Lachen (der angeborene Reflex  zum Lachen) findet in einer „älteren“ Hirnregion statt – im  so genannten „lateralen Hypothalamus“. Dagegen liegt unser Sprachzentrum in der Hirnrinde, die entwicklungsgeschichtlich viel „jünger“ ist. ♥ Ja – das Lachen war sozusagen „zuerst“ da!

Humor scheint nun auch das Lernen und die Gedächtnisleistung  aktiv zu fördern. Hier gibt es einige Forschungsarbeiten der amerikanischen Psychologin Kristy Nielson oder des kanadischen Psychologen und Lachforschers Rod Martin.

Hierzulande fordert Dieter Kassner mehr Lebensfreude und Erheiterung  beim Unterrichten.  Das nimmt den Schülern nicht nur die Angst vor dem Lehrer und dem Lernstoff, es mindert zudem Aggressionen und schafft ein gutes Klima für alle Beteiligten. Und eine bessere Konzentration und Kreativität fördert es auch, denn mit erhöhtem Spaß- und Freudefaktor können sich Kinder und auch Erwachsene (!) Lerninhalte viel  besser merken. Beim Lachen sind nicht nur viele Muskeln beteiligt, auch der beschleunigte Atem versorgt das Gehirn mit viel mehr Sauerstoff!

Selbst ein einfaches Lächeln kann schon „zaubern“! Das funktioniert nämlich auch anders herum: Eine bewusste Veränderung der Gesichtsmimik – also ein künstlich erzeugtes Lächeln – verändert auch die eigenen Gefühle. Die Welt sieht dann gleich viel „rosaroter“ aus!

Lachen ist gute Medizin!

Die Redaktion erinnert sich da an das bekannte und durchaus provozierende Buch von Mirsakarim Norbekov – Die Eselsweisheit! Hier berichtet er von einem längeren Aufenthalt in einem Kloster, in dem die freiwilligen Gäste und Seminarteilnehmer gleich mehrere Tage hintereinander durchgängig lächeln oder lachen mussten/durften... Eine schwierige Übung, wenn man eher griesgrämig durchs Leben geht oder mit schmerzhaften Symptomen einer Krankheit gequält wird.
Doch das große „Wunder“ geschah: Die Krankheiten verschwanden nach einiger Zeit des Übens und des Lachens! In der Fachsprache nennt man so etwas auch „Body-Feedback“. Unser Körper ist einfach intelligent konstruiert, oder?

Lachen, Singen, Tanzen Lachen, Singen, Tanzen

Hier werden durch Lebensfreude die inneren Heilkräfte geweckt. Der Autor spricht aus eigener Erfahrung!
Peter K. Keller

Das Gehirn registriert über die feinen Muskelbewegungen „gute Laune“ und Freude. Alles, was wir dann gerade erleben, steht sozusagen unter „einem guten Stern“. Im Gesicht sind das übrigens 17 und am restlichen Körper 80 Muskeln, die beim Lachen aktiviert werden. Der wichtigste Lachmuskel nennt sich „Musculus zygomaticus major“. Und auch das bekannte Zwerchfell ist maßgeblich beim Lachen (und Atmen) beteiligt.

Die Forschung über das „Lachen“ heißt Gelotologie (Griechisch ‚gelos“: das Lachen). Wir alle kennen Dr. Eckart von Hirschhausen und sein Streben, Humor in die Kliniken zu tragen! Ein sinnvolles Wirken, was unbedingt  unterstützt und weiter gefördert werden sollte! Werden wir für einige  Minuten am Tag zum eigenen „Clown“...

 

  Wie sagte schon der Komiker Charlie Chaplin:

„Ein Tag ohne Lachen
ist ein verlorener Tag“

Quelle:
www.spektrum.de/alias/ratgeber/mit-humor-geht-alles-besser/1288105
www.paulekman.com/facs
www.unifr.ch/med/de/news/n5
www.lachmagazin.wordpress.com/2007/05/30/muskelaktivitaten-beim-lachen/

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