With One Voice With One Voice

Das Geheimnis, das uns alle verbindet! Zeitgenössische Mystiker erzählen von ihrer gemeinsamen Vision und fordern auf, über unsere vermeintliche Getrenntheit hinauszublicken!
Eric Temple
Ein kluger Spruch sagt: „Auf der Welt gibt es so viele Religionen wie Menschen“. Im gleichen Atemzug gibt es die meisten kriegerischen und feindseligen Auseinandersetzungen wegen unterschiedlichem Glaubens. Ein Dilemma.

Und dann kommt jetzt noch diese Erkenntnis: Je komfortabler die Menschen in einer Klimazone leben, desto freundlicher sind die dort herrschenden „Götter“ oder „Gottheiten“ gestimmt. Eine gewagte, neue These!

Eine Forschergruppe der Universität in North Carolina, USA hat das nun ganz genau untersucht. Dabei nahmen sie nicht nur die fünf Weltreligionen unter die Lupe – wie das Christentum (etwa 2,1 Mrd. Anhänger), den Islam (etwa 1,3 Mrd. Anhänger), den Hinduismus (etwa 850 Mio. Anhänger), den Buddhismus (etwa 375 Mio. Anhänger) oder das Judentum (etwa 15 Mio. Anhänger). Sie untersuchten hierfür insgesamt 583 Glaubensgesellschaften aus den existierenden, bekannten Religionen.

Dabei muss man wissen, dass das konkrete Wissen über die Herkunft der verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen irgendwie immer noch im Dunkeln liegt. Man kann Gründungsjahre nachvollziehen, außerdem Tendenzen und Entwicklungen, die sich dem Zeitgeist anpassten. Doch bestimmte Grundthemen und Richtungen sind wohl immer noch unverändert... aus gutem Grund aus der Sicht der Mächtigen.

Die aufgestellte Theorie laut den Ergebnissen ihrer Forschungen lautet demnach: Die Moral sowie die Strenge einer Religion korreliert mit der vorherrschenden Klimazone! Und zwar schon in der Gründungsphase!

 

Botero-et-al-PNAS

Copyright Foto: Botero et al, PNAS www.pnas.org/content/early/2014/11/05/1408701111.full.pdf Der Weltatlas der Götter laut dem Forscherteam um Carlos Botero: Die blauen Punkte kennzeichnen die strengen Götter, die roten Punkte sind sanfteren Götter. Die dunkelgrauen Gebiete weisen eine größere Pflanzenvielfalt aus.

 

Warum gehen sie davon aus?

Ein Blick in die Sozialstruktur der verschiedenen Kulturen lässt erahnen, was der Hintergrund ist: Die Menschen halten mehr zusammen und kooperieren besser miteinander, wenn sie tendenziell einer Notlage ausgesetzt sind oder davon bedroht werden. Nahrungsknappheit, Wasserknappheit, Unwetter, Erdbeben, Infektionskrankheiten,... alles klimabedingte Einflüsse. Und alles in allem ein Grund, gute Kontakte zum Nachbarn zu pflegen – sehr gute sogar!

Die greifbaren und allgegenwärtigen Auseinandersetzungen mit Krankheiten und dem Sterben scheint im Zusammenhang dazu zu stehen, dass die Bevölkerung sich eher zum Glauben „bekennt“ und ihn praktiziert.

Zu den Parametern der Untersuchungen des Wissenschaftsteams rund um Carlos Botero gehörten somit die ökologischen, sozialen als auch die historischen Komponenten.

So kamen sie zu der Erkenntnis, dass es eben in einer Wüstenregion (man denke an den Nahen Osten...) einen sehr übermächtigen Gott geben müsse und es Sinn stifte, dass die Menschen hier viel gläubiger sind und den moralischen Vorgaben vertrauten – auch wenn sie mitunter ziemlich rigide sind. Letztlich gibt es ja dann auch einen Zusammenhang zwischen Reichtum und Klima eines Volkes. Und zwischen Armut und Religion, und so weiter. Also ein komplexes Gebilde.

Eine vielleicht gewagte These und immer noch reine Theorie einer dennoch ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Vorgehensweise.

Und wie ist das bei uns?

Auf eine Weise kaum vorstellbar in unseren westlichen Breitengraden und Gewohnheiten. Doch in gewisser Weise können auch wir uns nicht ganz den Ritualen und Vorschriften der Religion(en) entziehen. Gerade jetzt wieder – zu Weihnachten – lassen sich die meisten Menschen gerne in den oft kitschig anmutenden Sog des Weihnachtsfestes mitreissen. Vielleicht eine große Sehnsucht nach Verbundenheit und Zusammenhalt – das Fest der Liebe eben. Im Alltag wird das nicht (mehr) gelebt.Und gerade das ist furchtbar schade. Ja! Gute Beziehungen zu pflegen, ist doch die beste Voraussetzung, um gesund und glücklich zu sein und zu bleiben.

Die Religion spielt also bei den meisten Menschen hierzulande keine dominante Rolle mehr. „Unser“ Gott ist freundlich und nett. Und im Notfall gibt es ja die „Ersatz-Religionen“... aber auch das ist keine Lösung. Das „Geheimnis“ liegt ja in dir selbst...

 

Widersprüche blieben da nicht aus.
Vielleicht ist da die Gemeinsamkeit um so wahrscheinlicher,
je größer der Unterschied ist.

 

Noch ein weiterer Film-Tipp der Redaktion: Der Kinofilm „Monsieur Claude und seine Töchter“ nimmt auf ironische Weise das Thema der kulturellen & religiösen  Unterschiede auf und treibt es ordentlich auf die Spitze. Diese Überzeichnung dient jedoch der klaren Sicht, um was es hier auf dieser Erde in Wirklichkeit geht: Um die Liebe!

Das scheint so mancher dieser „Götter“ vergessen zu haben... oder gibt es sie womöglich gar nicht? Wer hat das schon untersucht? ;-)

 

 

Quelle:
www.welt.de/wissenschaft/article134388417/Der-Weltaltlas-der-strengen-und-der-netten-Goetter.html
www.cabotero.weebly.com/
www.pnas.org/content/early/2014/11/05/1408701111.abstract
www.pnas.org/content/early/2014/11/05/1408701111.full.pdf
www.thenakedscientists.com/HTML/news/news/1000597/
www.de.wikipedia.org/wiki/Weltreligion

www.de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

 

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