Clif Sanderson ist ein weltweit aktiver Heiler und Autor, der eine spezielle Heilmethode, die „Deep Field Relaxation (DFR) entwickelt hat. Hier berichtet er von seinen Hilfseinsätzen in  Tschernobyl und über seine Sichtweise, wie gesundheitsgefährdend das Atomunglück in Japan tatsächlich werden könnte.

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Tschernobyltragödie und ihre Folgen

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Greenpeace - wie alles begann
Francis Hallé

Über fünf Jahre habe ich unmittelbar im Zentrum der Tschernobyltragödie mit meiner Methode Deep Field Relaxation (DFR) gearbeitet und in Krankenhäusern, Dörfern und Schulen viel Zeit mit Kinder verbracht, die an den unmittelbaren Folgen der Belastung mit radioaktiver Strahlung litten. Die Menschen in den betroffenen Regionen waren zutiefst beunruhigt und bekamen nur spärliche Informationen, wie sie mit der enorm bedrohlichen Situation umgehen sollten. Vor Ort habe ich erkannt, dass weder das steigende Auftreten von Geburten behinderter Kinder, noch der erschreckende 80-fache Anstieg von Krebserkrankungen bei Kindern derart zerstörerisch wirkte, wie die ständige Furcht der Menschen vor den Folgen der Katastrophe, die ihnen bis heute weder Ärzte noch Wissenschaftler tatsächlich erklären können.

Professor Larissa Evetts, die ein Team aus Ärzten und Physikern in Grodno, Weißrussland leitete, ließ an den dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen der Tschernobylkatastrophe keinen Zweifel. Nachdem sie mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen untersucht hatte, berichtete sie, das nicht eines der Kinder, selbst jene in den vermeintlich „sicher“ eingestuften Gebieten, wie etwa der Hauptstadt Minsk, als gesund gelten konnte. Ihre fortlaufenden Untersuchungen in den verstrahlten Gebieten zeigten, dass 70 Prozent der Kinder unter anormalen Blutdruck litten, bei 66 Prozent konnten Schilddrüsenerkrankungen festgestellt werden und bei 39 Prozent traten Augenkrankheiten auf. Alle 30.000 Kinder wiesen in ihrem Urin einen 100-fach höheren Wert an radioaktiver Strahlung auf als normal.

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Fukushima und Tschernobyl

Angesichts der Atom-Katastrophe in Japan stellt sich jetzt erneut die Frage nach den gesundheitlichen Gefahren radioaktiver Strahlung und wieder werden die selben Lügen und Verschleierungen sogenannter „Experten“ verbreitet.

Ja, aber ist Tschernobyl nicht ein komplett anderer Fall verglichen mit der derzeitigen Situation in Japan? Das wird derzeit noch behauptet. Eventuell stimmt das auch, aber vielleicht wurde nur noch nicht alles offengelegt.

Im November 1990 erhielt ich die Einladung meiner späteren Frau Galina Laskova, Filmregisseurin und Mitbegründerin der Organisation „Children of Chernobyl“, in Minsk zusammen mit dem Team von Professor Olga Aleinikova in der dortigen Kinder-Klinik zu arbeiten. Leukämie ist eine der Krankheiten, die mit Radioaktivität in Zusammenhang stehen, und die dort am häufigsten auftrat. 20 Prozent der behandelten Kinder starben – trotz Chemotherapiemöglichkeiten und der Unterstützung ausländischer Ärzteteams.

Bereits nach der ersten Woche, in der ich DFR dort angewendet hatte, konnten die Ärzte auffällige Veränderungen im Blut der Kinder nachweisen. Die Menge der roten Blutkörperchen und der T-Zellen hatte sich signifikant erhöht und das Wohlbefinden und der Appetit der Kinder hatte sich merklich verbessert. Einige der jungen Patienten starben trotzdem – aber gegenüber zwölf bis 15 reduzierten sich die Todesfälle auf nur noch drei bis vier pro Woche.

Von 1991 bis 1994 Jahre führte ich in Moskau, in Kooperation mit dem LENZ Medical Research Centre unter der Leitung von Professor Leonid Makarov, weitere Untersuchungen zur Wirksamkeit von Deep Field Relaxation bei chronischen Erkrankungen durch. Zudem arbeitete ich parallel mit Kindern, die an den Folgen radioaktiver Verstrahlung, wie Blutanomalien und Krebserkrankungen, litten. DFR zeigte, dass der Bewusstseinszustand des Anwenders eine bedeutende Rolle bei Heilungsprozessen spielt. Wenn „ich“ mich selbst in einem Zustand tiefer Entspannung bringe und meine Intention ist, meinem Patienten eine Hilfe zu sein, dann wird er davon positiv beeinflusst werden.

Obwohl ich weder eine medizinische noch eine wissenschaftliche Ausbildung absolviert habe, konnte meine Methode große Erfolge aufweisen. Meine Arbeit wurde sogar vom Russischen Gesundheitsministerium gewürdigt und mir wurde 1992 der Albert-Schweitzer-Preis für humanitäre Dienste in der Medizin verliehen.

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1991 gründete ich mit meiner Frau Galina die Organisation FOCUS International, deren Ziel es ist, eine ganzheitliche medizinische Versorgung für betroffene Kinder und ihre Familien zu schaffen und ein Bewusstsein für die Gefahren von Atomkraft zu wecken. Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Vorgehen, Kinder aus verstrahlten Gebieten in fremde Länder zu bringen, setzten wir uns in der Tschernobylregion erfolgreich dafür ein, vor Ort Zentren zur Rehabilitation für Kinder und deren Eltern einzurichten. Wir stehen auch derzeit für Vorträge zur Verfügung und hoffen, weitere Fördermittel für FOCUS International zu erhalten.

Wie sieht es mit der konkreten Anwendung von Deep Field Relaxation aus?

Die Auswirkung von Tiefenentspannung auf die Gesundheit und die Lebensqualität wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen dokumentiert. DFR geht noch einige Schritte weiter und knüpft an Erkenntnisse der modernen Physik an. Meine Methode will eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität schlagen. Hier spielt nun noch die Dimension des Feldes, also der ordnenden Kraft im Universum, eine Rolle. So entsteht Deep (tief) Field (das Feld der ordnenden Kräfte) Relaxation (die Entspannung)- ein Entspannen und ein Anvertrauen in die ordnende Kraft des Universums.

Bruce Lipton machte die bahnbrechende Entdeckung, dass jede Zelle ihr eigenes individuelles Bewusstsein hat. Ich vertraue dem Fluss der ordnenden, universellen Kräfte, die in allen Lebewesen und der gesamten Schöpfung wirken. Jedes einzelne Molekül, jede Zelle trägt das Bestreben in sich, sich in Richtung Harmonie und Ordnung zu bewegen, das heißt automatisch auch hin zur Gesundheit.

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DFR ist ein „geschehen lassen“ der natürlichen Selbstheilungskräfte. So kommt es automatisch bereits nach ein paar Minuten zu einer wahrnehmbaren Resonanz im Energiesystem des Patienten – die Lebenskraft kann wieder freier fließen. DFR ist das perfekte Mittel, um die Konzepte des universellen Feldes, der Transformation von Bewusstsein, der Intention zur Heilung wie auch Liebe in Aktion in praktische Werkzeuge für Menschen umzusetzen!

Clif Sanderson

Über Clif Sanderson

Der Neuseeländer setzte als Vorreiter erstmals auf die verändernde Kraft des Bewusstseins und den Einsatz von Intentionen, um zu heilen. Die sanfte Intention, helfen zu wollen und sich zur Verfügung zu stellen, reicht bereits aus, um ein vertrauensvolles Loslassen beim Klienten auszulösen. In diesem tiefen Ruhezustand kommt es zu eindrucksvollen Heilprozessen. Mit seiner Methode der Tiefenfeldentspannung engagiert er sich weltweit und setzte sie u.a. mehrere Jahre erfolgreich bei den Opfern der Tschernobylkatastrophe ein. Für seine Verdienste wurde Sanderson vom russischen Gesundheitsministerium ausgezeichnet und er erhielt den Albert-Schweitzer-Preis für humanitäre Dienste in der Medizin. Zudem demonstrierte 2005 eine Forschungsstudie mit Krebspatienten an der Universitätsklinik Freiburg die Wirksamkeit seiner Methode. Clif Sanderson hält Vorträge und Seminare zu Deep Field Relaxation.

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