Unsere Welt ist geprägt von Gewalt, Terror, Krankheit und insbesondere Egoismus. Vor allem in den Medien sieht man selten Dinge, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen. Wir wollen dem entgegenwirken und Dir von Dingen erzählen, die uns die Möglichkeit schaffen mit kleinem Aufwand etwas Gutes zu tun. Viele kleine Start-ups und Projekte leben davon, dass Menschen wie Du und ich ein Bewusstsein für unsere Umwelt entwickeln und etwas tun wollen, um diese ins Positive zu verändern. Ein paar dieser Projekte wollen wir Dir heute vorstellen. Die Links zu den jeweiligen Webseiten findet ihr dann in der Quellenangabe.

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Die Apfelretter – ein Projekt, das erntemüde Apfelbaumbesitzer und pflückwillige Städter zusammenbringt

Das Projekt “Apfelschätze”, welche die Kulturwirtin und freiberufliche Künstlerin Anja Fiedler nach ihrem Studium ins Leben gerufen hat, beschäftigt sich damit, heruntergefallene Äpfel zu retten, welche unter normalen Umständen auf dem Boden vergammeln würden. Ziel ist es, rund um Berlin und Brandenburg Äpfel zu retten und ein Bewusstsein für nachhaltige Ernährung zu schaffen. Aber auch das Pflanzen neuer Bäume und der Erhalt dieser liegt der Gründerin Anja Fiedler am Herzen.

Ob Schulen, Kitas, Familien oder andere Freiwillige. Jeder darf mitmachen die „Apfelschätze“ einzusammeln, um seinen Beitrag zu leisten. Nach der Ernte wird der Ertrag unter allen Teilnehmenden aufgeteilt, wobei der Winter dazu genutzt wird, mittels Baumschnittkursen die Bäume zu pflegen und mit dem Projekt „Stadt-Baum-Schule“ eine essbare Stadt zu schaffen. Förderungen erhält das Projekt „Apfelschätze“ nicht und wird nur durch die Gründerin selbst und diverse Spenden getragen.

Etepetete – „Think outside the Box“

Etepetete ist ein weiteres Projekt, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gemüse und Obst zu retten. Jeder von uns halt wohl schon mal von der sogenannten EU-Norm gehört, welche festlegt, wie Obst und Gemüse aussehen muss, damit es verkauft werden darf. Gurken zum Beispiel dürfen nur bis zu einer bestimmen Krümmung in den Vertrieb, da sie ansonsten nicht lukrativ verpackt werden können. Der Rest, wird weggeschmissen…

Aber nicht bei Etepetete. Das Unternehmen wurde 2015 von den drei Gründern Chris, Georg und Carsten in Leben gerufen, um der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen. Hierfür hat Etepetete zusammen mit zahlreichen Landwirten ein Netzwerk geschaffen, welches ein Auffangbecken für Bio-Obst und Gemüse bildete. Zwar entsprechen diese Früchte nicht der Norm, was heißt, dass Du auch mal eine Karotte mit zwei Enden oder eine Tomate mit ungewolltem Zwilling bekommst, aber genau das ist es ja, worum es geht. Und schmecken tut das Obst deswegen ja auch nicht anders.

Verschickt werden die Früchte dann in der Hauseigenen „etwas anderen Gemüsekiste“ direkt vom Feld an Deine Haustüre. Ich selbst habe ein Abo abgeschlossen und bekomme alle zwei Wochen eine Box, voll mit Obst und Gemüse, und um ehrlich zu sein, sahen meine Früchte bisher nicht anders aus als die aus dem Supermarkt. Die Qualität ist super, das Gemüse frisch und vor allem Bio!

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Repair Cafés – Reparieren, statt wegwerfen

In Europa entstehen jährlich um die 2.538 Mio. Tonnen Müll, was in einer Konsumgesellschaft, in welcher wir heute Leben kein Wunder ist. Nur die wenigsten machen sich die Mühe, kaputte Dinge, wie damals einfach zu reparieren. Vor allem Elektrogeräte, Möbel, Klamotten und Spielzeug, werden viel zu schnell weggeschmissen, obwohl sie mit ein paar Handgriffen wieder einwandfrei funktionieren würden. Und genau an diesem Punkt kommen die Repair Cafés ins Spiel. Hier Treffen sich ehrenamtliche Helfer aus Deiner Region an einem bestimmten Ort, oft sind es öffentliche Räumlichkeiten, um verschiedenste Nutzgegenstände wieder auf Vordermann zu bringen.

Werkzeuge und Know-How sind vorhanden und wenn Du selbst zum Handwerker werden willst, kannst Du bei den Reparaturen entweder zuschauen, mithelfen oder Dich an den vorhandenen Fachbüchern zum Thema bedienen. Die Kosten für die Reparatur halten sich in der Regel im überschaubaren Rahmen, da Du eigentlich nur bezahlen musst, wenn für den Gegenstand, welcher repariert werden soll, bestimmte Teile bestellt werden müssen. Im besten Fall legst Du mithilfe der ehrenamtlichen Helfer allerdings selbst Hand an, um gewisse Reparaturen beim nächsten Mal im Alleingang erledigen zu können, denn das Ziel des Projekts.

Gegründet wurde die Initiative Repair Café 2007 von der Umweltaktivistin Martine Postman mit dem Ziel, auf verschiedene Arten für Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene einzustehen. Außerdem liegt es ihr am Herzen, den Menschen dabei zu helfen, wieder mehr Bewusstsein für unsere Umwelt zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei, den Menschen zu zeigen, dass das Reparieren von Gegenständen auch Spaß machen kann und kein Hexenwerk ist, wenn man sich mal mit den grundlegenden Dingen beschäftigt hat.

Packbuddy – „ohne Müll ist schöner“

Das Thema Müll und wie viel sich davon jährlich in Europa ansammelt, hatten wir bereits einen Punkt weiter oben. Wenn es um Müllproduktion geht, spielt aber nicht nur unserer Wegwerfgesellschaft im Sinne von kaputten Gegenständen eine Rolle. Nein, auch wenn um Verpackungsmüll geht, sind wir ganz vorne Mit dabei. Und da kommt Packbuddy ins Spiel. Eine Kampagne, gegründet von Yamuna, Yui und Andi, die die Welt mit ihrer Idee ein Stück besser machen wollen.

Ziel ist es, ganz einfach gesagt, Müll zu vermeiden, und das vor allem im Bereich „Essen to go“. Denn vor allem hier entsteht enorm viel Verpackungsmüll, da die Verpackungen besonders kurzlebig sind, eigentlich aber leicht zu vermeiden wären. Die Idee dahinter: Jeder nimmt seine Verpackung (vielleicht aus dem Tupper-Schrank der Oma) einfach selbst mit, sodass Einwegverpackungen überflüssig werden. Erkennbar durch ein eigens dafür entwickeltes Siegel in Form eines Stickers, welcher am Eingang eines Restaurants angebracht wird, weißt Du genau, dass Du hier mit Deiner Verpackung willkommen bist. Deine Verpackung darfst Du aber natürlich auch in jedes andere Geschäft mitnehmen. Wie das ankommt, erfährst Du dann spätestens an der Theke ;-)

Ecobookstore – der grüne Online-Buchhandel

Bei der Gründung des Unternehmens im Februar 2009 lag der Schwerpunkt zunächst auf der Erbringung von IT-Dienstleistungen und dem Betrieb von Fotovoltaikanlagen und einer Land- und Forstwirtschaft. Seit März 2012 entstand dann zusammen mit dem Online-Shop Ecobookstore in Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Libri GmbH die Idee, sich für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Das heißt, das Unternehmen spendet einen Großteil seiner Einnahmen für den Schutz des Regenwaldes in Kooperation mit dem Verein „Rettet den Regenwald“.

Die Idee hinter den Ecobookstore ist es einen Betrieb zu schaffen, welcher seinen Besuchern eine ökologische, nachhaltige und faire Online-Handelsplattform bietet, die einen möglichst hohen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes und für den Klima- und Umweltschutz leistet.

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Quellen:

Die Apfelretter

Etepetete

Repair Cafés

Packbuddy

Ecobookstore

 

 

 

 

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