Wirksame und hilfreiche Kräuterpflanzen für die häufigsten Beschwerden, die als Tee, Sirup, Badezusatz, Tinktur oder Kräuterlikör rasch Linderung verschaffen. Von Abwehrkraft bis Zahnschmerzen...

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Abwehrkräfte stärken sowie Unterstützung bei Energiemangel und Erschöpfung

Holunder (Sambucus nigra)

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  • Tee aus getrockneten Blüten ist gut fürs Immunsystem sowie bei Erkältungen („Schwitztee“)
  • Saft oder Sirup aus Beeren stärken im Winter die Abwehrkräfte, außerdem reinigt es auch Magen und Darm


Brennnessel (Urtica dioica)

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  • Die Samen der Brennnessel (der „Weiblichen“) können im August abgestreift werden und aufs Butterbrot oder im Salat gegessen werden! Sie geben viel Kraft bei Erschöpfung (und wirken sogar aphroidisierend...!)
  • Die frischen Blätter sind im Frühjahr blutreinigend und entschlackend. Aber auch als Tee aus getrockneten Triebspitzen tief reinigend und stärkend!


Schlehe (Prunus spinosa)

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  • Saft; Sirup oder Marmelade aus den Früchten der Schlehe helfen bei der Rekonvaleszenz, bei Erschöpfung und stärken zudem die Abwehrkräfte.


Bauchschmerzen/Bauchkrämpfe

Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)

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  • Bei Krämpfen in Magen und Darm (aber auch bei Migräne und Menstruationsbeschwerden) hilft ein Tee am besten aus frischem Kraut (getrocknet geht aber auch)! Im Volksmund wird es auch „Krampfkraut“ genannt.
  • Auch bei Durchfall, Wadenkrämpfen oder Regelbeschwerden kann eine Tinktur daraus helfen.


Ringelblume (Calendula officinalis)

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  • Ist die Magenschleimhaut gereizt oder entzündet, helfen die frischen oder getrockneten Blüten der Ringelblume als Tee.
  • Ringelblume hilft bei entzündeten Schleimhäuten (und Hautverletzungen) aller Art

Einschlafstörungen und Nervosität

Johanniskraut (Hypericum perforatum)

 

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  • Bei Schlaflosigkeit, die Unruhe und nervöse Reizungen als Ursache haben, hilft ein Tee aus den frischen oder getrockneten Blüten (am Abend getrunken!).
  • Aus den Blüten kann auch ein Wein als „Schlummertrunk“) hilfreich sein (Ursula Stumpf)
  • Weitere beruhigende Pflanzen sind Hopfen, Hafer und Baldrian.

 

Gelenkschmerzen und Bewegungsapparat

Beinwell (Symphytum officinale)

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  • Beinwell findet sich heute in Salbenform ganz leicht in der Apotheke. Diese hilft bei allen Arten von Sportverletzungen und wirkt gleichermaßen  auf Sehnen, Knorpeln, Knochen, Gelenke und auch Venen. Auch bei Rheuma und Überbeine hilft das Kraut.
  • Mit einer selbst gemachten Wurzel-Tinktur kann man bei Schmerzen Umschläge machen.
  • Bei Rückenschmerzen und Problemen mit den Bandscheiben wirkt der Acker-Schachtelhalm kräftigend.

 

Kopfschmerzen (und Migräne)

Melisse (Melissa officinalis)

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  • Bei krampfartigen Kopfschmerzen haben wir weiter oben schon das Gänsefinger-Kraut kennengelernt.
  • Bei Spannungskopfschmerzen wirkt ein Tee aus Melissenblättern entspannend, krampflösend, nervenstärkend und überaus beruhigend.
  • Als Vollbad lindert Melisse Nervosität und Unruhe. Als Tinktur hilft es vorbeugend bei Migräne.
  • Auch Eisenkraut, Lavendel und Waldmeister sind gute Hausmittel bei Kopfschmerzen!

 

Nieren/Blase

Goldrute (Solidago canadensis)

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  • Ein Tee aus Goldrute reinigt Lymphe und schwemmt Gifte aus dem Körper. Er hilft so bei Reizblase, Entzündungen der Blase und regt gleichzeitig die Nierentätigkeit und das Lösen von Nierengries an.
  • Weitere hilfreiche Mittel sind Birkenblätter bei Harnwegsinfekten oder Wacholder und Brennnessel.

 

Zahnschmerzen/Zahnfleischentzündungen

Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)

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  • Die Blätter des Nelkenwurz als Tee lindern Entzündungen der Zahnfleischhaut.
  • Als ätherisches Öl wirkt es entzündungshemmend und desinfizierend und findet sich in vielen Mitteln aus der Apotheke als Zusatz.
  •  Weitere hilfreiche Kräuter für die Zähne sind Salbei, Thymian, Gänse-Fingerkraut und Gundermann.

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Die Informationen zu den oben genannten Kräutern sind keine Heilaussagen! Bitte beachten Sie die Fachliteratur und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die entnommenen Beschwerden und Kräuterrezepte entstammen von den Autorinnen Ursula Stumpf, Adelheig Lingg sowie Gertraud Beck und den unten stehenden Büchern. Hier können Sie vertiefend weiterlesen – mit vielen tollen Rezepten und Anregungen:

buch_das heilpflanzenjahr               buch_unsere heilkraeuter             buch_die kleine naturapotheke

 

 

 

 

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