Für viele Menschen spielt Geld eine ziemlich zentrale Rolle im Leben. Entweder, weil sie zu wenig davon haben und es ein ständiges Sorgenthema ist … Oder aber, weil sie nach mehr streben. In der Hoffnung, dass ihr Leben dadurch einfacher, besser oder schöner wird. Doch wie wichtig ist Geld wirklich für dein Glück? Was glaubst du?

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Filmtipp: The Secret
Das Geheimnis zu einem wunscherfüllten Leben.

Macht Geld nun glücklich oder nicht?

Ein Artikel von @Mathias Rudolph.

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Das Geheimnis
Rhonda Byrne

Vielleicht glaubst du, Geld und Glück sind quasi gleichzusetzen. Weil du dir dann alle deine Träume erfüllen kannst. Vielleicht glaubst du aber auch, dass Geld und Glück nicht zusammenhängen, sondern andere Dinge viel wichtiger sind. Je nachdem wirst du dem Thema Geld einen relativ hohen Stellenwert in deinem Leben geben oder eben nicht.

Marcel Reich-Ranicki sagte mal: „Geld macht nicht glücklich, aber es ist besser, im Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“

Oscar Wilde philosophierte zum Thema Geld: „Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“

Auf der anderen Seite meint der weise Volksmund: „Glück kann man sich nicht kaufen.“

Und: „Geld allein macht nicht glücklich.“

Und wo liegt nun die Wahrheit? Wie wichtig ist Geld wirklich für dein Glück?

Da du vermutlich auch noch nie den Lottojackpot geknackt hast, hast du ja auch nicht unbedingt die Möglichkeit zu vergleichen. Und solange du die Erfahrung nicht am eigenen Leib gemacht hast, wirst du wahrscheinlich so denken wie die meisten: „Natürlich macht Geld allein nicht glücklich … Aber es macht das Leben um vieles einfacher!“

Und damit liegst du auch nicht ganz falsch.

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht … Denn natürlich bleiben da einige Fragen offen:

  • Wenn Geld allein mich nicht glücklich macht, was macht mich denn dann glücklich?
  • Wie viel Geld bräuchte ich, um glücklich zu sein?
  • „Mehr ist immer besser“ – stimmt das?
  • Oder gibt es vielleicht einen Punkt, ab dem mehr Geld mich nicht noch glücklicher macht?
  • Kann zu viel Geld irgendwann vielleicht sogar unglücklicher machen?

Spannend wäre es ja mal zu erfahren, was die Wissenschaft dazu sagt. Und da ich zu diesem Thema auch schon wissenschaftlich geforscht habe, bin ich zufälligerweise ein bisschen drin in dem Thema.

Inzwischen gibt es nämlich einige Untersuchungen, die sich genau mit diesen Fragen beschäftigen. Und dir darauf interessante Antworten geben können.

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Weniger glücklich trotz mehr Geld: Wie kann das sein?

In meinem Studium bin ich zum ersten Mal auf das sogenannte Easterlin-Paradox gestoßen.

Das Easterlin-Paradox besagt zusammengefasst: Mehr Reichtum in einer Gesellschaft führt nicht zu mehr Lebenszufriedenheit der Menschen.

Richard Easterlin konnte das nachweisen, indem er Studien zur subjektiven Lebenszufriedenheit der Amerikaner über einen Zeitraum von 25 Jahren ausgewertet hat.

Und das überraschende Ergebnis war: Obwohl sich das Einkommen zwischen 1946 und 1970 im Durchschnitt nahezu verdoppelt hat, wurden die Amerikaner nicht zufriedener.

Was noch mehr überrascht: Die Menschen in Ländern wie Puerto Rico und Kolumbien, die ein weitaus geringeres Pro-Kopf-Einkommen haben als die Amerikaner, spürten eine vergleichbare Lebenszufriedenheit!

Wie kann das sein?

Das Easterlin-Paradox hat in der Forschung eine Lawine losgetreten. Die Wissenschaft wollte herausfinden: Welche Rolle spielt Geld wirklich für das subjektive Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit der Menschen? Macht Geld in Wirklichkeit gar nicht glücklich?

Was sagt die Wissenschaft? Wie wichtig ist Geld wirklich für dein Lebensglück?

Los geht es mit einer der wichtigsten Fragen:

Macht Geld glücklich? Überraschende Erkenntnisse und Einsichten
Macht Geld überhaupt glücklich? Und wenn ja, wie viel Geld?
Alle Erkenntnisse auf einen Blick
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