Mit dem „richtigen“ Glaubenssatz den Schlüssel für Lebensfreude, Erfolg und Erfüllung finden!

Weiterlesen

It´s simple, but not easy!

Der spirituell geschulte Mathematiker, Autor und Seminarleiter Axel Burkart verbindet auf besondere Art und Weise Natur- und Geisteswissenschaft. Seine beliebten Vorträge zur spirituellen Wissenschaft gibt es seit mehr als 15 Jahren. Die Essenz seiner Arbeit liegt nun in seinem neuen Werk Mit einem Satz das Leben ändern vor – und es ist tatsächlich nur ein (richtiger!) Glaubenssatz, der letztlich als Schlüssel zur Lebensfreude und Gesundheit dient.

Doch er sagt selbst: „It´s simple, but not easy“!

Die Horizonworld Redaktion war nach der Lektüre des Buches neugierig und hat ihm hierzu einige Fragen gestellt, um herauszufinden, ob es wirklich so „einfach“ ist und ein einziger Satz zur eigenen „Transformation“ genügt!

Interview mit Axel Burkart zu „Mit einem Satz das Leben verändern“

Horizonworld Redaktion:

Es ist wirklich hilfreich, die ganzen Begrifflichkeiten, die wir so locker in den Mund nehmen, genau zu definieren und zu beschreiben – sozusagen ganz konkret und analytisch. Auch die klassische (Natur-)Wissenschaft funktioniert nur mit der Annahme eines „Geistes“, auch wenn wir das so oft trennen – Materie und Geist. Somit ist die Ursache unserer Probleme im Alltag ebenso rein geistiger Natur? Also ganz einfach?

Axel Burkart:

Ja, letztlich ist alles geistiger Natur. Warum?

Das hängt mit der Frage zusammen, was Materie eigentlich ist. Nach dem wissenschaftlich-spirituellen Weltbild ist Materie auch nichts anderes als Geist. Das wird in den nächsten Jahrzehnten auch immer mehr so gesehen werden. Denn heute wissen die Physiker nicht mehr zu sagen, was „Materie“ ist. Materie ist nur ein anderer Zustand des Geistes, so wie Eis kristallisiertes Wasser und dieses verflüssigter Wasserdampf ist.

Aber noch aus einem anderen Grund ist alles ein geistiges Problem: Alle menschlichen Produkte und auch unsere Gesellschaft ist ein Ausdruck unserer geistigen Gedanken und Gefühle! Alles, was wir heute gesellschaftlich sehen und erleben ist im Prinzip ein Ausdruck unserer geistigen Vergangenheit. Daher ist auch alles, was wir in der Zukunft erleben werden, ein Ausdruck unserer heutigen geistigen Kräfte. Das kann jeder sofort einsehen.

Im wissenschaftlich-spirituellen Weltbild ist dieses Prinzip aus den Erfahrungen und Gesetzmäßigkeiten auch auf die äußere Natur übertragen und daher auch wieder im Einklang mit allen Religionen und spirituellen Lehren: Auch die äußere Natur ist Ausdruck dahinter waltenden Geistes.

Die große Frage ist nun, inwieweit dieses Geistige auf unser menschlich Geistiges reagiert, also inwieweit auch unsere Gedanken z. B. die Natur beeinflussen. Auch das wird mehr und mehr Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion werden und wir werden das bestätigen, was auch alle alten Lehren sagen: Der geistige Kosmos reagiert sehr wohl auf unsere geistigen Kräfte! Wie weit das geht, wird Gegenstand der Forschungen sein. Wir werden aber irgendwann so weit sein, dass wir erkennen, wie Erdbeben und andere Katastrophen sehr wohl auch mit unserem Geist zusammenhängen.

In diesem Sinne werden wir mehr und mehr den Zusammenhang all unserer Probleme mit der ursächlichen geistigen Welt erkennen und begreifen, dass diese die wirkliche Ursachenwelt ist und die materielle nur die Welt der Wirkungen. wir sind dann wieder bei Plato und seiner Ideenwelt.

Das aber bedeutet nicht, dass alles „ganz einfach“ ist.

 

Mein Motto lautet vielmehr:
„It´s simple, but not easy“.

Horizonworld Redaktion:

Wo sitzen unsere Gedanken? Da „streitet“ sich ja die Fachwelt…

Axel Burkart:

Die Fachwelt, die hier angesprochen ist, ist nur die exoterische, naturwissenschaftliche. Sie kann diese Frage auch niemals beantworten. Das geht axiomatisch nicht. Die Fachwelt der Spirituellen Wissenschaft aber kennt wie die alten Inder z. B. im Ayurveda das geistige Element des „Prana“ und den „Pranakörper“, auch „Prana Maya Kosha“ genannt. Die Chinesen sprechen in ihrer Tradition und Medizin vom „Qi“ oder „Chi“. Die moderne Spirituelle Wissenschaft kennt diesen „feinstofflichen“ Körper oder diese feinstoffliche „Hülle“ (Kosha) als „Lebensbildekörper (Rudolf Steiner) oder auch „Ätherkörper“.

In diesem Körper sitzen letztlich die Gedanken und sie können im Gehirn wie in einem Spiegel gelesen werden. Das Gehirn ist also der Spiegel, aber wie im Computer die Hardware, in der die Software abgespeichert ist. Die Hardware bildet die Software ab und daher können auf dieser Ebene auch Hardware-Einflüsse (Störungen) die Software beeinflussen (Psychopharmaka, etc.). Daher sind die Gedanken nicht wirklich im Gehirn zu finden, ebenso wie der Programmierer nicht im Computer zu finden ist und das Programm oder auch Daten erst geladen werden müssen. Dann aber können sie auf dieser Ebene weiterverarbeitet werden und auch auf dieser Ebene beeinflusst werden, ebenso wie unsere Gefühle.

Horizonworld Redaktion:

Woher kann ich „sicher“ sein, dass ich den „richtigen“ axiomatischen Glaubenssatz gefunden habe? Kann ich mich da nicht auch irren?

Axel Burkart:

Ja, natürlich können wir uns irren. Das ist ja gerade zum Glück das Wesen unserer Freiheit! Ich habe aber in meinem Buch genau die Elemente aufgezeigt, die es uns ermöglichen, die Wahrheit zu prüfen. Und dabei spielt der „Geist der Wahrheit“, der sich im wissenschaftlichen Denken, der Logik, zeigt, eine entscheidende Rolle. Und dieser Geist schult dann auch das „Wahrheitsgefühl“, das auf der Ebene des Fühlens Sicherheit gibt. Dieses aber ist zu schulen und zu unterscheiden von den so genannten „Bauchgefühlen“, die fast immer rein persönlicher Natur sind und daher nicht der Wahrheit dienen können. Das Wahrheitsgefühl spielt sich auch auf der Ebene des Herzens ab, nicht des Bauches. Das Bauchgefühl ist auch der alte gute Instinkt, der immer mehr durch das Bewusstsein ersetzt werden wird. Sofern ein Gefühl wirklich instinktiv ist, liegt die Wahrheit nahe. Ist es aber nur persönlich, also nach den persönlichen Sympathien und Antipathien bestimmt, hilft es uns für die Wahrheit nichts. Es hilft uns nur, die Wahrheit über unsere persönlichen Gefühle zu erkennen. Dazu müssen wir aber in das bewusste Denken gehen.

Zudem muss ich den axiomatischen Glaubenssatz bewusst wählen in Bezug auf die Phänomene. Daher steckt in darin bereits eine gewisse Arbeit und Sicherheit. Wichtig ist nur, dass wir stets wachsam sind und daher die „Liebe zur Wahrheit“ pflegen, jederzeit bereit zu sein, den Glaubenssatz auch zu ändern. Mir geht es mit dem Buch auch darum, dass die Menschen ihre axiomatischen Glaubenssätze bewusst wählen. Das ist das entscheidende Element. Sich nicht mehr unbewusst leiten lassen ist das Ziel und darin liegt unsere Freiheit. Daher kann ein Glaubenssatz auch ein Irrtum sein, wenn ich ihn sofort korrigiere, wenn ich den Irrtum erkenne. Wichtig dabei erscheint es mir aber auch, dass wir uns bewusst für die fundamentalen, axiomatischen Glaubenssätze entscheiden bzw. für den Fall, dass sie für unser Leben momentan wichtig sind, sie auch wirklich ernsthaft suchen und dann entscheiden.

Horizonworld Redaktion:

Warum hat ein einziger grundlegender Glaubenssatz solche Macht über unser Leben?

Axel Burkart:

Weil grundlegende Glaubenssätze wie Samen sind, ja sie sind geistige Samen. Ganze geistige Bäume, also Weltbilder oder entscheidende Weltbilder entstehen daraus und diese bestimmen ja unser Leben.

Horizonworld Redaktion:

Ist Logik dann die ursprünglichste Wissenschaft? Noch vor der Mathematik?

Axel Burkart:

Ja, denn die Mathematik benötigt die Logik, die Logik aber nicht die Mathematik. Mathematik bewegt sich in bestimmten Gedanken-Inhalten, also in einem bestimmen WAS unseres Denkens. Logik bewegt sich in den Gesetzmäßigkeiten des Denkens selber, also in dem WIE unseres Denkens. Und dieses benötigt Mathematik. Daraus bezieht auch die Mathematik ihre Sicherheit.

♥ Ein herzliches Dankeschön an Axel Burkart für die aufschlussreichen Antworten! Hier geht es zum Buch „Mit einem Satz dein Leben ändern

Axel Burkart

Axel Burhart Coparight Sylvia Hauff

(c) Sylvia Hauff

Axel Burkart, Jahrgang 51 und Vater einer Tochter ist nicht nur Mathematiker, sondern auch Natur- und Geisteswissenschaftler, freier Lehrer für Holistische Wissenschaft, Spirituelle Wissenschaft und Futural Science sowie Coach und Consultant. Seit 1976 gibt er erfolgreich Seminare und Kurse zum Themenspektrum „Bewusstseinsentwicklung“.

Er ist zudem als Buchautor einem großen Publikum bekannt geworden. Er beherrscht vor allem die praktisch-wirtschaftliche Seite auf vielen Ebenen seines Tuns.

Wer mehr über sein Tun und Wirken erfahren möchte, ist bei „Akademie Zukunft Mensch“ genau richtig!

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Hinterfragt: Es gibt nichts anderes als JETZT

Hintefragt: Warum Angst, Depressionen und andere psychische Symptome überhandnehmen

Filmtipp: Amit Goswami – Der Quantum Activis

Filmtipp: Jenseits der Sinne – Kommunikation zwischen den Welten

Teile den Bericht, wenn er Dir gefallen hat.

Auf Facebook teilen Twitter Jetzt abonnieren 
Das hilft diese Themen zu verbreiten. Vielleicht bist Du das  "Zünglein an der Waage"

Kommentare