Wissenschaftler der Universität von Buffalo haben herausgefunden, dass sich die Frühmenschen mit einer derzeit noch nicht genau identifizierten „Geister-Spezies“ gepaart haben.

Weiterlesen

Filmtipp: Jenseits des GreifbarenEngel, Geister und Dämonen
Aufrüttelnde Fakten und Erkenntnisse für unser materialistisch geprägtes Weltbild.
Jetzt auch online verfügbar.

Ein Speichel-Eiweiß-Gen wirft Fragen auf

Jenseits des Greifbaren DVD Jenseits des Greifbaren DVD

Johann Nepomuk Maier
Engel, Geister und Dämonen

Eine aktuelle Studie, welche eigentlich der Erforschung eines menschlichen Speichel-Eiweißes, des MUC7-Proteins, diente, führte zu einem überraschenden Ergebnis:

Eine Gruppe von Genomen aus Subsahara-Region Afrikas weist eine Version des Gens auf, die sich aus genetischer Sicht geradezu unerklärlich stark von denen aller anderen modernen Menschen unterscheidet.

„Auf der Grundlage unserer Analyse ist die plausibelste Erklärung für diese extreme Variation die sogenannte archaische Introgression – die Einführung von genetischem Material ins Erbgut von modernen Menschen aus einer Spezies von archaischen Menschen“, erklärt Gokcumen.

Wer waren die „archaischen „Geister-Menschen“?

Angesichts der Rate, mit der Gene im Laufe der Evolution mutieren, konnte das Forscherteam auch Rückschlüsse darüber gewinnen, wann das seltsame MUC7-Gen eingekreuzt wurde. Demnach scheint es vor etwa 150.000 Jahren zu der Vermischung zwischen den Vorfahren der heutigen Sub-Sahara-Populationen und der mysteriösen Menschenart gekommen zu sein, die dort damals offenbar noch parallel existierte. Vermutlich unterschieden sich die beiden Vertreter der Gattung Homo deutlich: Wie weitere genetische Hinweise nahelegten, trennten die beiden Menschenformen etwa 1,5 bis 2 Millionen Jahre der Evolution.

Filmtipp: Jenseits des GreifbarenEngel, Geister und Dämonen
Aufrüttelnde Fakten und Erkenntnisse für unser materialistisch geprägtes Weltbild.
Jetzt auch online verfügbar.

 

Damit steht natürlich die Frage im Raum: Wer waren diese menschlichen Wesen? „Sie könnten zu einer Art gehört haben, die wir kennen – beispielsweise eine Unterart des Homo erectus“, sagt Gokcumen. Oder es handelte sich um eine bisher unbekannte menschliche Spezies. Weil wir es nicht wissen, nennen wir sie die Geister-Spezies“, so der Wissenschaftler.

Es wird weiter geforscht und wir dürfen gespannt sein, wohin diese Forschungen führen.

 
 

Weitere Beiträge zum Thema:

Außerirdische? Gibt es doch gar nicht! Oder doch?

Aßerirdisch interessant: Ein Politiker redet über Ufos

Filmtipp: Jenseits des GreifbarenEngel, Geister und Dämonen
Aufrüttelnde Fakten und Erkenntnisse für unser materialistisch geprägtes Weltbild.
Jetzt auch online verfügbar.

Quelle:

http://www.buffalo.edu/ubnow/stories/2017/07/gokcumen-saliva.html

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/anthropologie/-/journal_content/56/12054/18889553/Hinweis-auf-eine-menschliche-Mystery-Spezies/

https://academic.oup.com/mbe

http://www.focus.de/wissen/mensch/studie-der-university-at-buffalo-research-foundation-menschen-haben-sich-vor-jahrtausenden-mit-einer-geister-spezies-gekreuzt_id_7402171.html

Teile den Bericht, wenn er Dir gefallen hat. Das hilft diese Themen zu verbreiten. Vielleicht bist Du das "Zünglein an der Waage".

Kommentare