Wie einfach doch Lösungen buchstäblich in/zu unseren Füßen liegen! Als Stadtmensch sind wir nicht nur gefangen in Betonmauern mit wenig Grün drumherum, tagsüber in Bürokomplexen und später im Auto oder in einem Nahverkehrsmittel. Wir sind auch in unserem

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eigenen Denken eingeschränkt mit sich immer wieder kreisenden Gedanken, die niemals zur sinnvollen Lösung eines Problems beitragen können.

Dabei sind es gerade die Alpha- und Theta-Wellen im Gehirn, die wie aus dem Nichts heraus die perfekte Lösung in uns entstehen lassen. Dies erreichen wir allerdings nur durch entspanntes und/oder meditatives Tun (oder Nichts-Tun...).

Wer kommt also im Grübelstadium auf die Idee, einfach die Wanderschuhe einzupacken und loszulaufen? Sich mit den Kräften der Natur zu verbinden und im Loslassen plötzlich die zündende Idee zu erkennen oder den richtigen Weg und die richtige Entscheidung zu treffen?

Andreas Hösl erhielt eines Tages diesen Impuls – ausgelöst durch eine eigene Krise. Den Weg, den er heute mit seinen „Klienten“ begeht, ist ein heilsamer Weg mit Unterstützung der Kräfte in der Natur.

Im GEO-Online-Magazin führte Sabrina Gundert ein Interview mit dem Mann, der sagt:

„Die Natur ist die beste Heilerin“


Herr Hösl, welche Menschen kommen zu Ihnen?
Es sind sowohl Manager als auch Angestellte, Selbstständige und Arbeitslose. Männer wie Frauen, vom Alter her eher ab 40 aufwärts bis hin zu über 70-Jährigen. Die meisten von ihnen befinden sich in einer Sinnkrise, suchen nach Antworten bei Lebenskrisen, Krankheit, Schicksalsschlägen. Andere brauchen einfach eine neue Vision.

Wir kommen immer wieder an Weggabelungen!


Wieso Coaching in der Natur?
Die Natur ist wie ein Spiegel für uns. Sie gibt uns Hinweise darauf, wie wir unser eigenes Leben „leben“ können. Sie lehrt uns im Herbst das Loslassen, zeigt uns, dass manches Zeit braucht, manchmal aber auch ein einziger Sturm alles Laub vom Baum fegen kann. Wir kommen immer wieder an Weggabelungen, müssen uns entscheiden, welchen Weg wir weitergehen wollen – ganz praktisch vor Ort, oder auch in unserem eigenen Leben. In der Natur wirken Kräfte, die uns, wenn wir wirklich bereit sind, mit ihnen in Kontakt zu kommen, so gut unterstützen, wie es kaum ein Therapeut kann.

In der Bewegung zeigen sich kreative und unerwartete Lösungen!


Brauchen wir wirklich einen Coach, um diesen Kontakt herzustellen?
Oftmals leider schon. Denn viele von uns haben die natürliche Verbindung zur Natur verloren. In unserer Sprache ist ihre Bedeutung für unser eigenes Leben zwar noch vorhanden – so sagen wir beispielsweise „Ich muss mal frische Luft schnappen“ oder „mir die Füße vertreten“. Dennoch weiß kaum mehr jemand, wie er die Natur mit all ihren Elementen in schwierigen Zeiten für sich nutzen kann.

Ein Spaziergang am Bach entlang oder eine Bergwanderung – wie hilft das in Krisenzeiten weiter?
Achtzig Prozent aller kreativen Ideen und Problemlösungen entstehen außerhalb des normalen Denkprozesses. Zum Beispiel beim Spazierengehen, beim Sport, im Auto, unter der Dusche oder auf der Toilette. Daher sind meine Angebote bewusst eine Mischung aus Wanderung und Coaching.Denn in Bewegung zeigen sich uns andere, kreative, unerwartete Lösungen und Möglichkeiten. Auf die wären wir, zurückgezogen in unser Kämmerlein, verwickelt in endlose Gedankenschlaufen, gar nicht gekommen. Rauszukommen aus dem Nachdenken, das sich im Kreise dreht, um wieder einen Überblick über die Gesamtsituation zu bekommen und klarer sehen zu können: Darum geht es.

Hier geht es weiter mit dem Interview.

 

Quelle:
www.geo.de
www.geh-spräche.de

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