Ständig unter Strom Ständig unter Strom

Das Handbuch für Elektrosensible und alle, die ohne Elektrosmog leben möchten
Silvio Hellemann
Irgendwie hat man ja dann doch ein wenig Sorge, wenn das Mobil- oder Smartphone zu lange am Ohr hängt: Immerhin gibt es schon Verdachtsfälle, die von einem erhöhten Hirntumorrisiko ausgehen. Nun sind Forscher
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aus Frankreich einen Schritt weiter, denn sie haben in einer im Mai 2014 veröffentlichten Studie erklärt, dass mehr als 15 Stunden im Monat zu telefonieren doch das Risiko für einen Hirntumor erhöhen kann.

Nicht mehr als 15 Stunden im Monat oder eine halbe Stunde am Tag!

Zwischen 2004 bis 2006 wurden hierfür in Frankreich die Auswirkungen von Telefonaten mit Handys (direkt am Ohr) unter die Lupe genommen und dazu 253 Hirntumorfälle bei Erwachsenen untersucht.

Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig: Wer mehr als 15 Stunden monatlich telefoniert – und dies auch noch kontinuierlich tut (bei fünf Jahren liegt die Schallgrenze, wo es ernst wird), setzt sich einem sehr hohen Risiko aus und dieses ist dann gleich zwei bis drei Mal so hoch im Vergleich zur repräsentativen Kontrollgruppe!

Das Studienergebnis  kann man hier genauer nachlesen – in der Fachzeitschrift „Occupational and Environmental Medecine“ . Die Tumore (in der Fachsprache „Gliome“) können zwar auch gutartig sein – doch eben auch bösartig sein.

In der Untersuchung kam auch heraus, dass die Erwachsenen kaum die Freisprecheinrichtung des Mobilphones verwendeten (nur 14 %). Doch genau dies wäre eine Lösung! ;)

==> Bitte darum immer nur „frei“ sprechen!

 

Zu einer Erkrankung gehören natürlich immer viele verschiedene Faktoren. Doch es liegt ja durchaus nahe, dass die Strahlung am Ohr, die tägliche Nutzung und ein entstehender Hirntumor im unmittelbaren Zusammenhang stehen.

Studien, die gegen die Interessen der Wirtschaft  und der Unternehmen Ergebnisse liefert, stehen ja immer besonders in der Kritik und werden schnell mal als nicht seriös eingestuft. Da geb es europaweit die so genannte „Interphone-Studie“. Dort war im Jahr 2010 das Ergebnis, dass es ein 40%-iges Risiko für den „Gliom-Tumor“ und ein 15%-iges für den „Meningeom-Tumor“ (Tumor an der Hirnhaut) geben soll. Doch es war selbst für die Wissenschaftler nicht so einfach, hier ganz klare und stichhaltige Schlussfolgerungen zu ziehen...

 

Aber es kann sich jeder persönlich sein Fazit ziehen – und konsequent handeln!
Denn wer möchte schon gerne mit einem Tumor im Kopf herumlaufen?

 Grundregeln zur Risikominimierung finden sich gesammelt hier.

 

 

 

Für vertiefende Informationen hier weiterlesen:

Schüler experimentieren mit Keimlingen und Mobilfunkstrahlen

Der Mensch im großen Mikrowellen-Feldversuch

Wie schütze ich mein Smartphone vor neugierigen Augen und Ohren?

 

Quelle:
www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/4739298/hirntumor-risiko-steigt-durch-smartphones.html
www.zeit.de/news/2014-05/13/frankreich-studie-hoeheres-hirntumor-risiko-bei-haeufiger-handy-nutzung-13144407

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