Was wir sind und was wir sein könnten Was wir sind und was wir sein könnten

Ein Mutmachbuch der besonderen Art! Der bekannte Hirnforscher plädiert für ein radikales Umdenken in der Gesellschaft - weg von der Ressourcennutzung hin zur Ptentialentfaltung!
Gerald Hüther
Der menschliche Körper verfügt über eine sensationelle Selbstheilungsorganisation. Selbst wenn wir Medikamente einnehmen, von deren Wirkung wir überzeugt sind oder auch nicht, regelt der Körper seine Selbstheilung.
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Das heisst, die Medizin muss alles dafür tun, dass dieser Prozess tatsächlich stattfinden und heilsam ermöglicht werden kann.

Im Eröffnungvortrag des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“ im Jahr 2011 gibt der bekannte Hirnforscher Prof. Gerald Hüther ein anschauliches und eindringliches Plädoyer für den „guten Geist“ in der Medizin und im Gesundheitswesen.

Wenn unser Leben, unsere Beziehungen, die Bildung und wenn auch Gesundheit und Heilung gelingen, dann sind da Bedingungen geschaffen worden, dass es schließlich möglich geworden ist.

Mit anderen Worten: Gesundheit kann man nicht einfach so „machen“. Gesundheit braucht Bedingungen, unter denen sie die Selbstheilungskräfte aktivieren kann!

Das sind:

1. Der Patient muss gesund werden wollen.

2. Der Patient braucht das Vertrauen in den Arzt oder Heiler. Konkret: Er muss ihn verstehen, er muss daran teilhaben können und es muss für den Patienten einen Sinn ergeben.

Dabei spielt die Haltung die wesentliche Rolle. Eine Haltung ist nicht nur körperlich gemeint, sondern meint die innere Einstellung. Diese entsteht aus frühkindlichen Erfahrungen und auch aus der sich anhäufenden Lebenserfahrung. Sie ist im Frontalhirn wie eine „verknotete Erfahrung“ hinterlegt.

Genau diese Haltung ist bestimmend und entscheidend für eine beispielsweise  gesundheitsfördernde Handlung. Das Bedeutsame dabei ist, dass solch eine Haltung aus einer Verkoppelung von kognitiven und emotionalen Netzwerken im Gehirn entsteht.

Insofern kann man Erfahrungen nicht erlernen und nicht verlernen. Erfahrungen gehen „unter die Haut“.

Die Lösung ist, Menschen mit einer negativen und bedrückenden Haltung wieder gute Erfahrungen zu ermöglichen. Ein entsprechende innere Einstellung kann nicht aufgedrängt oder erzwungen werden. Das wird leider nicht klappen!

Doch es ist möglich und sinnvoll,
einem Menschen (Patienten)
von Herzen einzuladen,
ihn zu ermutigen und
ihn zu Gesundheit zu inspirieren!

 

 

Das geht sogar weit über das Arzt-Patienten-Verhältnis hinaus. Das betrifft unsere ganze Gesellschaft und unsere verschiedenen Systeme (Stichwort „Bildung„).

Ein Gehirn wird genau so, wie man es mit Begeisterung und Freude benutzt. Das weiß die Hirnforschung seit mehr als zehn Jahren. Mit Freude werden neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet, die für das Gehirn wie Dünger wirken.

Insofern muss es die Aufgabe des Therapeuten sein, den Kranken zu begeistern!

Doch viele Menschen wissen ganz genau, wie gesunde Ernährung theoretisch funktioniert und dass Bewegung bei vielen Symptomen hilft. Doch wo bleibt die Begeisterung hierfür?

  • Warum ist genau das in unserem Gesundheitssystem nicht verankert?
  • Warum haben wir keinen „Sinn für Gesundheit“?
  • Wo ist der „Gesundheitsgeist“ in unserer Gesellschaft hin?

In einer Klinik muss
der gute Geist der Heilung
die Hauptrolle spielen.

Alle Angestellte  verschreiben sich der geistigen Haltung der Gesundheit (Na ja, dann würde es ja auch „Gesundhaus“ heißen...). Doch heutzutage waltet hier vor allem der „Verwaltungsgeist.“

 

„Medizin ist dazu da, den Menschen einzuladen, zu ermutigen und zu Gesundheit zu inspirieren!“
Gerald Hüther

 

Genießt nun den Eröffnungsvortrag von Prof. G. Hüther – manches kommt euch vielleicht schon bekannt vor – aber doppelt hält besser! ;)

 

 

Da ist unser Gesundheitssystem noch weit davon entfernt, oder? Zeit, einen anderen Geist hereinzubitten!

Mehr Informationen unter www.gerald-huether.de

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