Die Sozialen Medien sind fest in der Hand von einigen wenigen Monopolisten und Daten sind das neue Gold. Die Konzerne schalten gezielte Werbung, es werden Verhaltensanreize geschaffen und Daten verkauft. Neuerdings findet auch immer mehr Zensur statt. So wurde Donald Trump noch während seines Präsidenten-Daseins von Twitter gelöscht, ganze Youtube-Kanäle verschwinden, Menschen verlieren nicht nur ihre Plattformen, sondern in manchen Fällen auch ihren Lebensunterhalt. Wir zeigen Alternativen auf.

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Odysee – die Alternative zu Youtube 
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Abhängigkeit von den großen Playern

Facebook und YouTube nähern sich der 2 Milliarden-Marke, bezüglich ihrer Nutzer. Instagram (das zu Facebook gehört) folgt mit einer Milliarde, auch TikTok wird bald dort ankommen. Die großen Konzerne haben große Macht, da sie Daten sammeln, die wir freiwillig aufgegeben haben, um an den Sozialen Medien teilhaben zu können. Man will schließlich in Kontakt sein – besonders in Zeiten der Isolation. Auf den ersten Blick scheint es, als wären diese Plattformen alternativlos. Aber Du musst Deine Daten nicht verschenken, um in Kontakt zu stehen, oder um Dich zu informieren.

WhatsApp, Parler, Signal und Telegram

Whatsapp war zuletzt wegen seiner neuen Datenschutzbestimmungen, bei denen nicht mehr viel Schutz besteht, in Kritik geraten, woraufhin viele Menschen zu Telegram und Signal gewechselt waren. Doch bereits jetzt wird versucht, Apple dazu zu zwingen, Telegram aus dem AppStore zu entfernen. Dies war zuvor bereits mit der App Parler geschehen. Die Begründung war, dass sich Extremisten darüber organisierten. Es ist gut, immer ein Auge auf aktuelle Alternativen zu haben, sollte eine Plattform über Nacht abgeschafft werden, ist es doch gut, zu wissen, wo man sich stattdessen vernetzen und informieren kann. Hier kannst Du uns auf Telegram folgen.

Alternative zu YouTube

YouTube ist derzeit die Plattform, wenn es um Videos geht. Die Plattform wurde 2005 gegründet und kann inzwischen Jahreseinnahmen von mehr als 15 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Allerdings ist die Plattform auch immer weniger frei – viele Themen werden zensiert, Kanäle werden gelöscht, die Firmen, die Werbung in den Videos schalten, haben das Sagen.
Alternativen, die schon seit einer Weile exisiteren sind BitChute und DTube.
Neuerdings gibt es noch eine weitere Alternative: Odysee, eine dezentrale Plattform von LBRY. Dezentrale Plattformen funktionieren ohne einen zentralen Betreiber.
Man kann sogar den Youtube-Kanal mit Odysee synchronisieren, so dass man den Content nicht doppelt hochladen muss. Auch hier kann man Kanäle abonnieren und Kommentare zu Videos abgeben. Es gibt einen Dark Mode, der das Video-Schauen im Dunkeln angenehmer macht, und eine App. Natürlich gibt es hier noch nicht so viel Content wie auf YouTube, aber es ist doch eine interessante Alternative. Unseren Partner maona.tv findest Du übrigens schon auf Odysee!

Weitere Alternativen

Auch zu Facebook und Twitter gibt es Alternativen. So zum Beispiel die Plattform diaspora*, friendica, mastodon und GNU Social.

Auch eine schöne Idee ist das Portal nebenan. Hier geht es um Aufbau und Förderung von sogenannten Nachbarschaften. Ein Benutzerkonto erhält man nur in der nachgewiesenen eigenen Nachbarschaft, regionale Vernetzung steht an erster Stelle.

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Quellen:

Netzpanorama

Der Standard

Mosaik

https://diasporafoundation.org

https://joinmastodon.org/

https://www.gnu.org/software/social/

https://nebenan.de/

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