Die große Achtsamkeitsbox - DVD plus Audio-CDs Die große Achtsamkeitsbox - DVD plus Audio-CDs

Über vier Stunden Achtsamkeitsübungen plus vier Yogasequenzen zusammen in einer Box
Dr. Britta Hölzel
In unserem Körper passieren die wunderlichsten Dinge – nicht nur beim Verlieben oder beim Schokoladeessen – nein, leider auch bei Stress. Nun ist die Wissenschaft noch einen Schritt weiter gegangen und
Weiterlesen
sagt heute: „Stress ist sogar ansteckend!“ Schon lange wissen wir, dass „negativer“ Stress ( so genannter Distress) Körper, Geist und Seele schaden – besonders, wenn er über einen längeren Zeitraum andauert. Dies kann zu Angstzuständen und sogar zu Burn-out oder einer Depression führen.

Wer entspannt durchs Leben geht, hat es um ein Vielfaches leichter und einfacher. Doch was passiert, wenn man mit einer Person zusammenlebt, die gerade zu viel um die Ohren hat und alles andere als „relaxt“ ist? Was passiert, wenn es im Job dauerhaft Kollegen gibt, die stresssgeplagt für schlechte Stimmung sorgen? Was passiert im Körper genau, wenn man auch im Fernsehen in einem Film stressigen Menschen „begegnet“?

In einem Kooperationsprojekt des Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Technischen Universität Dresden gingen die Forscher dieser spannenden Frage nach. In verschiedenen Versuchsanordnungen testeten sie die Reaktionen und die Ausschüttung des Stresshormons „Kortisol“.

Ist der Körper tatsächlich hilflos ausgeliefert?

Die Überraschung war groß. Denn ja – der Körper reagiert automatisch! Es sind nicht nur die Gefühle, die aufgrund einer empathischen Haltung entsprechend agieren sondern auch die Stresshormone, die in einer solchen Situation ausgestoßen werden und das Immun- und Nervensystem angreifen. Diese Form von empathischer Stress wird auch „stellvertretender“ Stress genannt. Denn dies passiert sogar bei fremden Personen ohne persönlichen Bezug. Und sogar bei der Beobachtung von gestresssten Menschen nur am Bildschirm (am Fernseher), also rein virtuell...

Stress von anderen Menschen ist also hochgradig ansteckend!

Die „Ansteckung“ ist bei Männern und Frauen gleich hoch. Gefährlich beziehungsweise schädlich wird es, wenn wir dauerhaft solchen Situationen ausgesetzt sind – zum Beispiel auch in Berufen, in denen man mit Leid, Sorge und Ängsten zu tun hat. Die Empathie ist dazu notwendig – löst aber beim Helfenden selbst die Ausschüttung von krankmachenden Stresshormonen aus.

Doch was ist die Lösung? Die Wissenschaftler selbst wollen sich diesem Thema als nächstes annehmen. Zunächst hilft es jedoch, einmal mehr den Fernseher auszuschalten, schöne Musik einzulegen und ein gutes Buch zu lesen. Oder einfach raus in die Natur zu gehen!

Die Horizonworld bietet hier schon einmal erprobte Vorschläge,
stressfrei das Leben zu meistern.

Schade, dass ein entspannter Mitmensch keine ansteckende Sache ist. Oder muss das erst noch erforscht werden? ;)

 

 

Quelle:
www.bionity.com/de/news/147959/dein-stress-ist-auch-mein-stress.html

Teile den Bericht, wenn er Dir gefallen hat.

Auf Facebook teilen Twitter Jetzt abonnieren 
Das hilft diese Themen zu verbreiten. Vielleicht bist Du das  "Zünglein an der Waage"

Kommentare