Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wir den Tod bewusst aus unserer heutigen Gesellschaft verbannt haben. Niemand will mit dem Tod in Kontakt kommen. In früheren Zeiten starben alte und kranke Menschen in den Reihen der eigenen Familie. Der Tod war allgegenwärtig und kein Tabu. Heute jedoch werden alle Mittel in die Hand genommen, um dem Tod zu entrinnen. Wir entscheiden uns dazu, auf das Leben zu verzichten, um ein paar Jahre dazuzugewinnen. Doch stellt sich hier die Frage, was die gewonnene Zeit wert ist, wenn wir im Gegenzug auf das Leben an sich verzichten. Die Corona-Pandemie verdeutlicht das Ganze noch mal etwas mehr und zeigt uns, wie unterwürfig wir werden, wenn der Tod an der Türe klopft.

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Wenn wir uns durch Angst lenken lassen, verlieren wir unsere Freiheit auf allen Ebenen

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Seit wir denken können, werden wir mit Angst konfrontiert. Sei es durch Verlustängste, unbekannte Dinge, verschiedene Tiere oder eben vor Krankheit. Insbesondere Letzteres hat uns Menschen seit jeher große Sorgen beschert. Denn nichts ist uns wichtiger als unsere Gesundheit, und das ist auch gut so. Dennoch sollten wir uns nicht von der Angst, krank zu werden, lenken lassen. Zwar lernen wir, im Laufe unseres Lebens mit bestimmten Ängsten umzugehen, dennoch ist die Angst an sich unser Schwachpunkt, welcher uns verletzlich macht. Wer Angst hat, ist schwach und angreifbar. Zwar dient die Angst evolutionär betrachtet der existenziellen Sicherung, welche uns vor Gefahren schützen soll. Nimmt diese jedoch überhand, sind wir nicht mehr in der Lage, rational zu denken oder zu handeln. Wir begeben uns in ein Angstfeld, welches sich wie eine Spirale in unser inneres windet, um von uns Besitz zu ergreifen. Ab diesem Moment sind wir wie betäubt.

Angst ist aber bei Weitem nicht nur ein Gefühl. Angst kann und wird darüber hinaus als Waffe verwendet, um Menschen gefügig zu machen. Insbesondere in der Politik ist das Instrumentalisieren von Angst schon immer gang und gäbe gewesen. Und oft passiert das, ohne dass wir es merken. Durch Manipulation und gezielten Angstnachrichten werden wir in eine Ecke gedrängt, die uns abhängig von denen macht, die die Angst schüren. Denn sie sind die vermeintlichen Retter, die uns da wieder herausholen können…

Die Angst vor dem Tod durch Corona

Angst spielt auch in unserem Umgang mit Corona eine erhebliche, ja gar ausschlaggebende Rolle. Verkauft wird uns ein tödliches Virus, welches sich über den gesamten Globus verteilt und den Tod fest im Griff hat. Alles dreht sich nur noch um neue Fallzahlen, Todesfälle und die Krankheit an sich. Wer sich damit beschäftigt und die Nachrichten verfolgt, dem kann es zurecht eiskalt den Rücken hinunterlaufen, und die Zahlen sprechen für sich, wobei Deutschland mit seinen Todesfällen im Vergleich zu anderen Ländern noch ganz gut dasteht. Dennoch versucht unsere Regierung, uns mit buchstäblich allen Mitteln vor dem tödlichen Virus zu schützen. Und das ist gut, denn das Virus ist schließlich eine Gefahr für uns. Es tötet Tausende unserer Mitmenschen und am Ende könnte es sogar uns selbst oder unsere Liebsten treffen. Dieser Gefahr muss man doch Einhalt gebieten…oder?

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An Corona darf und soll niemand sterben. Also ist es die sinnvollste Lösung, alles herunterzufahren, Masken zu tragen und auf das Schöne im Leben zu verzichten. Alles zum Schutz vor dem Virus natürlich. Corona ist aber doch nicht das einzige Virus, welches Menschenleben kostet. Warum haben wir solche Maßnahmen nicht auch vorgenommen, um die Verbreitung anderer Viren zu unterbinden? Was genau macht das SARS-CoV-2 so besonders, warum muss bezüglich dessen so viel Angst verbreitet werden?

Wir verzichten freiwillig auf Kunst und Kultur, auf das Treffen mit unseren Liebsten, berauschende Festivals und auf das Reisen. Nur um eine Ansteckung mit dem tödlichen Virus zu verhindern. Aber ist es das wirklich wert, wo soll das Ganze hinführen und wie soll es künftig weitergehen in einer Gesellschaft, in welcher das Denunzieren von Mitmenschen als Heldentat verkauft wird? Wir möchten nicht behaupten, dass das Virus harmlos ist. Dennoch sollten wir abwägen, inwieweit es sinnvoll ist, das gesamte Leben auf der ganzen Welt dermaßen einzuschränken, dass mit jeder weiteren Maßnahme wieder ein Stück Lebensqualität flöten geht. In was für einer Welt wollen wir unsere Kinder aufwachsen sehen? In einer Welt, die von Einschränkungen, Angst vor dem Gegenüber und Isolation dominiert wird?

Das gesamte Thema an sich ist bestimmt nicht einfach und auch die Suche nach einer Lösung erweist sich als größere Herausforderung als anfänglich vermutet. Dennoch sind wir uns sicher, dass Angst zu schüren der falsche Weg ist, um dieses Problem anzugehen.

Man bedenke auch die psychischen Folgen…

Soziale Isolation, Zukunftsängste, aber auch ökonomische Sorgen machen sich breit und bleiben nicht ohne Folgen. Die psychische Gesundheit der Menschen weltweit wird dadurch beeinträchtigt, wobei die körperlichen Langzeitfolgen, welche daraus resultieren, bisher noch unklar sind. Studien lassen jedoch jetzt schon vermuten, dass das Auftreten von Depressionen, Angsterkrankungen, Belastungsstörungen und Suchtverhalten zunimmt. Mittlerweile gibt es weit über 1000 Veröffentlichungen, welche die psychischen Folgen der Corona-Pandemie beleuchten.

Eine Untersuchung der Boston University School of Public Health beispielsweise ergab, dass 27,8 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner Mitte April im Gegensatz zu 8,5 Prozent vor der Pandemie depressive Symptome aufwiesen. Ein ähnlicher Anstieg dieser Zahlen konnte nach den Terrorattacken vom 11. September, dem Ausbruch der Ebola-Epidemie und den Massenprotesten in Hongkong verzeichnet werden.

Darüber hinaus ergab eine Umfrage im Juni dieses Jahrs, dass gut 40 Prozent von fast 5500 erwachsenen US-Amerikanern unter mindestens einem Symptom einer psychischen Störung leiden. Dazu gehören Depressionen, Angstzustände, posttraumatischer Stress, aber auch Drogenmissbrauch. Im Gegensatz zum Jahr davor war das ein drei- bis viermal so hoher Anstieg.

Und in Finnland ergab eine weitere Studie, dass 25 Prozent von insgesamt 4000 Befragten seit Beginn der Krise vermehrt unter Albträumen litten, wobei eine unabhängige Studie der USA von 15 % aus 3000 befragten US-Amerikanern ebenfalls von Albträumen berichtete.

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Quelle:

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/wie-sich-die-corona-pandemie-auf-die-psyche-auswirkt-li.114194

 

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