Kennen Sie das: Sie denken an jemanden und wenige Sekunden später ruft er „zufällig“ an. Auf dem Weg zur Arbeit nehmen Sie „aus einer plötzlichen Eingebung“ heraus eine andere Route und entgehen so einem schweren

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Verkehrsunfall. Ihr „sechster Sinn“ warnt Sie vor dem Abschluss eines Vertrags und im Nachhinein erfahren Sie, dass dieser Entschluss Sie vor einem finanziellen Desaster bewahrt hat.

Alles Zufall?

Nein, diese Erlebnisse sind vielmehr Beispiele für angewandte Medialität.

Mediales Empfinden begleitet uns im Alltag, im Beruf und in der Familie. Medialität ist eng verwandt mit Intuition, geht jedoch über diese hinaus in die feinstofflichsten Bereiche unserer Wahrnehmung hinein. Umso mehr wir die Impulse unserer Medialität ernst nehmen, desto mehr können sie uns praktische Lebenshilfe sein und dazu beitragen, unser volles Potenzial zu entfalten und unser höheres Wissen zu leben.

Pete A. Sanders, Autor und ausgebildeter Biochemiker am Massachusetts Institute of Technology, schildert die Möglichkeiten einer bewusst eingesetzten Medialität: „Stell dir vor, wie es wäre, wenn du jeden Morgen aufwachen würdest und wüsstest, was der Tag für dich bereithält. Du könntest im Voraus die Stimmungen der Menschen erahnen, mit denen du zusammentreffen wirst, und genau die Schritte unternehmen, die dir helfen werden, bei allem, was du machst, erfolgreich zu sein. Genau das ist jetzt möglich.“

Sanders und Wissenschaftler aus den Bereichen Physik, Biologie, Biochemie und Psychologie wissen, dass jeder Mensch das Vermögen zu grenzenloser Kommunikation besitzt, jedoch lediglich zehn Prozent seiner unermesslichen geistigen Fähigkeiten wirklich einsetzt. Die anderen 90 Prozent bleiben so lange unerschlossen, bis wir uns entscheiden, innere Potenziale gezielt zu erweitern.

Medialität ist unsere Sinneswahrnehmung auf der feinstofflichen Ebene und analog zur Wahrnehmung der fünf physischen Sinne Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen, werden mediale Eindrücke oft als „der sechste Sinn“ bezeichnet. Dieser lässt sich in die fünf feinstofflichen Qualitäten Hellsehen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken und Hellfühlen aufgliedern.

Beginnen wir eine kleine Reise durch die Bereiche der feinstofflichen Wahrnehmung, wie sie Beate Bunzel-Dürlich in „Medialität und Hellsichtigkeit – Das Lehrbuch“ beschreibt:

Der bekannteste Begriff zum Bereich Medialität ist das Hellsehen. Oft verbunden mit Zukunftsvoraussagung, geht das Hellsehen jedoch weit darüber hinaus. Zum Hellsehen gehören auch die Themen Träume, Visionen und Inspirationen, wie sie zahlreiche Künstler – und nicht nur sie – weltweit in nahezu jeder Minute erfahren.

Der zweite Sinn: Das Hellhören

Das Hellhören aktiviert im feinstofflichen Körper unser inneres Ohr. Wir können Musik, Töne, Geräusche oder auch Worte nicht nur mit unseren physischen Ohren hören, sondern auch feinstofflich. Wer kennt nicht das Gefühl, dass das Telefon vermeintlich geklingelt, aber real niemand angerufen hat?! Im Nachhinein stellt sich häufig heraus, dass ein nahe stehender Mensch die ganze Zeit intensiv an uns gedacht hat und gerne anrufen wollte, es zeitlich jedoch gerade nicht möglich war. Energetisch aber hat er mehrmals angerufen und das haben wir auf der feinstofflichen Ebene „gehört“.

Der dritte Sinn: Hellriechen

Die Situation: Wir stehen ahnungslos am Straßenrand; die Autos brettern vorbei, Abgase hüllen uns ein und plötzlich haben wir einen Veilchenduft in der Nase. Weit und breit ist nichts von der blauen Blume zu sehen, wir haben lediglich eine Botschaft aus einer anderen Dimension erfahren und aus der geistigen Welt den Duft gesandt bekommen, der uns in diesem Moment beruhigen, anspornen oder in bestimmte heilende Prozesse führen soll.

Der vierte Sinn: Hellschmecken

Obgleich der Begriff zunächst ungewohnt und lustig klingt, hat er doch seinen festen Platz im Reigen der fünf feinstofflichen Wahrnehmungen. Zu wissen, wie viel Weißwein in die Soße gehört, ohne ein Rezept zur Hand zu haben, die berühmte „Prise Salz“ hinzuzufügen, die im Nachhinein beim Geschmack der Speise das „Zünglein an der Waage“ war, all das sind Beispiele, die zeigen, wie bedeutend das Hellschmecken im Bereich des genussvollen Kochens und Lebens sein kann. Jeder Vier-Sterne-Koch ist stark medial, sonst könnte er nicht die genialen Gerichte kreieren, die so manchen Gaumen erfreuen.

Der fünfte Sinn: Hellfühlen

Kennen Sie das Gefühl, plötzlich berührt zu werden, obwohl niemand anwesend ist? Oder Sie spüren in einem völlig luftleeren Raum einen Windhauch. Viele Autofahrer berichten, dass sie während der Fahrt plötzlich scheinbar ohne ersichtlichen Grund auf die Bremse getreten sind und genau das sie vor einem schweren Unfall gewarnt hat. Es wird berichtet, dass zahlreiche Menschen bei der Jungfernfahrt der Titanic wenige Tage vor Reisebeginn ihre Tickets zurückgaben, weil sie ein ungutes Gefühl beim Antritt der Reise hatten. Somit hat die Fähigkeit des Hellfühlens diesen Menschen sogar das Leben gerettet.

Quelle: Windpferd Verlag

 

buch_das handbuchDas Handbuch übersinnlicher Wahrnehmung
Taschenbuch
ISBN 9783893854448
Sanders, Pete A.
Verlag Windpferd

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