„In Wirklichkeit essen wir Bewusstsein.“
Wir alle wissen, dass der Mensch ist, was er isst und dass unsere Nahrungsmittel auch unsere Heilmittel sein könnten. Immer mehr Menschen stellen ihre Ernährung um. Sie fragen sich mehr und mehr, welche Nahrung die beste wäre. Grundsätzlich ist diese Frage leicht beantwortet: keine tierischen Eiweiße. Trinken: reines Wasser, Säfte und Smoothies etc. Da übers Essen zu reden eine undankbare Sache ist, möchte ich, der Einfachheit halber, mal über den Bewusstseinsaspekt unserer Ernährungsform sprechen.

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„Jeder Mensch isst und ist immer genau richtig.“

Das, was und wie wir essen spiegelt sich nicht nur in unserem Körper, sondern genau so gravierend auch in unserem seelischen Wohlbefinden wider. Und wenn wir schauen, wer was und wie isst, dann kann man eines deutlich erkennen: Es entspricht immer sowohl dem gegenwärtigen Bewusstsein wie auch dem zukünftigen körperlichen wie auch geistigen Gesundheitszustand. Und ja, es ist gut so. Denn wenn die Menschen ihre Ernährung nur aufgrund des Verstandes und der Vernunft ändern, dann wird es erstens oft zur Qual und zweitens hätte man dabei nichts Wesentliches gelernt. Das Wesentliche erschließt sich nämlich nur durch eigene Erfahrung und nicht durch Wissen, was ‚eigentlich’ gut für uns wäre. Es geht daher weniger um das, was wir essen, als um das wie wir essen.

Ist das Bewusstsein schwer und macht sich einer immer Sorgen, dann wird er sich gemäß dem Resonanzgesetz auch zu schwerer Kost hingezogen fühlen. Je leichter und frohmütiger ein Mensch ist, desto leichter wird auch die Wahl seiner Nahrung ausfallen. Hier könnte also ein Teufelskreis entstehen: Ich fühle mich schlecht, folglich esse ich ‚Schlechtes’ und das zudem mit schlechten Gefühlen. So etwas kann nicht gut kommen, denn wir essen vor allem die Gefühle, wenn wir essen.

Bewusst essen

Bewusst zu essen bedeutet also, dass man fühlt, was man essen möchte und sich auch danach richtet. Dass man auch während dem Essen fühlt, wäre dann eine natürliche Folge eines Menschen, der sich nach seinen Gefühlen ausrichtet. Und wenn wir Fleisch, Fisch, Milch oder anderes essen, dann fühlen wir die Gefühle und die entsprechende Energie dessen, was wir zu uns und in uns hineinnehmen. Und wenn wir das tun, dann pendelt sich unsere Ernährung dort ein, wo wir bewusstseins-mäßig auch wirklich stehen. Bei Menschen welche sich nach dem Motto ‚Allesesser aber mit Maß’ richten, gibt es nur Verbesserungsmöglichkeiten. Rückschritte in der Ernährung sind unmöglich, denn jeder landet damit genau dort, wo er sich im Innersten befindet. Daher ist es – und jetzt werden sich viele Leser leider über mich ärgern – ein riesengroßer Witz wenn Esoteriker sich mit Erklärungen aushelfen wie z. B.: Ich brauche Fleisch, um mich zu erden. Das ist totaler Quatsch! Dann sollten wir besser einfach dazu stehen, dass wir noch Fleisch essen und uns der Geschmack dazu verführt auszublenden, dass für diese kurze Gaumenfreude ein Lebewesen qualvoll dafür sterben musste. Ich sage aber mit keinem Wort, dass es falsch wäre Fleisch zu essen oder, dass Fleischesser die schlechteren Menschen sind oder so was! Ich sage bloß, dass viel zu viele Menschen in Sachen Ernährung und Lebensstil nicht ihrem Herzen, sondern ihrem Verstand und ihren Geschmackssinnen folgen. Somit leben sie unbewusst und ernähren sich nicht ihrem Wesen und Bewusstsein entsprechend. Auch psychisch betrachtet kommt Leben immer von Lebendigem und von Totem nur Tod und Siechtum. Ich weiß, das klingt sehr unangenehm. Aber mal ganz ehrlich: Was ist unangenehmer, gesund und glücklich zu sein, weil man das lebt, was man auch fühlt oder eine Show zu spielen, die man selbst beinahe nicht erkennt, nur damit man sich selbst nicht zu verändern braucht und bei Geburtstagen und Festtagen nicht auffällt? Wem es also reicht, dazu zu gehören und von den anderen gemocht zu werden, der kann gerne weiter mitspielen. Das ergibt im Altersheim dann wiederum viele Freunde, mit welchen man dann über sein Leid klagen kann. Mir wäre ein solches Lebensziel eher eine unangenehme Vorstellung.

Fazit:

„Wer bewusst ist, der isst auch bewusst und wer das tut, der ist, wird oder bleibt gesund, körperlich und seelisch übrigens. Das ist Spiritualität. Alles andere ist nichts weiter als eine Art Religion. Es führt nicht zum Ziel, aber es war wenigstens gemütlich.“

Bruno Würtenberger

 

Weitere Beiträge unseres Gastautors Bruno Würtenberger findest du in seinem Autorenblog. 

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Über den Autor

Bruno Würtenberger

Bruno Würtenberger geb. 1960 in Zürich ist Bewusstseinsforscher mit Leib und Seele. Er lebt zurückgezogen im Zürcher-Oberland, hat einen Sohn und eine große Vision: Eine friedliche, glückliche und erfolgreiche Gemeinschaft aller Menschen, welche in Harmonie mit der Natur leben.

Er entwickelte das FreeSpirit®-Bewusstseinstraining, schrieb mehrere Bücher, darunter der Bestseller "Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen".

Bruno Würtenberger ist gefragter Dozent an in- und ausländischen Fachkongressen und besticht mit seiner humorvollen und charismatischen Art. So auch beim 5. Bleepkongress, an dem er als Referent zu Gast war.

Zudem gründete er das Kinderhilfswerk „FreeSpirit®-Compassion“, welches weltweit Kinder in Not unterstützt.

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