DVD: Dein gesunder Rücken DVD: Dein gesunder Rücken

Ein 20-Tage-Programm, Alltagstraining mit Rückenübungen für zwischendurch sowie 10 Basisübungen zum Merken und Machen!
Prof. Dr. DietrichGrönemeyer
Jetzt ist es „offiziell“: Die bisherige medikamentöse Verordnung der Ärzte bei Rückenschmerzen könnte bald ein Ende haben. Denn nach einer kürzlich im Medizinjournal „The Lancet“ veröffentlichten
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australischen Studie erübrigt sich in Zukunft die Verabreichung von Schmerzmitteln wie Paracetamol. Die Auswertung der Studie ergab, dass so genannte „Placebos“ genauso gut helfen und heilen können!

 

Die Ergebnisse in Kurzform:

Alle Patienten und Probanden mit akuten Rückenschmerzen erholten sich gleich gut – egal ob mit Schmerzmittel oder mit Scheinmedikament. Nach durchschnittlich 17 Tagen waren 84 Prozent der mit Rückenweh Geplagten wieder schmerzfrei. Eine gute Nachricht!

Die Eckpunkte der Studie:

  • 1650 Patienten mit akutem Rückenbeschwerden („akut“ bedeutet: Nicht mehr als sechs Wochen Schmerzen)
  • Durchschnittsalter: 45 Jahre
  • Frauen und Männer im ausgeglichenem Verhältnis, Einteilung in drei Gruppen
  • Dauer der Studie: Drei Monate
  • Eine doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie von Christopher Williams von der „University of Sydney“ in Austrailien
  • Weitere Parameter der Studie: Schweregrad der Schmerzen, Dauer bis zum Abklingen der Schmerzzustände, mögliche Verstimmungen depressiver Art sowie Art der Schlafqualität

Das Erstaunliche der Studie:

Es gibt keinen beachtenswerten oder erwähnenswerten Unterschied in der Behandlungsform. Nach Beendigung der Studie waren die meisten Probanden zufrieden und schmerzfrei – egal in welche Studiengruppe sie zugeordnet waren. Und aufgrund des „doppelblinden“Charakters konnten also auch die Ärzte nicht bewusst oder unbewusst einwirken. Zumindest nicht in Bezug auf ihre fachliche Qualifikation und pharmakologische Glaubwürdigkeit.

Allerdings gab es genau bei dieser Studie eine kleine Ausnahme:
Die Ärzte versicherten zu Beginn der Studie ihren Patienten,
dass ein akuter Rückenschmerz sowieso relativ schnell zu behandeln ist
und irgendwann zur Schmerzfreiheit führt...

 

Hat das womöglich alleine schon ausgereicht?

Ein Zahnarzt zum Beispiel gibt ja durchaus zu, dass es nach einer Behandlung zu Schmerzen kommt und da nur entsprechende Mittel helfen.

Interessant an dieser Studie ist außerdem, dass diese Thematik bislang noch nie so gründlich und in dieser Intensität erforscht worden ist. Fast logisch, denn wer verdient an einem Paracetamol?

Immerhin muss man sich das bildhaft vor Augen führen, dass allein hierzulande die Diagnose „Rückenschmerzen“ zu massiven Krankmeldungen und Arbeitsausfällen am Arbeitsplatz führt. Und jedes Medikament hat Nebenwirkungen – und so sind die Ärzte bei der Verschreibung von Paracetamol auch vorsichtig. Hierfür gibt es zum Glück auch Leitlinien – so sollte demnach der Schmerz mit dem Medikament nach einer Woche wieder besser werden.

Und oftmals helfen ja schon einfache Übungen wie Yoga, die den Schmerz dem „Garaus“ machen.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse muss laut den Veröffentlichungen nun weiter geforscht werden. Ein guter Anfang ist zumindest einmal gemacht. Doch die Frage ist schon, in welche Richtung das geht... immerhin wird hier doch eines ganz klar erkennbar: Der Körper verfügt über einen inneren Doktor, der chemische und physikalische Vorgänge (heilungsprozesse) ermöglicht. Der Geist und die Seele spielen jedoch auch eine große Rolle: Sie gehören also immer zu einer Therapie dazu (oder besser: Das sollte immer im Vordergrund stehen)!

 

Mehr über alternative Heilung gibt es somit hier.

 

Quelle:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/akute-rueckenschmerzen-paracetamol-nicht-besser-als-placebo-a-982366.html

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