Die neuen mobilen Technologien sind Fluch und Segen gleichermaßen! Wir schätzen die Erreichbarkeit, die Bequemlichkeit und auch Unabhängigkeit – doch wir produzieren dadurch auch jede Menge Hektik und Stress – nicht zuletzt

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durch die vielen Enthüllungsszenarien, die den Mythos der Anonymität nun endgültig vom Tisch gefegt haben.

In dem Bericht des Online Magazins KOPP mit dem Titel „Die ganze Wahrheit zu Handy-Protokollen“ heißt es: „Edward Snowden hat der Welt eine weitere Notiz hinterlassen. Fünf Milliarden Datensätze entnimmt der US-Geheimdienst NSA dem internationalen Telekommunikationsnetz, also außerhalb der USA. Dies entspricht mehr als einem Gespräch pro Erwachsenem täglich.“

Heute kann schon dank der hoch entwickelten Technologie über ganz einfache Kurznachrichten (SMS) und Telefonate (dafür gibt es ja schließlich das Mikrophon, das über die APPS die Gespräche sogar aufzeichnen können!) ermittelt werden, wer sich wo aufhält, was die genauen Inhalte sind und welche „Gesinnungsprofile“ dadurch ermittelt werden können. Über die verschiedenen APPS sowie Kalender, Navigation und E-Mail-Verkehr wird eine weitere relevante Datenmenge und Informationen über den Nutzer preisgegeben. Selbst die integrierte Kamera tut ihre Arbeit in vollem Umfang... ohne, dass man dies merkt!

 

Handy und Smartphone bekommen dabei ja schon fast menschliche Züge,
wenn die Firmen wie Apple oder Google mitbekommen,
dass der Nutzer gerade Liebeskummer, seinen Job verloren oder
Stress mit der Schwiegermutter hat.

 

Die App-Vertreiber nehmen sich quasi fast uneingeschränkte Rechte heraus, denen man sich unter normalen Umständen niemals unterordnen würde! Das Problem liegt ja vor allem darin, dass man dabei seinen Account anlegen muss, sich also „ordentlich“ registrieren muss, bevor einem der  „Zugang“ gewährt wird. Als ob man sich für die Luft, die man einatmet, vorher anmelden muss...

Zum Glück gibt es die Free Software Foundation Europe (FSFE), die eine entsprechende Kampagne unter dem Titel „Free your Android“ gestartet hat. Die FSFE ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die sich für Freie Software einsetzt und entsprechende „offene Standards in Politik, Wirtschaft, Recht und der Gesellschaft als Ganzes schafft.“

Tipp der Redaktion:

1.
Bei der Free Software Foundation Europe gibt es alle notwendigen Informationen und Hintergrundwissen, um sein Smartphone zu „befreien“ und angemessen zu schützen.

2.
Es gibt Geräte, die mit freien Android-Versionen laufen! :)

3.
Wer abhörfrei kommunizieren und auf das bekannte „WHATSAPP“ verzichten möchte, ist mit der sicheren und ganz neuen Alternative “ Threema“ gut aufgehoben. Die Daten werden hier mittels einer besonderen Technik verschlüsselt übermittelt.

 

Und bei der ganzen Abhör-Aufregung nicht zu vergessen: Wir sind mit unseren mobilen Geräten im großen Mikowellen-Feldversuch! Eine Menge Aufregung sorgte nämlich auch der Versuch  einer dänischen Schülergruppe mit Keimlingen und Mobilfunkstrahlung!

Befreit eure Smartphones! Das ist wirkliche Unabhängigkeit! ;)

Für vertiefende Informationen also hier weiterlesen:

Schüler experimentieren mit Keimlingen und Mobilfunkstrahlen

Der Mensch im großen Mikrowellen-Feldversuch

 

Die weiteren Tipps der Reaktion zum Thema:

buch_sicherheit für alleSicherheit im Internet für alle
ISBN 9783864450662
Petrowski, Thorsten
Verlag Kopp

Hier bestellen

 

buch_totale überwachungTotale Überwachung
ISBN 9783902475886
Weiße, Günther
Verlag Ares

Hier bestellen

 

 

Quelle:
www.info.kopp-verlag.de
www.fsfe.org/index.de
www.f-droid.org
www.threema.ch/de

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