Wenn du grundlegend fröhlich bist, wenn du nichts tun musst, um glücklich zu sein, dann wird jede Dimension deines Lebens – die Art und Weise wie du die Welt wahrnimmst und dich in ihr ausdrückst – sich verändern. Du wirst nicht länger eigennützige Interessen haben, denn egal ob du etwas tust oder nicht tust, ob du etwas bekommst oder nicht bekommst, ob etwas passiert oder nicht passiert, du wirst von Natur aus fröhlich sein. Wenn du von Natur aus fröhlich bist, werden deine Handlungen ein völlig neues Level erreichen.

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10 Werkzeuge für ein glückliches Leben

#1 Sieh ein, dass glücklich sein deine Verantwortung ist

Die Liebe DEINES Lebens Die Liebe DEINES Lebens

Das Geheimnis über die Liebe zu sich selbst
Sebastian Goder
Die erste und grundlegendste Verantwortung eines Menschen ist, ein glückliches Wesen zu werden. Glücklich zu sein ist nicht der ultimative Aspekt des Lebens. Es ist die Basis des Lebens. Wenn du nicht glücklich bist, was kannst du sonst mit deinem Leben machen? Nur wenn du glücklich bist, können sich andere Möglichkeiten entfalten.

Was immer du auch tust, er ist nur deine innere Qualität, die du verbreiten wirst. Ob du es magst oder nicht, das ist die Realität. Wenn nicht etwas von wahrem Wert in dir passiert, kannst du nichts von großem Wert für die Welt tun. Wenn du dich also um die Welt sorgst, ist das erste, was du tun musst, dich in ein glückliches Wesen zu verwandeln.

#2 Realisiere, dass Glück deine wahre Natur ist

Es ist egal, was du im Leben verfolgst, ob es Business, Macht, Bildung oder Dienst ist, du tust es, weil irgendwo tief in dir drin ein Gefühl ist, dass dir dies Glückseligkeit bringt. Jede einzelne Handlung, die wir auf diesem Planeten ausführen, entspringt einem Streben nach Glück, weil es die ursprüngliche Natur ist. Als du ein Kind warst, warst du einfach glücklich. Dies ist deine Natur. Die Quelle deines Glücks ist in dir; du kannst das Kommando übernehmen.

#3 Rücke die Dinge ins rechte Licht

Heute morgen, hast du gesehen wie die Sonne wundervoll am Horizont erschienen ist? Die Blumen sind erblüht, keine Sterne sind runtergefallen, die Galaxien funktionieren einwandfrei. Alles ist in Ordnung. Der ganze Kosmos geschieht ganz wunderbar, aber nur ein Wurm eines Gedanken der durch deinen Kopf wurmt bringt dich zu dem Glauben, dass heute ein schlechter Tag ist.

Im Grunde gibt es so viel Leid, weil die meisten Menschen die Perspektive verloren haben, worum es im Leben geht. Ihr psychologischer Prozess ist viel größer geworden, als der existentielle Prozess, oder um Klartext zu sprechen, du hast deine winzige Schöpfung viel wichtiger gemacht, als die Schöpfung des Schöpfers. Dies ist die fundamentale Quelle allen Leidens. Wir haben den kompletten Sinn dafür verloren, was es bedeutet hier am Leben zu sein. Ein Gedanke in deinem Kopf oder eine Emotion in dir bestimmt die Natur deiner jetzigen Erfahrung. Und dein Gedanke und deine Emotion haben womöglich noch nicht einmal etwas mit der begrenzten Realität deines Lebens zu tun. Die ganze Schöpfung geschieht wundervoll, aber nur ein Gedanke oder eine Emotion kann alles zerstören.

#4 Sieh was der Geist wirklich ist

Was du als „deinen Verstand“ bezeichnest, ist tatsächlich nicht wirklich dein Verstand. Du hast keinen Verstand für dich allein. Schau ihn dir bitte genau an. Was du als „deinen Verstand“ bezeichnest, ist nur der Mülleimer der Gesellschaft. Jeder der dir begegnet, stopft etwas in deinen Kopf. Du hast in Wahrheit keine Wahl darüber, von wem du etwas empfangen willst und von wem nicht. Wenn du sagst, „ich mag diese Person nicht,“ wirst du von dieser Person mehr empfangen als von allen anderen Personen. Du hast nicht wirklich ein Wahl. Wenn du weißt, wie du ihn verarbeiten und nutzen kannst, ist dieser Müll nützlich. Diese Ansammlung von Impressionen und Informationen, welche du gesammelt hast, ist nur für das Überleben in der Welt nützlich. Sie hat allerdings nichts mit dem zu tun, wer du wirklich bist.

#5 Bewege dich von der Psyche zur Existenz hin

Wenn wir über einen spirituellen Prozess sprechen, reden wir davon, uns vom psychologischen zum existentiellen hinzubewegen. Im Leben dreht es sich um jene Schöpfung, die hier ist, diese absolut zu kennen und sie zu erfahren, wie sie ist; sie nicht so zu verzerren, wie du sie haben willst. Wenn du dich in die existentielle Realität bewegen willst, musst du um es simpel auszudrücken, einfach sehen, dass das was du denkst nicht wichtig ist, dass das was du fühlst nicht wichtig ist. Was du denkst hat nichts mit der Realität zu tun. Es hat keine große Relevanz im Leben. Der Verstand labert einfach weiter über den Unsinn, den du woanders aufgenommen hast. Wenn du denkst, dass dies wichtig ist, wirst du nie dahinter blicken.

Deine Aufmerksamkeit fließt natürlicherweise in die Richtung dessen, was du für wichtig hältst. Wenn dein Gedanke und dein Gefühl wichtig ist, dann wird deine gesamte Aufmerksamkeit natürlichweise genau dort sein. Aber das ist eine psychologische Realität. Das hat nichts mit der Existenz zu tun.

Leid regnet nicht auf uns herab, es ist individuell gefertigt. Und die Fertigungseinheit ist in deinem Geist. Es ist Zeit, die Fertigungseinheit abzuschalten.

#6 Hör auf zu streben, fang an dich auszudrücken

Heutzutage streben wir so stark nach Glückseligkeit, dass dadurch das Leben auf unserem Leben gefährdet ist. Sei nicht im Streben nach Glück. Werde dir bewusst, wie du dein Glück in der Welt ausdrückst. Wenn du auf dein Leben zurückblickst, dann wirst du sehen, dass die schönsten Momente im Leben diejenigen sind, in denen du dein Glück ausdrückst, nicht die in denen du danach strebst.

Was du aufsparst, wird nie deine Qualität sein. Was du verteilst, wird deine Qualität sein. Wenn du deine Freude aufsparst, wird am Ende deines Lebens niemand von dir berichten: „Sie sparte jedes bisschen Freude in sich auf; sie ist die freudvollste tote Frau.“ Sie werden sagen: „Diese schreckliche Kreatur lächelte nie in ihrem Leben.“ Aber wenn du jeden Tag deine Freude und deine Liebe verteilst, werden die Menschen sagen: „Oh, sie war ein glückliches und liebevolles Wesen.“

#7 Lächle!

Wenn du morgens aufstehst, sollte dies das erste sein was du tust: LÄCHELN. Wen anlächeln? Niemanden. Weil die Tatsache, dass du aufgewacht bist, keine kleine Sache ist. So viele Millionen Menschen, die gestern eingeschlafen sind, sind heute nicht aufgewacht, aber du und ich sind aufgewacht. Ist es nicht großartig, dass du aufgewacht bist? Also lächle, weil du aufgewacht bist. Dann schau dich um und wenn da jemand ist, lächle ihn oder sie an. Für so viele Menschen ist heute jemand nicht aufgewacht, den sie lieben. Jeder den du liebst ist heute aufgewacht – Wow! Ist es nicht ein schöner Tag? Dann geh raus und betrachte kurz die Bäume. Sie sind letzte Nacht ebenfalls nicht gestorben.

Du magst dir denken, dass dies lächerlich ist, doch dir wird diese Realität davon eines Tages bewusst, wenn jemand den du liebst nicht aufwacht. Warte nicht bis zu diesem Moment, um diesen Wert zu erkennen – dass du am Leben bist und all das was dir wichtig ist am Leben ist. Während in dieser desaströsen Nacht so viele Menschen nicht aufgewacht sind und die Geliebten so vieler anderer Menschen nicht aufgewacht sind, sind du und deine Geliebten aufgewacht. Ist dies nicht ein fantastischer Tag? Wertschätze dies und lächle zumindest. Lerne ein paar Menschen liebevoll anzuschauen.

#8 Erinnere dich selbst daran zu lächeln!

Für manche Menschen dauert es nur eine Stunde, um all dies zu vergessen und schon bald will ihr Reptiliengehirn jemanden beißen. Also gib dir jede Stunde eine Dosis. Wenn du sehr gefühlskalt bist, erinnere dich jede halbe Stunde. Wenn du schrecklich gefühlskalt bist, erinnere dich alle 5 Minuten. Es braucht nur 10 Sekunden, um dich zu erinnern. Du könntest es auch in 2 Sekunden tun – „Ich bin am Leben, du bist am Leben. Was will ich mehr?“

#9 Transformiere was in deinem Innern ist

In diesem Moment wird die Qualität deines Lebens nicht durch die Klamotten die du anhast, die akademischen Titel die du trägst, deinen familiären Hintergrund oder die Zahlen auf deinem Bankkonto bestimmt. Die Qualität deines Lebens hängt davon ab, wie friedlich und freudvoll du in deinem Innern bist.

Es ist definitiv so, dass jemand der kein Essen hat und dessen grundlegende Bedürfnisse fürs Überleben nicht erfüllt sind, sich in einem physisch miserablen Zustand befinden kann. Das muss addressiert werden. Bei solchen Menschen müssen wir uns zu aller erst um diese Dinge kümmern. Doch für die meisten anderen Menschen sind Bedürfnisse eine endlose Liste. Glaubst du, dass der Mensch, der im Auto fährt, glücklicher ist als derjenige, der die Straße entlang läuft? Nein. Dein Glück wird nicht dadurch bestimmt, was du hast. Es wird dadurch bestimmt, wie du in diesem Moment bist.

#10 Hör auf dich mit anderen zu vergleichen.

Den meisten Menschen geht es nicht wegen dem schlecht, was sie nicht haben, sondern weil sie sich mit jemand anderem vergleichen. Du fährst ein Motorrad und siehst jemanden in einem Mercedes und fühlst dich deswegen schlecht. Jemand auf einem Fahrrad sieht dich auf einem Motorrad und dies ist eine Limousine für ihn. Jemand geht die Straße entland, sieht das Fahrrad und denkt, „Wow, wenn ich das hätte, dann wäre mein Leben komplett!“ Es ist ein Spiel, in dem es nur Verlierer geben kann, und es setzt sich weiter fort.

Alle Menschen, die externe Situationen brauchen, um glücklich zu sein, werden niemals Glück in ihrem Leben erfahren. Es ist Zeit, dass wir nach Innen schauen und lernen, wie man persönliches Wohlbefinden kreiert. Aufgrund deiner eigenen Lebenserfahrung kannst du sehen, dass wirkliches Wohlbefinden nur kommen wird, wenn sich deine „Innenausstattung“ verändert. Wenn du von der Außenwelt abhängig bist, dir Freude zu bringen, musst du verstehen, dass die Außenwelt nie 100% so abläuft, wie du es gerne hättest. Wenn dies die Realität ist, muss wenigstens diese eine Person – du – so geschehen, wie du es gerne hättest. Wenn du so geschehen bist, wie du es dir erwünscht hast, ist die ganz natürliche Entscheidung Freude. Das ist nichts, wonach du streben musst. Wenn du zurück in deine wahre Natur fällst, wirst du nur noch eines sein, freudvoll.

Die Textpassagen dieses Textes wurden aus verschiedenen Reden des Yogi Sadhguru zusammengesammelt. Der originale Artikel wurde im Englischen verfasst: How to be Happy in Life? 10 Tips to Make Joy Your Companion

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